Hier ist man Mensch, hier kann man’s sein

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Schneiderwind eröffnet Genusstempel in Aachen

Einst baten die Hunde in Aachen die vorbeiziehenden Wanderer, sie kräftig zu treten, damit einmal etwas Leben in die Stadt käme. Das war zu Heinrich Heines Zeiten, und seitdem hat sich manches verändert. In Westdeutschland hält Aachen heute einen ziemlich souveränen Spitzenplatz bei den Autodiebstählen. Auch was Leerstand von Geschäften bei gleichzeitigen größenwahnsinnigen Bauprojekten angeht, hat Aachen die Nase vorn.

Nicht leer stehen seit kurzem mehr als 440 qm Fläche am idyllischen Lindenplatz, und das ist auch gut so. Nur eiu paar Minuten zu Fuß entfernt vom früheren traditionellen Standort in der Krämerstraße zwischen Dom und Markt hat Schneiderwind einen Tempel für Genussfreunde erbaut und am 11. Oktober eröffnet, der sich sehen lassen kann und jeder größeren Stadt bestens zu Gesicht stehen würde.

Wenn es einen Weg gäbe, dem gutmenschlichen Mucker und Temperenzler zu zeigen, dass Alkohol und Tabak keineswegs gleich zu setzen sind mit Trunk- und Nikotinsucht – hier wäre der Ziel- und Ausgangspunkt dieses Weges. Denn am Lindenplatz wird bis ins Deteil erfahrbar gemacht, welche hohe Kultur im genussvollen Rauchen und Trinken enthalten ist. Natürlich wird selbst das keinen Antigenuss-Ideologen wirklich überzeugen; dem geht es ja nicht um Fakten, sondern um das Ausleben seines pervertierten Triebes, anderen Menschen möglichst viel verbieten zu können.  Fakten stören da nur. Eine bundesweit inzwischen weitgehend bedeutungslose Partei hat auf diesem Karren lange Jahre Wähler um Wähler eingefahren. Was leider angesichts der grünen Erfolge auch andere Parteien nach und nach dazu veranlasste, auf den gleichen Karren voller Verbotsfetischisten aufzuspringen; für die SPD sicher kein großer Sprung, war das Anbiedern ja schon immer eine Kernkompetenz dieser Partei.

Sprechen wir also nicht länger von diesen bedauernswerten, schlicht gestrickten Gestalten – bei Schneiderwind treffen sich viel angenehmere Menschen, die gebildet und tolerant und genussfreudig sind, um dort zu betrachten, zu probieren, zu kaufen und auch zu verweilen. Die dazu vorhandenen Reize lassen sich sehen: In der Flüssigabteilung findet man unzählige Spirituosen erster Güte, dazu Champagner und Liköre. Die Abteilung für den Genussraucher beginnt schon im Eingangsbereich – auf fünfzehn Meter (sic!) reihen sich deckenhohe Schränke, in denen mehrere tausend Pfeifen präsentiert werden; natürlich fehlen auch sämtliche dazu gehörenden Paraphernalien nicht. Und dass es an weltweit renommierten Tabaken, darunter etliche hauseigene Mischungen, nicht fehlt, versteht sich von selber.

Eine großzügige Plaza (so nenne ich das einfach mal) findet sich am Ende des langen Eingangsbereiches. Von diesem zentralen Ort geht es in alle Richtungen ab.  Hier sind der Thekenbereich, ein großer begehbarer Humidor sowie die Getränkenischen; bald gibt es auch einen Raum mit Kundenschließfächern. Links der langen Theke geht es in die integrierte Uhren-Boutique. Und pirscht man dann weiter und passiert einen einladenden Raum für Konferenzen, Verkostungen oder ähnliche Veranstaltungen, erreicht man eine Cigarrenlounge, die nichts zu wünschen übrig lässt. Bequeme Sessel, saubere Luft, Lesestoff und viel Platz für sich und seine Freunde. Dass es keine Bewirtung gibt, liegt nicht am Hause Schneiderwind; dafür darf der Kunde sich bei den Grünen und deren Erfüllungsgehilfen von der SPD in NRW bedanken, die es selbst dem Inhaber einer Cigarrenlounge verbieten, als Servicekraft tätig zu sein. Absurd? Sicher. Aber auch folgerichtig – kompetentes Personal in den Parteien sucht man ja zumeist vergebens (erinnert sei nur an die auch für das totalitäre Rauchverbot verantwortliche grüne Frau Steffens, die sich Gesundheitsministerin nennen darf, zugleich aber für so himmelschreienden Humbug wie Homöopathie trommelt. Entweder versteht man etwas von Medizin und Gesundheit, oder glaubt an Homöopathie. Beides zugleich geht nicht.

Um so erfreulicher, dass die Betreiber von Schneiderwind, Marius Offermann und Christian Grün, höchst kompetent sind. Und ihre Kunden und Gäste sowieso. Es ist noch nicht ganz schwarz um die (Genuss)Kultur in diesem Lande bestellt. Seit 1846 ist Schneiderwind in Aachen die feste Größe im Genussbereich von Spirits und Tobacco. Das sind immerhin 168 Jahre bis jetzt. So lange werden wir Grünrot nicht ertragen müssen.

Erwähnenswert dürften noch zwei Fakten sein: Erstens verfügt das Geschäft für Kunden über zahlreiche Parkplätze, die Zufahrt liegt in der Königstraße und führt durch ein Tor kurz vor Ende der Straße. Und zum zweiten findet man im Warenangebot weder Zigaretten noch Tabak zum Drehen und auch keine E-Zigaretten. Von billigen Fuseln ganz abgesehen. Daran könnte man gewiss gut verdienen, aber bei Schneiderwind setzt man auf Qualität, Genuss und Kultur. Ein solches Haus in Aachen, das will estwas bedeuten. Darum von Seiten des Herrenzimmers alle guten Wünsche an Marius und Christian und ihre eingespielte Crew von Mitarbeitern.

awb

Schneiderwind GmbH & Co. KG
Lindenplatz 11-12
(Zufahrt Kundenparkplatz: Königstraße 3-5)
52064 Aachen
(lediglich 4 Minuten zu Fuß vom alten Standort entfernt)
Telefon: (0049) 241 30 83 7
Telefax: (0049) 241 22 70 9
E-Mail: info@schneiderwind.de
www.schneiderwind.de

Mo – Fr 9.00 – 20.00
Do 9.00 – 23.00
Sa 9.00 – 18.00 Uhr

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