Gegen jede Vernunft. Surrealismus Paris – Prag.

[flattr uid='herrenzimmer' btn='compact' lng='de_DE' /]

Man Ray: Noire et blanche / Kiki mit Maske | 1926 / um 1935 Silbergelatine, späterer Abzug | 18 x 23,2 cm, Galerie Kicken Berlin, © Man Ray Trust, Paris / VG Bild-Kunst, Bonn 2009

Mit dem Surrealismus steht eine der folgenreichsten künstlerischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts im Fokus eines umfassenden Ausstellungsprojektes, das nicht nur die Bildende Kunst, sondern auch Fotografie und Film erfasst. Dem Terrain jenseits der Vernunft, inneren Zuständen, dem Unbewussten und Verborgenen galt das Interesse der surrealistischen Bewegung.

Neben Künstlern wie Salvador Dalí, Max Ernst, René Magritte, Giorgio de Chirico, Brassai und Man Ray stehen erstmals auch tschechische Künstler wie Jindr(ich Štyrský, Karel Teige und Toyen im Mittelpunkt der Ausstellung.

Unter der Schirmherrschaft des Schriftstellers Pavel Kohout sind weit über 300 Werke aus aller Welt im Wilhelm-Hack-Museum und – mit Schwerpunkt Fotografie – im Kunstverein Ludwigshafen zu sehen. Die Sammlung Prinzhorn präsentiert zeitgleich die Ausstellung „Surrealismus und Wahnsinn“. Die von dem Arzt und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn gesammelten Werke von Psychiatriepatienten waren wichtige Inspirationsquelle für die Surrealisten.

Ein umfassendes Begleitprogramm ergänzt die Ausstellungen. Lesungen, Filme, Konzerte, Vorträge und Workshops vermitteln ein lebendiges und vielschichtiges Bild des Surrealismus.

Das Ausstellungsprojekt ist nach den Werkschauen zu Marc Chagall (1990), Victor Vasarely (1997), Joan Miró (2000) und der Ausstellung „Der Blaue Reiter“ (2003) die fünfte Gemeinschaftsausstellung der Stadt Ludwigshafen mit der BASF SE.

Wilhelm-Hack-Museum
Berliner Straße 23
D-67059 Ludwigshafen am Rhein
Tel: +49 621 504-3045 begin_of_the_skype_highlighting              +49 621 504-3045      end_of_the_skype_highlighting / 504-3411
Fax: +49 621 504-3780
E-Mail: hackmuseum [at] ludwigshafen [dot] de
Internet: www.wilhelm-hack-museum.de

Kunstverein Ludwigshafen am Rhein e.V.
Bismarckstraße 44-48
Bürgermeister-Ludwig-Reichert-Haus (Hintergebäude)
D-67059 Ludwigshafen
Tel: +49 621 528055
Fax: +49 621 5820550
E-Mail: kunstverein-ludwigshafen [at] t-online [dot] de
Internet: www.kunstverein-ludwigshafen.de

Öffnungszeiten:
Wilhelm-Hack-Museum und Kunstverein Ludwigshafen
Di-Mi, Fr- So  10-18 Uhr
Do  10-20 Uhr
Mo  geschlossen
Am Do. 24.12.2009 und Do. 31.12.2009 ist geschlossen.
Am Fr. 25.12.2009, Sa. 26.12.2009, Fr. 01.01.2010 und Mi. 06.01.2010 ist regulär geöffnet.

Eintrittspreise:
Regulär 13.- €
Ermäßigt 9.- €
Ermäßigungen für Kinder und Jugendliche im Alter von 10-18 Jahren, Schwerbehinderte, Schüler/innen und Studenten/Studentinnen.
Kindergarten- und Grundschulkinder haben freien Eintritt.
Familienkarte 25.- €
Schulklassen ab der 5. Klasse je Schüler/in 3.- €, Lehrer/Begleitpersonen haben freien Eintritt.

Die Eintrittskarte berechtigt
* zum Eintritt in beide Ausstellungsteile im Wilhelm-Hack-Museum und im Kunstverein
* zum Eintritt in die Sammlung des Wilhelm-Hack-Museum
* am Gültigkeitstag zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten Verkehrsverbund Rhein-Neckar

Kooperation mit der Sammlung Prinzhorn

Rund 120 Bilder, Zeichnungen und Druckgraphiken zeigt die Ausstellung Surrealismus und  Wahnsinn (26.11.2009 bis 14.02.2010) der in Heidelberg ansässigen Sammlung  Prinzhorn, die für die Surrealisten eine reiche Inspirationsquelle war. Die Sammlung  Prinzhorn geht auf das Sammelprojekt des Kunsthistorikers und Arztes Hans Prinzhorn  (1886-1933) zurück. In den Jahren 1919-21 trug er rund 5000 Werke von Anstaltsinsassen  aus ganz Deutschland zusammen. Max Ernst war von Hans Prinzhorns Bildnerei der  Geisteskranken so fasziniert, dass er das Buch noch im Erscheinungsjahr mit nach Paris  nahm, wo es bei seinen Künstlerkollegen für Furore sorgte und gleichsam zur Bibel der  Surrealisten wurde. Die Heidelberger Ausstellung macht mit Bildern, Zeichnungen,  Druckgraphiken und Schriften deutlich, welche Anziehung die “Ästhetik des Wahnsinns”  auf Künstler wie Max Ernst, Salvador Dalí, André Masson und Hans Bellmer hatte. Ein  weiterer Aspekt der Schau setzt sich mit der Teilrekonstruktion der Ausstellung von 1929 in  der Pariser Galerie Max Bine auseinander, die damals von den Surrealisten mit großem Interesse verfolgt wurde. Die Besucherinnen und Besucher gewinnen einen Eindruck davon,  welche Werke die Pariser Surrealisten im Original sehen konnten. Zusätzlich gibt es eine  sehr kleine, aber in dieser Art erstmals gezeigte Retrospektive der Künstlerin Unica Zürn.

http://prinzhorn.uni-hd.de/

Ähnliche Artikel im Herrenzimmer
Die Sprache Deutsch
Sprache ist ein dem Menschen eigenes Mittel der Kommunikation und dient der Verständigung über Gedanken, Ideen und Erlebtes, dem Informationsaustausch sowie der Fixierung von Wissen. ...
Weiterlesen...
Die Sprache Deutsch
 
 
Alles aus der Rubrik Ausstellung
Alles aus der Rubrik Kunst
Alles zum Thema Geist
Alles zum Thema Lesen, hören, sehen