Gewinnspiel DWI und Herrenzimmer

[flattr uid='herrenzimmer' btn='compact' lng='de_DE' /]

Deutschland räumt nicht nur für Riesling, sondern auch immer häufiger für Spätburgunder (oder andere Burgunder) internationale Preise ab (London, Hong Kong usw.). Und Deutschland ist bei den Burgundern – das wissen viele Menschen gar nicht – auch mengenmäßig weltweit unter den Top3.

Preis für die besten Burgunder des Jahres

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat in diesem Jahr zum zweiten Mal die besten Weiß-, Grau- und Spätburgunder aus der DLG-Bundesweinprämierung mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Den Preis für den besten Weißburgunder des diesjährigen Wettbewerbs erhielt das Pfälzer Weingut Bärenhof aus Bad Dürkheim für den 2011er Weißburgunder trocken aus der Lage Ungsteiner Osterberg. Das Weingut Karl Pfaffmann aus dem pfälzischen Walsheim wurde für seine 2011er Grauburgunder Spätlese trocken aus der Lage Walsheimer Silberberg ausgezeichnet. Mit ihrer 2009er Spätburgunder Spätlese trocken vom Malscher Rotsteig, präsentierte das badische Weingut Bös aus Malsch im Kraichgau den besten Spätburgunder des Jahres.

Eine Jury aus Weinexperten und Medienvertetern hat die Siegerweine aus den Burgunderweinen mit den besten Bewertungen des DLG-Wettbewerbs gekürt. Insgesamt hatten in diesem Jahr 279 Weißburgunder, 337 Grau­burgunder und 639 Spätburgunder an der Bundeswein­prämierung teilgenommen.

Die Urkunden wurden am 31. Oktober durch die Deutsche Weinkönigin Julia Bertram und DWI-Geschäftsführerin Monika Reule in Mainz überreicht. Reule betonte im Rahmen der Preisverleihung, dass sie auch gute Exportchancen für diese drei Burgundersorten auf vielen Auslandsmärkten sehe: „Erste Erfolge stellen sich bereits in Norwegen ein, wo sich unter anderem der Grau- und Spätburgunder einer wachsenden Nachfrage erfreut. Aber auch Top-Restaurants in den USA haben die Vorzüge dieses „Burgunder-Trios“ erkannt, was sich in zunehmenden Listungen von deutschen Weiß- Grau- und Spätburgundern niederschlägt“, erläuterte die DWI-Chefin.

Unterstützt wird diese positive Entwicklung durch das gute Abschneiden dieser Sorten auf internationalen Wettbewerben. So haben aktuell deutsche Erzeuger auf einem der weltweit wichtigsten Weinwettbewerbe, der Austrian Wine Competition, zwei Trophies für die besten Weiß- und Grauburgunder erhalten. Darüber hinaus gingen zwei Goldmedaillen der diesjährigen „Decanter World Wine Awards“ aus Großbritannien an deutsche Spätburgunder.

Das Deutsche Weininstitut nimmt seit einigen Jahren die Burgunder stärker in seine Kommunikations- und Marketingmaßnahmen auf und veranstaltet so genannte „Pinot Trio“ – Präsentationen beispielsweise in Skandinavien oder den USA.

Deutschland zählt im Übrigen zu den wichtigsten Erzeugerländern dieser Rebsorten weltweit. Mit rund 20.000 Hektar machen sie zusammengenommen ein Fünftel der hiesigen Rebfläche aus. „Dank der unterschiedlichen Terroirs in den 13 deutschen Anbau­gebieten erreichen diese Sorten hierzulande eine einzigartige Vielfalt, was uns ein Alleinstellungsmerkmal auf den internationalen Märkten verleiht“, betonte die DWI-Chefin. Zudem hätten die deutschen Erzeuger hierzulande hervorragende klimatische Bedingungen, die die Produktion von Burgundern in allen Stilrichtungen, vom fruchtbetonten Basiswein bis hin zu komplexen im Barrique ausgebauten Burgundern, zulasse, so Reule.

Spätburgunder

Der Spätburgunder gilt wegen seines hohen Anspruchs an Boden und Klima und seiner finessenreichen, eleganten Weine als das rote Gegenstück zum Riesling. In Deutschland reifen die Trauben aufgrund des Klimas langsamer und länger heran, was zu einer harmonischen Ausgewogenheit von Fruchtsäure und Aromen führt und den besonderen Charme des deutschen Spätburgunders ausmacht. Sein Anbau hat in Deutschland eine sehr lange Tradition, wie Nachweise über Pflanzungen aus dem Jahr 884 am süddeutschen Bodensee belegen. Die Anbaufläche in den 13 deutschen Anbau­gebieten beläuft sich heute auf rund 11.500 Hektar. Damit besitzt Deutschland die drittgrößte mit Spätburgunder-Rebfläche der Welt.

Rund die Hälfte des deutschen Spätburgunders wächst in Baden, insbesondere am Kaiserstuhl. Zwischen Jura und Südvogesen liegt die so genannte „burgundische Pforte“, durch die mediterrane Warmluft nach Baden einströmt. Beachtlich sind auch die Spätburgunderflächen der Pfalz sowie von Rheinhessen und Württemberg. In Rheinhessen wird er besonders bei Ingelheim angebaut, das sich stolz „Rotweinstadt“ nennt. Im Rheingau sind die Spätburgunder aus Assmannshausen weltbekannt. Der Spätburgunder gedeiht außerdem sehr gut an der Ahr, wo er etwa 62 Prozent der Rebfläche einnimmt.

Spätburgunder aus allen deutschen Weinregionen charak­terisiert eine charmante, reife Fruchtigkeit mit Anklängen von Erdbeeren Kirschen, und Brombeeren. Die Weine verfügen in der Regel über einen etwas geringeren Gehalt an Tanninen als andere Rotweinsorten. Sie zeichnen sich dagegen durch ihre fruchtige Säure und eine geschmeidige, elegante Struktur aus. Im Glas leuchten die edlen Weine rubinrot. Zu Fleisch aller Art, Geflügel, aber auch zu kräftigen Fischgerichten passt Spätburgunder ausgezeichnet, besonders wenn er durch das Barrique noch mehr Struktur bekommt. Als Rosé oder als „Blanc de Noirs“, also als ein aus roten Trauben gewonnener Weißwein, ist er ein vielseitiger Begleiter etwa zu Gemüse, Picknicks oder sommerlichen Salaten.

Grauburgunder

Der Grauburgunder, international als Pinot Gris oder auch Pinot Grigio geläufig; kommt hierzulande auf eine Anbaufläche von 4.800 Hektar, Tendenz steigend. Damit liegt Deutschland nach Italien und den USA weltweit an dritter Stelle. Er wird aus Trauben gekeltert, deren malvenfarbigen Trauben auffallen, was unter anderem auf seine Mutation aus dem Spätburgunders zurückzuführen ist.

Zarte Aromen mit Noten von reifen Birnen, Ananas, Quitte und grünen Nüssen zeichnen deutsche Grauburgunder aus. Die Säure ist wie bei allen Burgundersorten niemals dominant, die Frucht hat Fülle und Schmelz. Ein trockener Grauburgunder ist häufig ein sommerlich-leichter, erfrischender Tropfen, der ideal zu Vorspeisen, leichten Bistro-Gerichten und Spargel passt. Im Barrique ausgebaut, mit kraftvollem Körper, ist er ein ganz anderer Typ, der auch auf der feinen Tafel zu opulenten Speisen mit kräftigen Saucen eine sehr gute Figur macht. Eine etwas schwerere, restsüß ausgebaute Variante heißt bisweilen auch Ruländer, benannt nach dem Kaufmann Johann Ruland. Der fand in seinem Garten in Speyer im Jahre 1711 eine Rebe, deren Trauben er höchst schmackhaft fand, weshalb er sie vermehrte – es war der Grauburgunder.

Der Grauburgunder erfreut sich bei den Winzern und Verbrauchern in den letzten Jahren wachsender Beliebtheit. Er wird in allen Anbaugebieten angebaut, vor allem in Baden, in der Pfalz und in Rheinhessen sowie in Saale-Unstrut. Grauburgunder erreicht in Deutschland eine wohl einzigartige Vielfalt – vom Qualitätswein bis hin zur Trockenbeerenauslese.

Weißburgunder

Der Weißburgunder wächst hierzulande auf 4.300 Hektar – mit ebenfalls stark steigender Tendenz. Seit dem 14. Jahrhundert ist diese Burgunder-Spielart bekannt. Wie seine Verwandten ist der Weißburgunder ein herrlicher Speisenbegleiter. Der elegante Weiße ist mit seinen zart nussigen Anklängen und Fruchtaromen, die von Zitrusfrüchten über Birne bis hin zur Quitte reichen können, ein toller Partner zu zartem Fisch und jungem Gemüse, oder auch zu Spargel. Weißburgunder gedeiht am besten auf tiefgründigen Böden und trockene Wärme. In den deutschen Anbaugebieten mit ihren zahlreichen Mikroklimata findet die Sorte ausgezeichnete Verhältnisse: in Baden, in Rheinhessen und der Pfalz, an Nahe und Mosel, in Sachsen und Saale-Unstrut bringt der Weißburgunder besonders filigrane Tropfen hervor. Auch zur Sekterzeugung eignet er sich sehr gut. Einen Winzersekt vom Weißburgunder sollte man sich nicht entgehen lassen.

Link: DWI Genießershop
Link: Deutsches Weininstitut

Julia Bertram, die amtierende deutsche Weinkönigin

Unser Partner DWI, das Deutsche Weininstitut, hat ein “best of”-Paket gepackt. Es enthält 3 ausgezeichnete Weine:

  • 2011er Weißburgunder trocken aus der Lage Ungsteiner Osterberg.(Weingut Bärenhof aus Bad Dürkheim)
  • 2011er Grauburgunder Spätlese trocken aus der Lage Walsheimer Silberberg(Weingut Karl Pfaffmann aus Walsheim)
  • 2009er Spätburgunder Spätlese trocken vom Malscher Rotsteig (Weingut Bös aus Malsch im Kraichgau)

Zu gewinnen gibt es zweimal je 1 Paket (EVP 48,50 €) !

Was ist zu tun? Beantworten Sie folgende Frage: Welche Burgundersorte hat in Deutschland die zweitgrößte Anbaufläche?

a) Spätburgunder
b) Grauburgunder
c) Weißburgunder

Schreiben Sie Ihre Lösung (a, b oder c) in das Formular und mailen sie uns diese bis zum 16 Dezember 2012 24.00 Uhr zu. Mitmachen kann jeder über 18 Jahre, ausgenommen die Mitarbeiter des Herrenzimmers und des DWI. Ebenfalls von der Teilnahme ausgenommen sind Internet-Gewinnspielportale. Aus allen richtigen Einsendungen werden die beiden Gewinner per Los ermittelt und danach von uns per Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Personenbezogene Daten, die dem Herrenzimmer im Rahmen der Teilnahme übermittelt werden, werden nur zur Durchführung und Abwicklung des Gewinnspiels gespeichert und genutzt. Eine Weitergabe der Daten an Dritte – bis auf die Anschrift der Gewinner zwecks Zusendung des Preises – findet nicht statt. Nach Durchführung des Gewinnspieles werden alle Daten gelöscht. Allen Teilnehmern viel Glück!

Ihr Name (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail (Pflichtfeld)

Lösung

Bitte geben Sie aus Sicherheitsgründen gegen Spam die folgende Buchstaben-/Ziffernkombination ein:

captcha

    Ähnliche Artikel im Herrenzimmer
    Rüdiger und Maike Bös bei der Preisverleihung durch das Deutsche Weininstitut mit der deutschen Weinkönigin Julia Bertram (Mitte). Foto: Deutsches Weininstitut
    Stolzer Gewinner des „Sonderpreises Bester Spätburgunder 2012“ bei der diesjährigen DLG-Bundesweinprämierung ist das Weingut Bös in Malsch im badischen Kraichgau. Seine 2009 Malscher ...
    Weiterlesen...
    “Pinot Trio” am DWI-Stand
    Das Deutsche Weininstitut (DWI), geschätzter Partner des Herrenzimmers,  wird auf der ProWein 2011 in Düsseldorf unter dem Motto "Burgunder Hoch Drei - The Pinot ...
    Weiterlesen...
    Unser Partner DWI (Deutsches Weininstitut) stellt für die Herrenzimmerleser(innen) zwei Weinpakete im Wert von jeweils 39,- € für ein Gewinnspiel zur Verfügung. Mitmachen ...
    Weiterlesen...
    Mit 374 PS nach Sylt
    Das Weingut Peter Schreiber bringt seinen „374 PS Portugieser“ in die Pole Position des bekannten Sylter Restaurants „Strönholt“ in Hörnum Gundheim/Sylt – Ab ...
    Weiterlesen...
    Weinlese in Waldulm
    Inzwischen ist die Weinlese 2011 in Baden praktisch abschlossen und erlaubt einen allgemeinen Überblick. Bis auf einige späte Spezialsorten und ausgewählte Partien für ...
    Weiterlesen...
    Weingut Bös in Malsch/Baden gewinnt „besten deutschen Spätburgunder 2012“
    “Pinot Trio” am DWI-Stand
    Mit 374 PS nach Sylt
    Herbst 2011 in Baden abgeschlossen: Winzer mit Qualität und Menge sehr zufrieden
     
     
    Alles zum Thema Essen und Trinken
    Alles zum Thema Länder und Reisen
    Alles zum Thema Menschen und ihre Dinge