Tomi Ungerer – Ausstellung im caricatura museum frankfurt startet im Dezember 2011

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Das caricatura museum frankfurt zeigt in Kooperation mit dem Musée Tomi Ungerer, Straßburg, zum 80. Geburtstag des Künstlers eine repräsentative Auswahl aus dem satirisch-komischen Werk.

Ab 8. Dezember 2011 ist es soweit: Das caricatura museum frankfurt feiert zusammen mit dem Musée Tomi Ungerer, Straßburg, den 80. Geburtstag des weltbekannten Zeichners, Illustrators, Grafikers und Schriftstellers. In der Hauptstadt der Satire präsentiert das Museum eine in dieser Form erstmals gezeigte Auswahl von mehr als 170 satirisch-komischen Werken. Unter den Exponaten befindet sich auch eine Reihe unveröffentlichter und fragmentarischer Arbeiten.

Die ausgewählten Werke dokumentieren den komischen Blick Ungerers auf die Welt und seine satirische Auseinandersetzung mit der Konsumgesellschaft und dem modernen Menschen, mit dem Militarismus und Nationalismus. Die Weltsicht des Künstlers wird in Illustrationen, Collagen, Skizzen, Plakaten und Zeichnungen vorgestellt.

Gerade in Deutschland ist der Elsässer, der sich immer als Europäer verstanden hat, besonders populär. „Daher erwarten wir für diese außergewöhnliche Werkschau ähnlich hohe
Besucherzahlen wie bei unserem in diesem Jahr erzielten Rekord von über 26.000 Besuchern pro Ausstellung“, so caricatura -Leiter Achim Frenz.

Die Ausstellung wird bis 18. März 2012 in den Räumen des caricatura museum frankfurt am Weckmarkt 17 zu sehen sein. Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag von 10-18 Uhr, Mittwoch von 10-21 Uhr.

Zu Tomi Ungerer:

Tomi Ungerer wurde am 28.11.1931 in Straßburg geboren. Erstes Aufsehen erregte er nach seiner Auswanderung in die USA 1956 mit dort publizierten Kinderbüchern, satirischen Zeichnungen und Werbeplakaten. Seit Anfang der 1960er Jahre werden seine Bücher bei Diogenes, Zürich, verlegt. Den

Durchbruch erreichte er 1967 mit politischen Plakaten, die dem Protest gegen den Vietnamkrieg stärksten graphischen Ausdruck verliehen. Seither fand Ungerers Teilhabe am Diskurs über gesellschaftliche Veränderungen große Beachtung. Sein Werk wurde unter anderem mit dem französischen Großen Nationalpreis für Grafik (1995), dem internationalen Hans-Christian-Andersen- Preis (1998) und dem Erich-Kästner-Preis für Literatur (2003) ausgezeichnet. Der Künstler wurde 1987 vom französischen Kulturminister Jack Lang in die
Interministerielle Deutsch-Französische Kommission berufen, 1993 erhielt er das Bundesverdienstkreuz.

Seit 1975 lebt Ungerer abwechselnd in Irland und Straßburg.

Zum caricatura museum frankfurt:

Das caricatura museum frankfurt – Museum für Komische Kunst – untermauert seit 2008 den Anspruch Frankfurts als deutsche Satire-Hauptstadt. Es ist dem Historischen Museum Frankfurt angeschlossen und gilt als bedeutendstes Museum seiner Art in Europa. Die Sammlung, die alternierend in einer Dauerausstellung zu sehen ist, umfasst mehr als 4.000 Originale von Künstlern der Neuen Frankfurter Schule wie F.W. Bernstein, Robert Gernhardt, Chlodwig Poth und Hans Traxler sowie ca. 3.500 Zeichnungen weiterer Karikaturisten.

Zum Musée Tomi Ungerer:

Das Musée Tomi Ungerer wurde 2007 in Straßburg eröffnet. Die umfangreiche Sammlung umfasst 11.000 Zeichnungen, die der Zeichner und Illustrator Tomi Ungerer seiner Heimatstadt als Schenkung überließ. Davon werden in einer wechselnden Dauerausstellung jeweils rund 300 Originalzeichnungen gezeigt. Darüber hinaus beinhaltet der Fundus repräsentative Sammlungen von Zeichnern und Illustratoren des 20. und 21. Jahrhunderts.

www.caricatura-museum.de

caricatura museum frankfurt
Weckmarkt 17
60311 Frankfurt
Tel.: 069-212 301 61
E-Mail: caricatura.museum@stadt-frankfurt.de

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