Meisterwerke des US-amerikanischen Gangsterfilms

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Klassiker & Raritäten
Meisterwerke des US-amerikanischen Gangsterfilms
Filmreihe von Samstag, 5., bis Mittwoch, 23. November


Kaltblütige Verbrecher, Draufgänger und gescheiterte Existenzen: Das Kino des Deutschen Filmmuseums zeigt im November vier Klassiker des US-amerikanischen Gangsterfilms.

Samstag, 5. November, 22:30 Uhr
Mittwoch, 9. November, 18 Uhr
LITTLE CAESAR Der kleine Cäsar

USA 1931. R. Mervyn LeRoy
D: Edward G. Robinson, Douglas Fairbanks Jr. 80 Min. 35mm. OmfrU
Obwohl es auch in der Stummfilmzeit Gangsterfilme gegeben hat – mit Josef von Sternbergs UNDERWORLD (US 1927) als einem Höhepunkt -, erlebte das Genre erst mit der Weltwirtschaftskrise seine Blüte: Der Gangster war zum zeitgemäßen (Anti-)Helden geworden. Kein Film führt das so exemplarisch vor wie LITTLE CAESAR, dessen enormer kommerzieller Erfolg eine Serie begründete. Erzählt wird die archetypische Geschichte vom Aufstieg eines hartgesottenen Kleinkriminellen zum Gangsterboss – und von seinem Fall.

Samstag, 12. November, 16 Uhr
Dienstag, 15. November, 18 Uhr
THE ROARING TWENTIES Die wilden Zwanziger

USA 1939. R: Raoul Walsh
D: James Cagney, Priscilla Lane, Humphrey Bogart. 104 Min. 35mm. OF
Im Gegensatz zu Filmen wie LITTLE CAESAR (US 1931) oder SCARFACE
(US 1932), welche ihre Protagonisten zu mythischen Figuren stilisieren, ist THE ROARING TWENTIES ein sehr genauer Abriss der gesellschaftlichen und ökonomischen Verhältnisse in den USA vom Ende des Ersten Weltkriegs bis in die Weltwirtschaftskrise hinein. Die mit dokumentarischen Elementen angereicherte Story von Mark Hellinger und die präzise Regie von Raoul Walsh geben der Geschichte so viel soziale Relevanz wie kaum einem anderen Gangsterfilm.

Freitag, 18. November, 20:15 Uhr
Samstag, 19. November, 17:45 Uhr
WHITE HEAT Sprung in den Tod

USA 1949. R: Raoul Walsh
D: James Cagney, Virginia Mayo, Edmond O’Brien. 114 Min. 35mm. OF
In der Rolle eines mutterfixierten, seine innere Schwäche mit Tatendrang überspielenden Gangsters kehrte James Cagney mit WHITE HEAT zu dem Genre zurück, das ihn Anfang der 1930er Jahre bekannt gemacht hatte – älter geworden, aber so energiegeladen wie eh und je. Von maximaler Ausdruckskraft geprägt ist auch die Regie von Raoul Walsh. Wie ein Postzug überfallen wird oder wie ein Mann im Knast vom Tod eines geliebten Menschen erfährt – das hat man niemals besser gesehen als hier.

Dienstag, 22. November, 20:30 Uhr
Mittwoch, 23. November, 18 Uhr
THE RISE AND FALL OF LEGS DIAMOND J. D. Der Killer

USA 1960. R: Budd Boetticher
D: Ray Danton, Karen Steele. 101 Min. 35mm. OF
Mit kleinem Budget und typischen B-Film-Darsteller/innen drehte Budd Boetticher seine in den 1930er Jahren angesiedelte Geschichte eines dem ersten Anschein nach sympathischen Gangsters, der Frauen bezirzt, wenn er nicht gerade in Schießereien verwickelt ist. Dank seiner unglaublichen visuellen Präzision wurde der Film dennoch zu einem stilbildenden Werk, das bis heute eindrucksvoll vor Augen führt, was das Regiehandwerk ausmacht.

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Pressemitteilung. Presseabteilung
Deutsches Filminstitut – DIF e.V.
Deutsches Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main

Tel: +49 69 961 220 222
Fax: +49 69 961 220 999
E-mail: presse@deutsches-filminstitut.de

www.deutsches-filminstitut.de | www.deutsches-filmmuseum.de
www.filmportal.de | www.europeanfilmgateway.eu

SONDERAUSSTELLUNG:

DIE KUNST VON AARDMAN. WALLACE & GROMIT, SHAUN DAS SCHAF & CO
Ausstellung und Begleitprogramm
12. Juni bis 30. Oktober 2016

RETROSPEKTIVE:

GELIEBT UND VERDRÄNGT. Das Kino der jungen Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1963
Oktober und November im Kino des Deutschen Filmmuseums

http://geliebt-und-verdraengt.deutsches-filmmuseum.de/

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