Ausstellung “21 Rue La Boétie” in Lüttich

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Rosenberg, Picasso und die Harlekine


Lüttich, 22. September 2016 bis 29. Januar 2017

In dem neuen Kunstmuseum La Boverie in Lüttich beginnt am 22. September mit “21 Rue La Boétie” die zweite große Ausstellung. Sie befasst sich mit dem Leben und Wirken des jüdischen Kunsthändlers Paul Rosenberg. Der Geschäftsmann und aufgeklärte Kunstliebhaber Rosenberg war Freund und Agent von Künstlern wie Pablo Picasso, Henri Matisse, Georges Braque, Fernand Léger und Marie Laurencin. Er betrieb in Paris eine Galerie an der Adresse: Rue La Boétie 21.

Die Ausstellung “21 Rue La Boétie” wurde zusammen mit Rosenbergs Enkelin konzipiert, der Journalistin und Autorin Anne Sinclair. Sie hat das gleichnamige Buch geschrieben (in Deutschland unter dem Titel “Lieber Picasso, wo bleiben meine Harlekine” erschienen), in dem sie die Lebensgeschichte ihres Großvaters erzählt.

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“Arische Kunst” gegenüber “entarteter Kunst”

In der Ausstellung geht es um zwei Aspekte der Kunstgeschichte: das Aufkommen der modernen Kunst und – unter dem Einfluss des Nationalsozialismus – die Verlagerung des weltweiten Kunstzentrums von Paris nach New York.

Mehr als 60 Meisterwerke der modernen Kunst wurden zusammengetragen, darunter Gemälde von Léger, Braque, Matisse und Picasso. Leihgeber sind unter anderem das MoMA in New York oder das Centre Georges Pompidou und das Musée Picasso in Paris. Aus dem Deutschen Historischen Museum in Berlin stammen neun Bilder, die unter den Nationalsozialisten zu Vorbildern “arischer Kunst” zählten. Sie werden in der Ausstellung Werken der “entarteten Kunst” gegenübergestellt.

Eintritt:
Erwachsene: 15€
Gruppen (min. 20 Pers.)/Senioren (65+): 12€
Kinder (6-18) und Studierende: 10€
Kinder (- 6 Jahre): Eintritt frei
Familien (2 Erwachsene + 2 Kinder): 40€

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Deutschsprachige Informationen zur Ausstellung im Museum La Bovérie: Ausstellung “21 rue La Boétie”.


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