Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark

Die „Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark“ vom 16. bis 18. April 2010 ist bereits die sechste Veranstaltung zu Ehren des zweifachen Formel 1-Weltmeisters Jim Clark, der am 7. April 1968 im ersten Lauf um den Martini Gold Cup (Formel 2-Europameisterschaft) auf dem Hockenheimring in der fünften Runde tödlich verunglückte.

Wie in den Jahren zuvor erwartet die Fans des historischen Motorsports auch 2010 wieder eine perfekte Mischung aus spannenden Rennen, großem Markenclubareal, einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm sowie natürlich jeder Menge weiterer Highlights auf und neben der Strecke. Kurz und gut, die „Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark“ auf dem Hockenheimring ist die Veranstaltung für alle Liebhaber klassischer Automobile und historischer Rennwagen.

Ein besonderer Glanzpunkt bei diesem erstklassigen Oldtimer-Event wird der 70. Geburtstag von Clarks Weggefährten, Kurt Ahrens, darstellen. Denn dieses ebenfalls im April 2010 stattfindende Jubiläum, nimmt das Organisationsteam unter der Federführung des Badischen Motorsport Clubs (BMC) zum Anlass, für den sympathischen Rennfahrer eine große Ehrenparade mit allen Fahrzeugen zu organisieren, die der Braunschweiger in seiner beispiellosen Karriere pilotieren durfte. Dies waren Formel Junior-, Formel 3-, Formel 2- und Formel 1-Rennwagen ebenso wie Sportprototypen.

Diese faszinierenden Fahrzeuggattungen bilden auch den Kern bei den Rennen zur „Hockenheim Historic“. Mit dabei sind u.a. historische Formel 1-Boliden zwischen 1966 und 1985, die in der historischen F1 Europameisterschaft FIA HFO (Historic Formula One), ehemals FIA-TGP, heute noch atemberaubende Rundenzeiten vorgeben. Die Teilnehmer der „Historic Formula 2“ kämpfen genauso um Meisterschaftspunkte wie die Formel-Junior-Fahrer der „FIA Lurani Trophy“, die Piloten der „NEC Formula Renault 2.0“, der „LO formel Lista junior“ und der „Historischen Formel V“. Darüber hinaus bringt die Vereinigung „Race History on Track“ ein eindrucksvolles Spektrum an klassischen Monoposti auf die Strecke. Besucher dürfen sich hier auf große Marken wie beispielsweise Brabham, Ferrari, Lotus und March freuen. Im Mittelpunkt dieser Präsentation von Raritäten steht das Jubiläum „40 Jahre nach der Weltmeisterschaft von Jochen Rindt“.

Die „Hockenheim Historic“ 2010 werden ebenso ein Festival für Sportprototypen. So messen sich die stärksten Rennboliden der Welt beim „Orwell Supersportscup“. Renn-Tourenwagen in allen Hubraumklassen gibt es beim „Kampf der Zwerge“ mit den Serien „Abarth-Coppa-Mille“, „British-Car-Trophy“ und „NSU-TT-Trophy“ zu sehen.

Das absolute Highlight werden jedoch die Demonstrationsläufe zum 40. Geburtstag der Interserie sein. Die Veranstalter erwarten die Teilnahme von rund 50 Fahrzeugen an den Jubiläumsläufen. Hinzu kommen die ehemaligen Gruppe C-Boliden wie beispielsweise die Porsche 962, die einen Dreifachsieg beim Langstrecken-Klassiker Le Mans herausfuhren und in den achtziger Jahren ebenfalls in der Interserie antraten. Abgerundet wird die Vielfalt der Fahrzeuge durch die aktuelle Interserie.

Einen weiteren Schwerpunkt der Veranstaltung bildet das große Automobil-Markenclub-Treffen unmittelbar hinter der Mercedes-Tribüne. Hier können Markenclubs ihre Schätze ohne jegliche Baujahrsbegrenzungen präsentieren. Clubs, Interessengemeinschaften und Stammtische von Oldtimern sind daher ebenso willkommen wie die Freundeskreise von Youngtimern und aktuellen Sportwagen. Als Sonderthema wird unter anderem das Jubiläum „100 Jahre Alfa Romeo“ aufgegriffen.

Dass Rennwagen auch hohen Designansprüchen genügen, wird die Hochschule Pforzheim, Studiengang Transportation Design, unter der Leitung von Prof. James Kelly auch in diesem Jahr wieder hervorheben. Prämiert werden drei Rennwagen-Kategorien, und zwar „Der schönste Formel-Rennwagen“, „Der schönste Sportprototyp“ und „Der schönste Tourenwagen“ – und dies unabhängig von einem Fahrzeugwert oder einer Platzierung bei den Rennen.

Kurt Ahrens (Foto: archi w. bechlenberg)

Durch die Jubiläen – 70 Jahre Kurt Ahrens und 40 Jahre Interserie – werden die „Hockenheim Historic“ natürlich auch der Treffpunkt des Jahres von Rennfahrerlegenden in Deutschland sein. Und die Stars vergangener Zeiten stehen den Fans gerne auch in diesem Jahr wieder für Autogramme und Fotos zur Verfügung. Familienfreundliche Eintrittspreise und ein offenes Fahrerlager runden dieses exzellente Motorsport-Wochenende ab.

So ist der Eintritt am Veranstaltungsfreitag für alle Besucher kostenlos, Tickets für samstags und sonntags gibt es für jeweils 20 Euro und das Wochenendticket kostet 35 Euro. Jugendliche bis 15 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen haben das ganze Wochenende freien Eintritt.

Weitere Informationen unter www.hockenheim-historic.de

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