Um der Volksverfettung und der Kalorienvergiftung Einhalt zu gebieten, hat Diätexperte Sven-David Müller die 50 besten Tipps gegen die Kalorienvergiftung zusammengestellt.
Eine Studie der International Association for the Study of Obesity (IASO) kommt zum erschreckenden Ergebnis, dass in Deutschland 75 Prozent der Männer und 59 Prozent der Frauen zu dick sind. In jedem Frühjahr sind mindestens 40 Prozent der Bevölkerung “auf Diät”.
Sven-David Müller hat jetzt die besten Tipps zum Abnehmen zusammengestellt, damit die BRD nicht als Bundesrepublik Dickland endet. Wer diese Tipps dauerhaft umsetzt, kann auf eine Diät verzichten und nimmt “automagisch” ab.
- 1) Täglich zwei bis drei Liter kalorienfreie und kohlensäurereiche kalte Flüssigkeit wie kalziumreiches Mineralwasser, Light Colagetränke, schwarzer Tee oder Kaffee trinken
- 2) Butter und Margarine durch Halbfettprodukte austauschen
- 3) Fettarme Käsesorten wie Harzer-Käse (der fettärmste Käse überhaupt), Hüttenkäse, Magerquark oder fettarmen Kochkäse und fettarmen Limburger verwenden
- 4) Fettarme Wurstsorten wie Corned Beef, rohen und gekochten Schinken, Aspikwurst, Geflügelwurst, Kalter Braten oder Sülze
- 5) Täglich ein bis zwei Gläser probiotische Getränke (beispielsweise Kefir (fettarm), Brottrunk, Trinkjoghurt (fettarm – ohne Zucker) oder frischer Sauerkrautsaft)
- 6) Pellkartoffeln, Vollkornnudeln oder Vollkornreis anstatt Pommes, Kroketten, Eierteigwaren oder weißem Reis
- 7) Grobes Vollkornbrot, Knäckebrot (Ballaststoffwunder) anstatt Grau- oder Mischbrot
- 8 ) Süßstoff anstatt Zucker in Getränken und Co.
- 9) Morgens ein Ei – das macht satt
- 10) Tomatenmark, Konfitüre, Senf, Meerrettich anstatt Aufstrichfett
- 11) Täglich zwischen 1200 und 1600 Kilokalorien
- 12) Reichlich Alltagsbewegung
- 13) Jeden zweiten Tag 30 bis 45 Minuten Ausdauer- und Kraftsport – alle 15 Minuten 5 Minuten Trinkpause (magnesiumreiches Mineralwasser)
- 14) keine Diät, sondern eine lebenslange Ernährungsumstellung
- 15) Pommes mit Heißluft (Backofen-Pommes) und nicht in heißem Fett zubereiten
- 16) Täglich autogenes Training – beugt Stress vor und hilft beim Abnehmen
- 17) Täglich natürliche Vitamin-Mineralstoff-Konzentrate wie Tomatenmark, Sanddorn- oder Hagebuttenextrakt sowie Bierhefe
- 18) Vor jeder Mahlzeit ein Glas kalorienfreie Flüssigkeit mit einem Ballaststoffkonzentrat wie Pektin, Guar oder Haferkleie trinken
- 19) Schlankheitsmittel meiden
- 20) Lightprodukte nicht in größeren Portionen als bisher – dann helfen Lightprodukte beim Abnehmen
- 21) Zimmertemperatur absenken auf höchsten 19 Grad Celsius – erhöht den Energiebedarf
- 22) Mindestens 1,5 Gramm Eiweiß (Protein) pro Körperkilogramm, um dem Jojo-Effekt vorzubeugen, die Sättigung zu fördern und den Kalorienbedarf zu steigern
- 23) Espresso nach dem Mittagessen – erhöht den Energiebedarf
- 24) Ernährungstagebuch führen
- 25) Kalorientabelle kaufen
- 26) Gewichtstagebuch führen
- 27) Fettarme Milchprodukte mit höchstens 0,3 Prozent Fett (Magerjoghurt oder Magermilch)
- 28) Zweimal wöchentlich Seefisch
- 29) Kochen, dünsten, Backen, grillen oder toasten anstatt Frittieren oder braten in Fett
- 30) Öl mit dem Teelöffel abmessen – 1 Teelöffel Fett reicht zum anbraten
- 31) Online über eine gesunde Ernährungsumstellung informieren – beispielsweise bei www.slimcoach.de oder in der Gruppe “Abnehmen” bei www.imedo.de
- 32) Salzstangen anstatt Chips
- 33) Dickmilch anstatt saure Sahne oder Creme fraiche
- 34) Für Eintöpfe, Soßen und Suppen magerer Schinken anstatt Speck
- 35) Mit Tomatenmark oder Zwiebel Suppen und Soßen andicken anstatt Soßenbinder oder Mehlschwitze
- 36) Magerquark mit sprudelndem Mineralwasser aufschlagen anstatt mit Sahnequark
- 37) Rindergehacktes anstatt Schweinegehacktes
- 38) Kleine Teller statt große Teller verwenden (psychologischer Effekt)
- 39) Frisches Gemüse anstatt Tiefkühlgemüse (oft mit Kräuterbutter angereichert)
- 40) Vollkorn- oder Schrotbrötchen anstatt weiße Semmeln/Brötchen, Baguette
- 41) Milchhörnchen anstatt Croissant
- 42) Puffer im Waffeleisen oder Kontaktgrill anstatt in der Pfanne
- 43) Hackfleischteige, Geschnetzeltes oder Ragout mit einer Extraportion Gemüse anreichern
- 44) Salatsoßen mit Kondensmilch (4 Prozent Fett) anstatt Sahne zubereiten
- 45) Russisch Brot, Printen oder Lebkuchen anstatt Marzipan, Nougat und Butterkeks
- 46) Einmal wöchentlich morgens nackt nach dem Toilettengang wiegen
- 47) Sorbet statt Milchspeiseeis essen
- 48) Vor dem Mittag- und Abendessen zur Sättigung Rohkostsalat mit Joghurtdressing essen
- 49) Tomatensaft zum Frühstück – macht satt
- 50) Geflügelwürstchen und Gemüsefrikadellen anstatt Schweinewürstchen und normale Frikadellen
Buchtipps: Die effektivsten Fatburner, Die Müller-Diät und das Kalorienkiller-Kochbuch von Sven-David Müller
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Die von Sven-David Müller konzipierte Müller-Diät im Internet unter www.muellerdiaet.de
Autor: Sven-David Müller
Nicht nur Obelix liebt Harzer Käse
Harzer Käse ist ein Ernährungswunder ohne Fett aber mit viel Geschmack und gesundem Eiweiß
(Berlin – 3. Februar 2010): Seit einigen Jahren ist Harzer Käse als Schlankfood in aller Munde und jetzt macht sich der französische Schauspieler und Genießer Gérard Depardieu (62) für den aromatischen, fettarmen Käse stark. Harzer Käse gehört zur Gruppe der Sauermilchkäse und ist der fettärmste Käse überhaupt, informiert Diätexperte und Autor des Kalorienkiller-Kochbuches Sven-David Müller.
Harzer Käse ist ein leckerer Kalorienkiller
Für viele Menschen gehört der Harzer Käse durch seinen günstigen Preis zu den Einkaufslieblingen. Immer noch behaupten viele die Sauermilchkäse niemals probiert haben, dass er ein “Stinkekäse” sei. Das trifft aber nur auf extrem gereiften Harzer Käse zu, erläutert Müller. Frischer Harzer ist mild aromatisch und stinkt nicht. Der Harzer Käse wirkt aber auch als Kalorienkiller. Zu den kalorienarmen Käsesorten gehören neben Harzer Käse Magerquark, Hüttenkäse, fettarmer Kochkäse und Limburger mit acht bis zehn Prozent Fett in der Trockenmasse. Wer regelmäßig fettarmen Kochkäse anstatt Schmelzkäse und Harzer anstatt Brie isst, spart viele Kalorien ein und verschlankt den Bauchumfang. Aber auch für Sportler ist Harzer ideal, denn er ist eiweißreich.
Harzer Käse wirkt als Powerkäse gegen den Jojo-Effekt
Ernährungsphysiologisch gesehen ist Harzer Käse ein echtes Ernährungswunder, denn der Sauermilchkäse besticht durch seinen extrem geringen Fett- und Kaloriengehalt bei gleichzeitig hohem Eiweißanteil. Das macht den Harzer zu einem Powerkäse, der gut für die Gesundheit und die Figur ist und sättigt, da er viel Eiweiß enthält. Sauermilchkäse ist ein echter Kalorienkiller, denn im Eiweißstoffwechsel verbraucht der Organismus reichlich Energie und das Eiweiß beugt gleichzeitig dem gefürchteten Jojo-Effekt vor. Viele Übergewichtige haben Angst vor faden und eintönigen Diäten, aber Harzer Käse ist aromatisch lecker und es gibt in der Küche viele Einsatzmöglichkeiten. Besonders in der warmen Küche unterschätzen den Harzer viele. Er ist bestens zum Überbacken und Gratinieren geeignet. Wer Harzer-Würfel anstatt Feta in den Salat gibt, spart viele Kalorien ein und tut seinem Körper Gutes.
Harzer Käse hat eine 2.000 Jahre lange Tradition
Wahrscheinlich ist Sauermilchkäse die älteste Käsesorte in Deutschland, denn schon seit mehr als 2.000 Jahren ist er bekannt. Er wirkt sättigend, ist herzhaft lecker, vielseitig verwendbar und hält den Stoffwechsel des Körpers auf hohem Niveau. Bei der Herstellung von Sauermilchkäse hat sich bis heute nur wenig geändert. Immer noch wird er aus Quark und ohne Farb- und Konservierungsstoffe hergestellt. Harzer Käse hat viele Namen: Korbkäse, Stangenkäse, Quargel, Handkäse und Co. Mit und ohne Edelschmimmel oder Kümmel bieten Harzer reichlich Abwechslung.
Kalorienkiller Harzer Käse ist ideal für die kalte und warme Küche
Ich habe für das neue Kalorienkiller-Kochbuch viele Rezepte mit Harzer in meiner Lehrküche entwickelt, gerät Müller ins Schwärmen. Besonders raffiniert ist der Weintrauben-Birnen-Salat mit Harzerwürfelchen in Dill-Senf-Dressing und natürlich die Lauchcremesuppe mit Krabben und geriebenem Harzer. Noch mehr innovative Harzer-Rezepte enthalten die Bücher Das Abnehmkochbuch (Horn-Verlag) und Das Kalorienkiller-Kochbuch (Trias/Weltbild) von Sven-David Müller. Die Bücher zeigen, dass Harzer Käse viele Möglichkeiten in der kalten und warmen Küche bietet. Harzer ist ideal zum Überbacken, Gratinieren und Schmelzen. Lecker ist ein Powerbrot mit aromatischem Geschmack ist ein frisch getoastetes Roggenvollkornbrot, das mit einer Mischung aus Dijonsenf und Dill und frischem Harzer belegt wird. Unnachahmlich schmeckt Sauermilchkäse natürlich auch auf leicht geröstetem Pumpernickel oder Vollkorntoast.
100 Gramm Sauermilchkäse enthalten:
weniger als 0,5 g Fett
28 g Eiweiß (Protein)
weniger als 0,2 g Kohlenhydrate
115 Kilokalorien (kcal) oder 490 Kilojoule (kJ)
“Ich freue mich, dass Harzer Käse jetzt einen neuen, weltberühmten Fürsprecher hat”, betont Sven-David Müller, der aber auch zu bedenken gibt, dass dies der Sauermilchkäse nicht nötig hat, denn heute weiß ohnehin jeder das Abnehmen und gesund ernähren mit Harzer leichter fällt, als mit anderen Käsesorten. Kochkäse wartet seiner Meinung nach noch auf seine Wiederentdeckung: Wer Schmierkäse mag, sollte fettarmen Kochkäse verwenden, denn der ist gesünder, schmackhafter und trägt nicht wie Schmelzkäse zur Kalorienvergiftung bei. “Ich selbst habe Harzer und Co immer im Kühlschrank”, betont Ernährungsexperte Sven-David Müller abschließend.
Buchtipps:
Das Kalorienkiller-Kochbuch, Trias/Weltbild, Sven-David Müller
Das Abnehmkochbuch, Horn-Verlag, Sven-David Müller,
Die effektivsten Fatburner, Humboldt Verlag, Sven-David Müller


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