William Turner Werke bis zum 28. Mai in der Staatsgalerie Stuttgart

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Joseph Mallord William Turner, Selbstporträt, um 1799, Öl auf Leinwand, 74,3 x 58,4 cm, Tate, aus dem Nachlass des Künstlers, 1856

Die Zeitgenossen beschreiben William Turner als einen Exzentriker. Seine skurrilen Auftritte anlässlich der Jahresausstellungen in der Royal Academy geraten zu Performances: Anstatt, wie üblich, an den sogenannten “varnishing days” die letzten Retuschen vorzunehmen, malt Turner die häufig unvollendet eingereichten Bilder in kürzester Zeit zu Ende. Die Farbintensität seiner Gemälde und die atmosphärische Verschleierung der Motive irritieren die Zeitgenossen. Heute gilt William Turner mit diesen Qualitäten als Wegbereiter der Moderne und beeinflusste nachhaltig die folgenden Künstlergenerationen.

Am 23. April 1775 wurde der romantische Landschaftsmaler William Turner in London geboren.

Aktuell sind 22 Gemälde des Engländers in der Ausstellung “Turner – Monet – Twombly. Later Paintings” in der Staatsgalerie Stuttgart zu sehen. Dort sind sie Gemälden von Claude Monet (1840-1926) und erstmals auch Arbeiten des amerikanischen Expressionisten Cy Twombly (1928-2011) gegenübergestellt.

Die Ausstellung wird organisiert vom Moderna Museet, Stockholm, in Zusammenarbeit mit der Staatsgalerie Stuttgart und Tate Liverpool. Mit freundlicher Unterstützung der L-Bank Staatsbank für Baden-Württemberg

www.staatsgalerie.de.

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