Prominente Gäste im Deutschen Filmmuseum

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Lecture & Film: Sounddesigner André Bendocchi-Alves referiert zur Bedeutung des Filmtons am Donnerstag, 5. Januar, um 20 Uhr
Lesung: Krimiautor Udo Scheu im Gespräch mit FAZ-Reporter Thomas Kirn am Montag, 9. Januar, um 19.30 Uhr
Specials: Sophie Rois spricht mit Jim Rakete und zeigt Tom Tykwers Film DREI am Donnerstag, 12. Januar, um 20 Uhr.
Filmreihen: Ernst Lubitsch und Kinohighlights 2011

Lecture: Der Filmeditor und Sounddesigner André Bendocchi-Alves begann sein künstlerisches Schaffen 1988 und gilt als einer der Pioniere der digitalen Filmtonbearbeitung. Er hat bereits bei mehr als 130 Filmen Tongestaltung, Tonmischung oder Tonschnitt übernommen und mit vielen namhaften Regisseuren zusammengearbeitet. Zu seinen Werken zählen unter anderem Wim Wenders’ LISBON STORY (D 1994), Volker Schlöndorffs DIE STILLE NACH DEM SCHUSS (D 1999) und Marcus H. Rosenmüllers WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT (D 2005). Seinen Vortrag am Donnerstag, 5. Januar, veranschaulicht Bendocchi-Alves mit einer seiner jüngsten Arbeiten, Maggie Perens Film DIE FARBE DES OZEANS (D/ES 2011). Beginn ist um 20 Uhr. (Weitere Filme aus der Lecture-Reihe am Ende der Pressemitteilung.)

Lesung: Mit einem garstigen Leichenfund im Deutschen Filmmuseum am Frankfurter Schaumainkai nimmt alles seinen Anfang: Die Mörder haben ihrem Opfer die Zunge auf einem Tisch festgenagelt. Im Hintergrund laufen historische, russische Filme. Der Krawallreporter Dennis Hauschild entdeckt den Mord eher zufällig und beginnt zu recherchieren. Schon schockiert die nächste Leiche mit festgenagelter Zunge die Frankfurter. Organisierte Kriminalität aus Osteuropa, korrupte Politiker, Geheimagenten, rachedurstige Karrierefrauen: Der ehemalige Landespolizeipräsident Hessens, Udo Scheu, behandelt in seinem Krimi LUPENREIN viele brisante Themen – reichlich Stoff für eine interessante Debatte mit dem Gerichtsreporter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Thomas Kirn, am Montag, 9. Januar. Beginn des Gesprächs mit Lesung ist um 19.30 Uhr im Kino des Deutschen Filmmuseums.

Specials: Auf dem Porträt, das der Fotograf Jim Rakete von ihr gemacht hat, hat sich die Schauspielerin Sophie Rois eine Thermoskanne in den Mantel gesteckt. Gepaart mit ihrem verschmitzten Blick wirkt der metallene Container geheimnisvoll, fast bedrohlich. Die Kanne erinnert Rois an DREI: Für ihre Leistung in dem hochgelobten Film von Tom Tykwer erhielt sie den Deutschen Filmpreis. Porträtiert hat Jim Rakete Rois für seine Ausstellung “Stand der Dinge”, die im Deutschen Filmmuseum 100 Porträts von Filmschaffenden zeigt – alle mit einem Objekt, das mit ihrem Schaffen in Verbindung steht. Und die Thermoskanne? Dazu sagt Rois lapidar: “Beim Dreh von DREI war es sehr, sehr kalt.” Am Donnerstag, 12. Januar, zeigt Sophie Rois DREI (DE 2010) und spricht mit Jim Rakete über ihr Wirken. Beginn ist um 20 Uhr.

Ergänzend zu Bendocchi-Alves’ Lecture zeigt das Kino des Deutschen Filmmuseums im Januar folgende Filme:

LE BAL Der Tanzpalast, (IT/FR/DZ 1983, R: Ettore Scola) 112 Min. 35mm. o.D.
Mittwoch, 04.01., 18:00 Uhr; Samstag, 07.01., 18:00 Uhr

THE CONVERSATION Der Dialog (USA 1973, R: Francis Ford Coppola) 113 Min. 35mm. OmU, Mittwoch, 11.01.,18:00 Uhr; Samstag, 14.01, 18:00 Uhr

APOCALYPSE NOW (US 1979, R: Francis Ford Coppola) 153 Min. 35mm. OmU
Mittwoch, 18.01.,18:00 Uhr; Samstag, 21.01., 17:30 Uhr

DER AMERIKANISCHE FREUND (BRD/FR 1976, R: Wim Wenders) 127 Min. 35mm.
Mittwoch, 25.01., 18:00 Uhr; Samstag, 28.01., 18:00 Uhr

Außerdem im Januar: Eine Filmreihe zum Regisseur Ernst Lubitsch anlässlich seines 120. Geburtstags sowie die Kinohighlights 2011, von THE TREE OF LIFE (US 2011, R: Terrence Malick) über HANNA (US 2011, R: Joe Wright) bis MIDNIGHT IN PARIS (US 2011, R: Woody Allen).

Deutsches Filminstitut
Deutsches Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main

info@deutsches-filminstitut.de
www.deutsches-filminstitut.de
www.deutsches-filmmuseum.de

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