Laterna Magica – Faszination der bewegten Bilder

[flattr uid='herrenzimmer' btn='compact' lng='de_DE' /]

Vorführungen am Freitag und Samstag, 21. und 22. September

Bereits im 19. Jahrhundert wurde die Leinwand mit Hilfe der Laterna magica ein Teil der populären Kultur. Bunte Bildergeschichten wurden mit Rezitationen, Erläuterungen, Gesang und Musik zur Unterhaltung, aber auch zur Belehrung des Publikums aufgeführt. Wie faszinierend diese Vorträge aus der Vorgeschichte des Films sind, können Besucher nicht nur in der Dauerausstellung des Deutschen Filmmuseums bewundern. Anlässlich eines Treffens der MAGIC LANTERN SOCIETY im Haus für den Film am Schaumainkai gibt es am Freitag und Samstag, 21. und 22. September, professionelle Laterna-magica-Vorführungen mit dem Ensemble ILLUMINAGO und der GILBERT FAMILY im hauseigenen Kino und eine Vorstellung der DVD “Screening the Poor”.

Zwischen Wunder und Wissenschaft

In der Nachmittagsvorstellung werden mit einem sogenannten Nebelbildapparat von 1880 bunte Bewegungseffekte, lustige Geschichten, lehrreiche Darstellungen und faszinierende Verwandlungsbilder projiziert. Darunter sind Klassiker wie die romantische alte Wassermühle und ein grusliger Danse macabre auf dem Kirchhof – die ganze Vielfalt der Projektionskunst mit der Laterna magica in einer kurzweiligen Inszenierung mit Musik für Jung und Alt.
Freitag, 21.09., 15:00 Uhr

Screening the Poor – das Unglück der Armut im frühen Kino

Armut und ihre Folgen waren ein Thema des frühen Kinos: Professor Martin Loiperdinger von der Universität Trier zeigt und erläutert ein Kurzfilmprogramm mit Dramen und Komödien aus dem Kintopp vor 100 Jahren – eine Auswahl typischer Filme von der DVD “Lichtspiele und soziale Frage / Screening the Poor”, die das Deutsche Filminstitut Frankfurt mit herausgegeben hat. Freitag, 21.09., 18:00 Uhr

Lichtspiele im Schatten der Armut

Armut und soziale Missstände wurden bereits mit Hilfe der Laterna magica angeprangert. Mit spektakulären und sentimentalen Geschichten wollten soziale Organisationen den Bürgern die Not der Armen näher bringen. ILLUMINAGO bringt diese Bilder mit einer Laterna magica wieder auf die Leinwand. Mit Musik, Gesang und Rezitationen vermitteln die Akteure live die erzählte Geschichte. Bilder und Texte sind mehr als hundert Jahre alt, doch die Themen klingen erstaunlich aktuell. Freitag, 21.09., 20:00 Uhr

Magical Moments – präsentiert von der GILBERT’S GALANTEE SHOW

In dritter Generation präsentiert die Gilbert Family, Pat, Ray und ihr jüngster Sohn Martin, ihre Laterna-magica-Shows: Vorführungen ohne Skript – “ein Fest der Musik und der Bilder”, beschreiben sie selbst ihre Darbietung. Das Programm “Magical Moments” wurde geboren, als Martin eine 120 Jahre alte, dreifach optische Laterna magica integrierte, mit der er handgemalte viktorianische Bilder projiziert. Samstag, 22.09., 18:00 Uhr, in englischer Sprache

Zwischen Wunder und Wissenschaft
21.09.2012, 15:00 Uhr

Screening the Poor
21.09., 18:00 Uhr

Lichtspiele im Schatten der Armut
21.09., 20:00 Uhr

Magical Moments
22.09., 18:00 Uhr

Deutsches Filminstitut
Deutsches Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main

info@deutsches-filminstitut.de
www.deutsches-filminstitut.de
www.deutsches-filmmuseum.de

Ähnliche Artikel im Herrenzimmer
Unheimlich vertraut. Bilder vom Terror.
C/O Berlin, International Forum for Visual Dialogues präsentiert vom 10. September bis 4. Dezember 2011 die Ausstellung unheimlich vertraut . Bilder vom Terror. Die Eröffnung ...
Weiterlesen...
Fassade des neuen Filmmuseums Foto: Uwe Dettmar / Quelle: Deutsches Filminstitut
„Greifbar” sei die Liebe zum Film im rundum erneuerten Deutschen Filmmuseum Frankfurt, hat Schauspieler Burghart Klaußner als einer der zahlreichen geladenen Gäste bei der Wiedereröffnung ...
Weiterlesen...
unheimlich vertraut . Bilder vom Terror . Künstlerführungen
Anlässlich der Ausstellung unheimlich vertraut . Bilder vom Terror führen Künstler an einigen Wochenenden jeweils um 16 Uhr durch C/O Berlin und geben Einblicke in ...
Weiterlesen...
Filmreihe Lars von Trier im Kino des Deutschen Filmmuseums
(Pressemitteilung) Der dänische Regisseur Lars von Trier gilt als Enfant terrible und hat immer wieder mit Provokationen auf sich aufmerksam gemacht. Zuletzt führten seine Nazisprüche ...
Weiterlesen...
Martin-Scorsese-Werkschau im Kino des Deutschen Filmmuseums
Im September sind acht Spiel- und Dokumentarfilme des Meisterregisseurs zu sehen "My whole life has been movies and religion. That's it. Nothing else." –Socharakterisiert Martin Scorsese, ...
Weiterlesen...
Unheimlich vertraut. Bilder vom Terror.
7000 Besucher nehmen das Deutsche Filmmuseum in Augenschein
unheimlich vertraut . Bilder vom Terror . Künstlerführungen
Filmreihe Lars von Trier im Kino des Deutschen Filmmuseums
Martin-Scorsese-Werkschau im Kino des Deutschen Filmmuseums