Romy und Rambo und Resnais

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Das Leben von Romy Schneider war kurz, aber ereignisreich. Sie war Österreichs Sissi und Frankreichs Femme fatale. Sie ging beruflich und privat bis an ihre Grenzen.  Der Dokumentarfilm “Romy Schneider – eine Frau in drei Noten” des preisgekrönten Regisseurs Frederick Baker zeigt die Unterschiede zwischen Film und Realität, zwischen dem Mythos Romy und der Privatperson, geht aber auch den Parallelen nach. Er analysiert die geheimnisvolle Aura der Schauspielerin wie die Noten eines Parfums, das sich aus einer Kopf-, einer Herz- und einer Basisnote zusammensetzt. Romy Schneiders Lieblingsduft war das im Revolutionsjahr 1848 kreierte Parfum “Vanisia” von Creed, eine Kombination aus Zimt, Patschuli, weißer Rose, Jasmin, Iris, Sandelholz und Vanille. Diese Ingredienzien schienen mit Romy Schneiders Charakter hervorragend zu harmonisieren. Die Kopfnote in Romys Leben bilden Karriere und Lebenskampf. Sie war kein Kopfmensch, fällte selten rationale Entscheidungen, aber was sie sich vornahm, verfolgte sie mit Vehemenz. Getrieben von der Suche nach Vollkommenheit, kämpfte sie gegen ihr Sissi-Image, gegen Diskriminierung und Zensur, für moralische Werte und persönliche Freiheit. Ihre Schönheit und ihr Charisma verliehen ihr das nötige Durchsetzungsvermögen. Die Herznote steht für Liebe und Leidenschaft. Vor der Kamera entwickelte Romy sich vom süßen Mädchen zur verruchten Frau …Romy Schneider- eine Frau in drei Noten / 3sat Di 29.05.2012 22:25 – 23:55

Auf den ersten Blick wirkt das Städtchen Garrison in New Jersey wie ein beschaulicher Ort mit Einfamilienhäusern und gepflegten Vorgärten – bis man die dort lebenden Männer kennenlernt: Cops, die im nahen New York City arbeiten und Fremde sofort aus “ihrer” Stadt vertreiben. Das hat einen guten Grund. Die Cops sind fast alle korrupt bis auf die Knochen. Mit Krediten einer Mafia-Bank haben sie ihre Häuser gekauft und sich ein kleines Reich geschaffen. Einer der wenigen, der von den krummen Geschäften nichts weiß, ist der örtliche Sheriff Freddy Heflin, den niemand ernst nimmt. Freddy bewundert den Großstadt-Cop Ray, der alle Fäden in der Hand hält. Dann aber kommt es zu einem folgenreichen Zwischenfall, und Freddy wird zur Zielscheibe der korrupten Cops.  Der Spielfilm “Cop Land” war für den Actionstar Sylvester Stallone die lang ersehnte Chance, sein Talent als Charakterdarsteller in der Rolle eines behäbigen Kleinstadtpolizisten fernab aller Heldenklischees unter Beweis zu stellen. Cop Land. 3sat / Mi 30.05.2012 00:55 – 02:30

Clive Langham ist ein vom Tode gezeichneter Schriftsteller. In der Nacht kreisen seine vom Alkohol stimulierten und verwirrten Gedanken um sein letztes Buch. Als Vorbild für die Hauptfiguren dienen ihm seine Söhne Claude und Kevin sowie seine Schwiegertochter Sonia. Claude vertritt im Roman die Anklage gegen einen jungen Soldaten mit den Zügen seines Halbbruders Kevin. Dieser hat einem Greis die Bitte um den Gnadentod erfüllt. Claudes Geliebte Helen ist das Ebenbild seiner Mutter und offenbart Langhams Schuldgefühle am Selbstmord seiner Frau. Zu diesem Abstieg ins persönliche Unbewusste gesellen sich andere albtraumhafte Bilder. Im strahlenden Sonnenlicht des nächsten Tages, seines 78. Geburtstages, scheinen im Kreise seiner liebevollen Familie die Schrecknisse der Nacht unendlich fern.  Mit dem Spielfilm “Providence” greift der französische Regisseur Alain Resnais wieder stärker auf filmische Mittel zurück, die seine ersten Spielfilme “Hiroshima, mon amour”, “Letztes Jahr in Marienbad” und “Muriel” prägten. Providence / 3sat / Mi 30.05.2012 04:10 – 06:20

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