Gitarren-Groove von solider Scholle.

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Oftmals genügt ein gutes Glas Wein und ein motivierender Ratschlag eines engen Freundes und schon entsteht etwas Besonderes. Genau dieses Glas Wein und der überzeugende „Kick“ vom Drummer Herbert Wachter brachten Werner Acker dazu, sich seinem Debütalbum ‚Roots’ zu widmen. Ein Album, welches zum einen die musikalischen Wurzeln des Künstlers zum anderen auch Ackers Talent und Groove an der Gitarre widerspiegelt.

Werner Acker ist seit 45 Jahren als Studio und Live-Musiker aktiv und hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als vielfältiger Sideman in unzähligen, musikalischen Projekten präsentieren können. Nun aber ist er derjenige der im Mittelpunkt steht und im Alter von 60 Jahren mit seinem ersten Album ‚Roots’ debütiert. Allein diese Tatsache beweist, dass der Gitarrist niemals den Spaß und die Freude an der Musik verloren hat. Ebenfalls ist seine ausgereifte, innovative und ausdrucksstarke Art Gitarre zu spielen eines der besonderen Merkmale des Albums.

Die eigenen Kompositionen und Arrangements überzeugen durch den Sound, Groove und Improvisationsfreude. Dem Künstler und seiner Band gelingt somit ein Brückenschlag zwischen Rhythm & Blues, Soul und Jazz ohne jedoch das einheitlichen Groove- und Soundkonzept des Albums zu verlieren. Werner Acker selbst beschreibt den musikalischen Kontext von ‚Roots’ als: „eine Mischung aus klaren erdigen Beats und Grooves und einen Sound, der geprägt ist durch bluesige, jazzige und funky Gitarren, begleitet von Hammond B3, Wurlitzer- und Rhodespiano, Flügel, Bass, bzw. Kontrabass, Drumset und einem kernigem Bläsersatz bestehend aus Altsax, Posaune und Tenor, bzw. Baritonsaxophon.“

Der Bezug zu seinem Instrument ist für Werner Acker essentiell. „Eingespielt wurden die Aufnahmen auf verschiedenen, teils sehr alten Gitarren“, schwärmt der Musiker. Neben Instrument, Sound und Groove ist das Zusammenspiel mit langjährigen, musikalischen Weggefährten und mittlerweile guten Freunden das Fundament für das Album.

Auch wenn es bis zum ersten eignen Album etwas länger gedauert hat, bedeutet dies nicht, dass das zweite lange auf sich warten lassen muss, genügend Kompositionen warten nur darauf veröffentlicht zu werden. Die musikalische Euphorie und den Groove verliert Werner Acker in den nächsten Jahren sicherlich auch nicht.

Werner Acker - Gitarre
Andreas Francke - Altsax
Uli Gutscher - Posaune
Matthias Dörsam - Tenorsax / Barisax
Rainer Scheithauer – Piano / Keys
Hansi Schuller - eBass / Kontrabass
Herbert Wachter - Schlagzeug

TERMINE

17.03.2016 BIX, Stuttgart
21.03.2016 Nationaltheater, Mannheim
20.10.2016 JAK, Weinstadt-Beutelsbach
21.10.2016 Blaues Haus, Böblingen

Ins Album reinhören:

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