Mit dem Marco Polo Cityguide “Berlin für Berliner 2010″ in der Tasche ist das dank zahlreicher Autoren-Tipps ganz leicht und macht Spaß. Die besten zehn Tipps für Berlin – in alphabetischer Reihenfolge – möchten wir Ihnen gleich vorstellen. Sie machen Appetit und geben einen Vorgeschmack auf weitere Marco Polo Tipps zu Themen wie Sehenswertes, Einkaufen und Übernachten.
Weitere Top 10 Tipps gibt es für die Städte Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, die Ruhrstädte und Stuttgart.
TOP 10 TIPPS ESSEN & TRINKEN
Chez Maurice
Das Restaurant mit Feinkostgeschäft hat sich mit authentischer deftiger Küche wie etwa Blutwurst (Boudin noir) mit Thymianäpfeln und Kartoffelpüree in die Herzen der Gourmets gespielt. Bundeskanzlerin Angela Merkel soll das gemütliche Lokal zu ihrem Lieblingsrestaurant gekürt haben. Drei Gänge kosten 39 Euro, 10 Gänge, das sogenannte Amuse-bouche, sind für 75 Euro zu haben. Werktags gibt es einen Mittagstisch im Feinkostladen, der dienstags bis samstags von 10 bis 19 Uhr geöffnet hat.
Tgl. ab 18 Uhr, Bötzowstr. 39, Prenzlauer Berg, Tel. 425 05 06, www.chez-maurice.com, Tram M10: Bötzowstraße
Brasserie Desbrosses
Französische Backwaren sind die Spezialität des Hauses in der gemütlichen Gaststube des Ritz-Carlton-Hotels, einer original aus dem Südburgund stammenden Brasserie-Einrichtung. Sonntags wird ein opulenter Champagner-Brunch aufgefahren mit frischem Hummer, Austern, französischen Wurstspezialitäten und vielen anderen erlesenen Delikatessen. Frühstücken wie Gott in Frankreich hat allerdings einen hohen Preis: 78 Euro pro Person.
Tgl. 6.30-23.30 Uhr, Brunch So 12-15 Uhr, Potsdamer Platz 3, Tiergarten, Tel. 337 77 63 40, www.desbrosses.com, U-/S-Bahn: Potsdamer Platz
Café Einstein
Institution mit Wiener Charme. Nicht nur der Kaiserschmarrn erinnert an Österreich, auch die höfliche Bedienung, das zarte Wiener Schnitzel und die ausgezeichnete Sachertorte. Der bekannte Name des Kaffeehauses über alle Stadtgrenzen hinweg hat allerdings seinen Preis.
Tgl. ab 9 Uhr, Kurfürstenstr. 58, Schöneberg, Tel. 261 50 96, www.cafeeinstein.com, U-Bahn: Kurfürstenstraße
Engelbecken
Die gute alpenländische Küche ist schuld daran, dass unangemeldete Gäste oftmals keinen Platz mehr finden. Weisswürstl, Schweinsbraten mit Knödeln und Blaukraut, Leberkäs mit Händlmaiersenf und Brez’n oder für Fleischverächter auch Gnocchi in Salbeibutter sowie leckere Kuchen finden reißenden Absatz. Das Fleisch stammt von Tieren aus artgerechter Haltung.
Mo-Sa 17-1, So 12-1 Uhr, Witzlebenstr. 31, Charlottenburg, Tel. 615 28 10, www.engelbecken.de, U-Bahn: Sophie-Charlotte-Platz
Fischers Fritz
Einziges Berliner Gourmetrestaurant, das der berühmte Restaurantführer Michelin mit zwei Sternen ausgezeichnet hat. Chefkoch Christian Lohse verwöhnt seine Gäste im klassisch gediegenen Ambiente des Hotels The Regent Berlin mit exklusiven Fischgerichten, etwa Tranche vom Steinbutt mit Safran-Krustentier-Jus und provenzalischem Kartoffelpüree. Mittags gibt es das Dreigang-Menu schon für 39 Euro.
Tgl. 12-15 u. 8.30-22.30 Uhr, Charlottenstr. 49, Mitte, Tel. 20 33 63 63, www.fischersfritzberlin.de, U-Bahn: Französische Straße
Francucci´s
Biofleisch-Restaurant mit Lavasteingrill und familiärem Charme. Die Francuccis beziehen ihr Fleisch aus der Toskana von einem Bio-Hof im Chiana-Tal. Herausragend sind auch die Beilagen, u. a. hausgemachte Pasta und Kartoffelpüree mit Trüffeln.
Mo-Sa 12 bis 24, So ab 14 Uhr, Kurfürstendamm 90, Charlottenburg, Tel. 323 33 18, U-Bahn: Adenauerplatz
Lenné
Das Café in der Königlichen Gartenakademie eignet sich prima zum Beginn eines herrlichen Tages im Grünen. In einem lichten Wintergarten, dem ehemalige Palmenhaus der Lennéschen Gartenlehranstalt, können Sie Croissants oder Herzhaftes genießen. Bei wärmerem Wetter ist die Terrasse der ideale Ort. Ein Spaziergang durch die schönen Anlagen der Gartenakademie oder ein Ausflug in den nahe gelegenen Botanischen Garten ist hernach quasi ein Muss.
Mitte März bis Mitte Okt. Di-Sa 10-19, So 10 bis 16 Uhr, Altensteinstr. 15 a, Dahlem,
Tel. 83 22 92 73, www.cafe-lenne.de, U-Bahn: Dahlem Dorf
Manolo
Eine der verkehrsreichsten Kreuzungen der Stadt bei einem Caffè Latte beobachten, dazu französische Kuchen verspeisen oder frischen Obstsalat – das ist Großstadtglück. Auch die Zeitungsauswahl, eine gemütliche Kaffeehausarchitektur mit Holzmobiliar und bequemen Lederbänken sorgt für einen angenehmen Aufenthalt bei Selbstbedienung. Am Eingang lädt eine CD-Player-Station zum Hören von Geschichten Berliner Autoren ein.
So bis Do 7-23, Fr, Sa 7-1 Uhr, Schönhauser Allee 45/Ecke Danziger Str., Prenzlauer Berg, Tel. 24 62 79 58, U-Bahn: Eberswalder Straße
Ottenthal
Benannt ist das Lokal nach einem Dorf in Niederösterreich. Die Bratkartoffeln heißen aus diesem Grund Röst-Erdäpfel, und Delikatessen wie frische Hirschpastete oder Bärlauchcremesuppe mit Nussschöberl sind auch für Preußen ein Hochgenuss. Der angeschlossene Weinhandel hat Tropfen aus allen österreichischen Anbaugebieten im Angebot, im Kaffeehaus gibt’s Kleine Braune und mehr.
Tgl. 18-1 Uhr, Kantstr. 153, Charlottenburg, Tel. 313 31 62, www.ottenthal.de, S-Bahn: Savignyplatz
Spindel
In der Nähe des Müggelsees hat sich 2008 ein kulinarischer Lichtblick etabliert, für den sich auch weite Anfahrtswege, etwa aus der Innenstadt, lohnen. Ob Wirsingsüppchen mit gebackener Kaninchenleber oder Ostsee-Schnäpel mit Anis-Karotten – Chefkoch Jörg Eichhofer zaubert ungewöhnliche Geschmackserlebnisse. Ein Spaziergang am Müggelsee bietet sich vor oder nach dem Essen an. Besser reservieren, da oft ausgebucht.
Di-So 12-23 Uhr, Bölschestr. 51, Friedrichshagen, Tel. 645 29 37, www.spindel-berlin.de,
S-Bahn: Friedrichshagen
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Quelle der Tipps: MARCO POLO


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