Lecture&Film: SCHNELL WIE DER WITZ. Die Filme von Ernst Lubitsch

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Lecture&Film: SCHNELL WIE DER WITZ. Die Filme von Ernst Lubitsch
Vortrag von Martin Seel am Donnerstag, 1. Dezember, um 10:15 Uhr:
Das Böse verlachen. TO BE OR NOT TO BE von Ernst Lubitsch


(Pressemitteilung) Bis Juli 2017 widmet sich die Reihe Lecture & Film mit Vorträgen von Expert/innen und einem thematischen Begleitprogramm Ernst Lubitsch und seinen Filmen. Ein Vortrag von Martin Seel am Donnerstag, 1. Dezember, widmet sich Lubitschs antifaschistischer Komödie TO BE OR NOT TO BE (USA) von 1942.

TO BE OR NOT TO BE ist ein frühes und herausragendes Beispiel der bis heute andauernden komischen Verarbeitung der faschistischen Schreckensherrschaft im Kino. Gedreht in der Zeit des japanischen Überfalls auf Pearl Harbor und des anschließenden Kriegseintritts der USA, ist der Film zugleich eine rasante Screwball Comedy und einer der humansten je gedrehten Propagandafilme. In Form einer satirischen Farce stellt er den Eigensinn neurotischer Theaterleute dem mörderischen Welttheater des Nazi-Regimes entgegen.

Martin Seel ist Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Autor unter anderem von Aktive Passivität. Über den Spielraum des Denkens, Handelns und anderer Künste (2014).

Donnerstag, 1. Dezember, 20:15 Uhr (Filmbeginn: ca. 21:15 Uhr)
Samstag, 10. Dezember, 18 Uhr (ohne Vortrag)
TO BE OR NOT TO BE Sein oder Nichtsein
USA 1942. R: Ernst Lubitsch
D: Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack. 99 Min. 35mm. Omdt/frU

Mit einem beeindruckenden Darstellerensemble drehte Ernst Lubitsch 1942 diese antifaschistische Komödie, die zugleich Abrechnung mit dem Nationalsozialismus und Hommage an das Theater ist. Eine polnische Theatergruppe inszeniert in Warschau im Jahr 1939 eine Farce über Hitler, doch plötzlich wird die Fiktion zur Realität: Als Deutschland Polen besetzt und ein Berufsverbot für die Theatergruppe verhängt wird, sehen sich die Schauspieler gezwungen, ihre Kunst in den Dienst des Widerstands zu stellen. Bei seinem Erscheinen zunächst skeptisch aufgenommen, gilt der Film heute vielen als eines der besten Werke Lubitschs.

Der Eintritt ist frei, eine Reservierung wird empfohlen.

Eine Veranstaltungsreihe des Deutschen Filmmuseums, des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe Universität und des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen im Rahmen der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA), mit finanzieller Unterstützung der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe Universität und des Kulturamts der Stadt Frankfurt.
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www.deutsches-filminstitut.de | www.deutsches-filmmuseum.de
www.filmportal.de | www.europeanfilmgateway.eu

SONDERAUSSTELLUNG:

DIE KUNST VON AARDMAN. WALLACE & GROMIT, SHAUN DAS SCHAF & CO
Ausstellung und Begleitprogramm
12. Juni bis 30. Oktober 2016

RETROSPEKTIVE:

GELIEBT UND VERDRÄNGT. Das Kino der jungen Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1963
Oktober und November im Kino des Deutschen Filmmuseums

http://geliebt-und-verdraengt.deutsches-filmmuseum.de/

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