Sir Nigel und seine Kleider

Wenn „Sir Nigel“ seine Schneider rufen hieß, dann kam dieser nicht etwa durch den Dienstboteneingang, sondern trafen den Herrn des Hauses im Salon und wurden mit einem edlen Tropfen und einer guten Zigarre begrüßt. Schon im ausgehenden 19. Jahrhundert hatte nobles Handwerk einen guten Leumund. Vornehme Herren schätzten die Passgenauigkeit handgefertigter Anzüge, Hemden und Schuhe.

Eine Frankfurter Firma verkörpert diesen individuellen Charakter britischer Kleidungskultur seit 2003 in Rhein Main.

„Wir möchten den modebewussten Gentleman von Kopf bis Fuß einkleiden“, erklärt Stephan C. Görner selbstbewusst. Der 37jährige ist Maßschneider und Repräsentant des Brüsseler Modehauses Scabal, welches unter anderem Präsident Obama sowie Hollywoodlegende Robert DeNiro mit edlen Stoffen beliefert.

Stephan C. Görner empfängt seine Kunden in einem schicken Altbaupavillon im Frankfurter Westend unweit der Alten Oper. Im gediegenen Ambiente bedient er seine Kundinnen und Kunden im Stile traditionsreicher Savile Row-Schneider in der britischen Hauptstadt. Auf Wunsch besucht Görner seine Klienten jedoch auch gerne auch im bequemen Home- & Officeservice.

Der passionierte Zigarrenliebhaber Görner, der zugleich Präsident des Frankfurter Zigarrenclubs im Kempinski Hotel ist, erklärt sein Konzept: „Unsere zeitlich eingespannten Kunden können uns entweder in unserem Atelier besuchen oder werden auf Wunsch am Ort ihrer Wahl besucht. Teilweise sprichwörtlich zwischen Tür und Angel, auf Flughäfen, im Golfclub oder zwischen Meetings.“

Ein solcher Kundenbesuch dauert in der Regel eine Stunde. In dieser Zeit berät Görner seine Kunden bei der Auswahl aus hunderten Stoffen und Schnitten. Ob Einreiher oder Zweireiher, Rückenschlitz, Seitenschlitz, steigendes Facon oder Lederknöpfe. Im Prinzip ist fast alles möglich.

Görners Kundenstamm besteht übrigens auch in der Finanzmetropole Frankfurt nicht nur aus Bankern. „Angefangen bei Mitgliedern der Hells Angels über die bunte Stadtprominenz bis zu dem bekannten Fitnessunternehmer und Partyprinzen Michael von Anhalt freuen wir uns über ein interessantes und breitgefächertes Publikum“.

„In puncto Fertigung haben wir von Anfang auf Qualität gesetzt“, unterstreicht Stephan Görner seine Vision. Deshalb werden die Maßanzüge in der deutschen Schneiderwerkstatt von Scabal produziert, die Maßhemden kommen aus einer Wiener Hemdenschneiderei mit über einhundertjähriger Tradition.

„Damit möchten wir uns vor allem von den vielen Eintagsfliegen abheben, die unsere Branche unsicher machen“, unterstreicht der in Paris geborene Unternehmer seine Philosophie.

Im Angebot hat er ausschließlich Tücher namhafter Webereien wie Cerruti, Zegna , Loro Piana, Holland & Sherry und natürlich die Stoffe des Stammhauses Scabal.

Preislich liegt ein maßkonfektionierter Anzug übrigens fast auf dem gleichen Niveau wie ein höherwertiger Anzug von der Stange. Wobei nach oben preislich fast keine Grenzen gesetzt sind. Stoffe in der Qualität Super 250 (ein Gramm Faden ist dann unglaubliche 200 Meter lang) sind etwas Seltenes und Besonderes. In der Qualität „Gold Treasure“ beispielsweise ist ein Faden aus 750/000 Gold eingewebt, der „Diamond Chip“ besitzt Fragmente von Diamanten. „Da wird der Maßanzug zur Kapitalanlage.“, lächelt Görner und fügt hinzu: „Solche Anzüge werden natürlich recht selten geordert. Der klassische Businessanzug in Frankfurt ist optisch schlichter und finanziell erschwinglich.“

So beginnen die Starterqualitäten bei ungefähr 600 Euro für einen zweiteiligen Anzug und sind für eine breitere Klientel erschwinglich.

Für die Damen der Schöpfung lässt Stephan Görner schicke Businessanzüge und –kostüme fertigen.

Kontaktdaten:
Stephan Görner Exklusive Maßkonfektion
Gärtnerwerg 31, 60322 Frankfurt
Telefon 069-95929060
Mobil 0176-11747221
www.massanzug.biz

 
 
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