Die Filme von Ernst Lubitsch

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Lecture & Film: SCHNELL WIE DER WITZ. Die Filme von Ernst Lubitsch Filmreihe von Mittwoch, 4., bis Samstag, 28. Januar 2017

Bis Juli 2017 widmet sich die Reihe Lecture & Film mit Vorträgen von Expert/innen und einem thematischen Begleitprogramm Ernst Lubitsch und seinen Filmen. Neben einem Vortrag von Ute Holl zu Lubitschs Film TROUBLE IN PARADISE (US 1932) macht im Januar Kevin B. Lee anhand eines Video-Live-Essays deutlich, wie Lubitschs Klassiker funktionieren. Die Begleitfilme sind im Januar aus dem deutschen Sprachraum stammenden Filmschaffenden in Hollywood gewidmet.

Mittwoch, 4. Januar, 18 Uhr
Samstag, 7. Januar, 18 Uhr
THE LAST COMMAND Sein letzter Befehl

USA 1928. R: Josef von Sternberg. D: Emil Jannings, Evelyn Brent, William Powell. 88 Min. Blu-ray. Stumm mit engl. ZT. Musikfassung
Emil Jannings brillierte seit 1917 in mehreren Filmen Ernst Lubitschs. 1927 ging er nach Hollywood, wo er seine größten Erfolge mit THE WAY OF ALL FLESH (US 1927, R: Victor Fleming) und THE LAST COMMAND feierte. Jannings erhielt für seine Leistungen in beiden Filmen 1928 den ersten Schauspiel-Oscar® der Filmgeschichte. In THE LAST COMMAND ist er als zaristischer General Sergius Alexander nach der bolschewistischen Revolution auf der Flucht. Er landet in Hollywood, wo er sich als Komparse verdingt. In einem Film über die Revolution bekommt er die Rolle seines Lebens, doch die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen.

Donnerstag, 12. Januar, 20:15 Uhr (Filmbeginn: ca. 20:30 Uhr)
35mm-Doppelprojektion mit Video-Live-Essay von Kevin B. Lee. Eintritt frei!
Samstag, 14. Januar, 18 Uhr (nur Film)
DCP, Musikfassung. Klavierbegleitung: Uwe Oberg
DIE AUSTERNPRINZESSIN
Deutschland 1919. R: Ernst Lubitsch
D: Ossi Oswalda, Victor Janson, Harry Liedtke. 63 Min. 35mm/DCP. Dt. ZT

Mit DIE AUSTERNPRINZESSIN etablierte Ernst Lubitsch seine eigene Form der rasanten Gesellschaftskomödie: Der schwerreiche Geschäftsmann Quaker hat sein Vermögen mit Meeresfrüchten verdient und ist deshalb allerorten als Austernkönig bekannt. Seine temperamentvolle Tochter, die „Austernprinzessin, will unbedingt einen europäischen Adligen ehelichen. Dabei gerät sie jedoch an den mittellosen Prinzen Nuki, der zunächst seinen Diener vorschickt. Sie heiratet diesen sofort und löst damit zahlreiche Turbulenzen bis hin zu einer Foxtrott-Epidemie aus. Kritiker B. E. Lüthge schrieb 1919 im Film-Kurier: „Fabelhaft. So eine Idee! Unerhörte Aufmachung! Aber da lacht man eben nicht mehr, sondern man staunt.

Donnerstag, 19. Januar, 20:15 Uhr (Filmbeginn: ca. 21:15 Uhr)
Vortrag von Ute Holl. Eintritt frei!
Samstag, 21. Januar, 18 Uhr (nur Film)
TROUBLE IN PARADISE

USA 1932. R: Ernst Lubitsch
D: Miriam Hopkins, Herbert Marshall, Kay Francis. 83 Min. 16mm. OF
Gaston und Lily sind gerissene Gauner. In Venedig lernen sich die beiden kennen und versuchen, sich vor romantischer Kulisse gegenseitig zu berauben. Schließlich verlieben sie sich ineinander und beschließen, fortan als hochstapelndes Betrügerpärchen gemeinsame Sache zu machen. Paris ist die nächste Station ihres Raubzuges, wo sie der reichen Parfümerie-Erbin Mariette Colet eine wertvolle Handtasche entwenden. Die darin enthaltenen Juwelen reizen die beiden Langfinger so, dass sie sich als Mitarbeiter von Mariette Colet engagieren lassen. Doch der Plan droht zu scheitern, als sich Gaston in Mariette verliebt.

Mittwoch, 18. Januar, 18 Uhr
THE HUNCHBACK OF NOTRE DAME Der Glöckner von Notre Dame
USA 1939. R: William Dieterle

D: Charles Laughton, Maureen O’Hara, Cedric Hardwicke. 113 Min. 35mm. DF
Der missgestaltete und verachtete Glöckner Quasimodo verliebt sich in die schöne Zigeunerin Esmeralda, die als Einzige Mitgefühl für ihn zeigt. Als Esmeralda als angebliche Hexe verfolgt wird, bietet er ihr Zuflucht und Hilfe. William Dieterles THE HUNCHBACK OF NOTRE DAME gilt bis heute als die beste von zahlreichen Verfilmungen des berühmten Romans von Victor Hugo. Dem 1930 aus Deutschland nach Hollywood emigrierten (Wilhelm) Dieterle gelang es, in eindringlichen expressionistischen Schwarzweißbildern und mit grandiosen Darsteller/innen die historische Atmosphäre getreu der literarischen Vorlage einzufangen.

Mittwoch, 25. Januar, 18 Uhr
Samstag, 28. Januar, 17:30 Uhr
A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM Ein Sommernachtstraum

USA 1935. R: Max Reinhardt, William Dieterle. D: Mickey Rooney, Olivia de Havilland. 116 Min. (gekürzte Fassung). 35mm. OF
Der Theaterregisseur Max Reinhardt gilt als Entdecker Ernst Lubitschs, den er im Alter von 19 Jahren als Schauspieler in sein Ensemble am Deutschen Theater Berlin aufnahm. Auch als Filmregisseur versuchte sich Reinhardt, erstmals 1910 mit SUMURUN der Interpretation eines Theaterstücks, das Lubitsch zehn Jahre später mit sich selbst in der Hauptrolle verfilmte. In den USA drehte Reinhardt nur einen Film, A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM, gemeinsam mit dem ebenfalls emigrierten William Dieterle. Auch in dieser Produktion bewies Reinhardt ein Gespür für große Talente: Er ermöglichte Mickey Rooney und Olivia de Havilland ihre Spielfilmdebüts.

(Pressemitteilung)

Deutsches Filminstitut – DIF e.V.
Deutsches Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main

www.deutsches-filminstitut.de | www.deutsches-filmmuseum.de
www.filmportal.de | www.europeanfilmgateway.eu

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