Von Wiglaf Droste
Es begab sich aber, dass der Jesus Mario, der als König der Deutschen verehrt wurde, verraten ward von dem Judas Mehmet um 30.000 Silberlinge. Woraufhin man den Jesus Mario kreuzigte, drei qualvolle Tage lang. Dann aber erstand der Jesus Mario auf von den Toten, zeigte seine Wunden und tat Wunder.
Der Judas Mehmet aber ward gerichtet vom Kaiphas Diekmann, weil nur er, der Kaiphas Diekmann ganz allein, die Könige krönte im Lande. Und so ließ der Kaiphas Diekmann den Jesus Mario nun doch zum König ausrufen: „Seht seinen Körper, fühlt seine Liebe, spürt seine Wut!“, riefen die Herolde des Kaiphas Diekmann. Das Volk aber rief dem Jesus Mario zu: „Zeig uns deine Knabber-EMotionen!“, denn es sah, fühlte und spürte seit Jahren nichts außer eben diese „Knabber-EMotionen“ aus der „Lorenz-Snackworld“, in der das Volk dämmernd saß und malmte.
Der Jesus Mario aber trat zu dem Jünger, den er von allen am liebsten hatte. Das aber war Lukas vom Volke der Podolskis, und der Jesus Mario sprach zum Kaiphas Diekmann über den Lukas: „Er ist nicht nur ein Top-Spieler, sondern auch ein Top-Mensch.“
Woraufhin der Lukas bei nächster Gelegenheit zeigte, dass er nicht nur ein Top-Mensch war, sondern auch ein Top-Spieler, und war glücklich und lachte, denn immer hatte er nur diesen einen Wunsch gehabt, dass nämlich der Jesus Mario ihn ansehen und zu ihm sagen möge: Du bist ein Top-Mensch. Das, dachte der Lukas, ist das Heiligste und Höchste, das lässt sich nicht mehr toppen. Ließ es sich aber doch, nämlich im Lande des Nordens, deren Bewohner ihre Hunde „Toppen“ nennen, aber davon wusste der Lukas nichts und auch nicht der Jesus Mario.
Das Volk aber jubelte und schmückte seine Snack-World mit bunten Fahnen und schmückte auch seine Hochdruckreiniger und fühlte sogar Top-Knabber-Emotionen, und der Kaiphas Diekmann frohlockte und verhieß dem Volk eine Speisung durch den Jesus Mario und versprach jedem im Volk, der ihm dienen wolle, eine Portion Gommes Mayo.
Und das Volk wars zufrieden und diente.

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