Verleihung des ECHO Jazz 2014: Ein glanzvoller Moment für den Jazz

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Hamburg, 23. Mai 2014 - Am Donnerstag wurden zum fünften Mal die Besten des Genres mit dem ECHO Jazz geehrt, und dieser Abend hatte alles, was eine große Gala braucht: Klangvolle Namen, würdige Preisträger, einen gut aufgelegten Moderator und überraschende Live-Acts. Dazu gesellte sich ein im letzten Jahr schmerzlich vermisster Gast: Die Sonne, die den Roten Teppich in wunderbarem Abendlicht ausleuchtete und Stars wie Till Brönner, Curtis Stigers, Roger Cicero, Mario Biondi oder auch die Damen von Elaiza auf dem Weg in den Saal der Hamburger Kulturfabrik Kampnagel begleitete.

Gregory Porter (Foto: Shawn Peters)

„Jazz geschieht nur einmal – in Echtzeit!“ Mit diesen einleitenden Worten setzte die Hamburger Kultursenatorin Professor Barbara Kisseler die Überschrift für einen Abend, der gleich eine ganze Reihe genau dieser Jazz-Momente zu bieten hatte: überraschende, vielseitige und nur für diesen einmaligen Anlass realisierte Kollaborationen. So eröffnete Weltstar Curtis Stigers die zweistündige Show gemeinsam mit einer Bigband aus Studenten der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und einem swingenden „Hooray for Love“. Peter Fessler mit Lisa Bassenge und Max Mutzke mit Jazz-Legende Klaus Doldinger hießen die nächsten Duette, bevor der kurz zuvor für sein Lebenswerk geehrte Trompeter Dusko Goykovich zusammen mit dem italienischen Stimmwunder Mario Biondi auftrat. Unter dem Namen ECHO Jazz-Allstars standen schließlich mit Monika Roscher, Dieter Ilg, Arne Jansen, Enrico Pieranunzi, Wanja Slavin und Dejan Terzic sechs aktuelle Preisträger auf der Bühne und bereiteten der Gala ein musikalisch furioses Finale.

Emotionaler Höhepunkt der von Hubertus Meyer-Burckhardt humorvoll und schlagfertig moderierten Preisverleihung war die Ehrung des 82-jährigen Goykovich: Nachdem Nils Wülker in seiner Laudatio den Lebens- und Karriereweg seines Idols hatte Revue passieren lassen, erhob sich das Publikum bis in den obersten Rang hinauf, während Dusko Goykovich durch den Saal zur Bühne schritt. Er bedankte sich sichtlich gerührt, und doch mit einem Augenzwinkern: „Ich habe noch lange nicht fertig – keep swingin’!“

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