Der kleine Schatz. Ein Gedicht.

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Wer so guckt, dem ist nicht zu trauen
Ihn lieben Männer wie auch Frauen.

Ach, goldig ist der kleine Sterz!
Erobert jedes Menschenherz.

Mit seinem Schnabel, spitz und flink
fängt er die Maus, packt er den Fink.

Stets wichtig ist, dass die noch leben
und Todesschreie von sich geben.

Auch Igel, Würmer und Insekten
kurz alle, die zu spät erschreckten,

als sich der Uhl von oben nahte,
schleppt er in seine Kemenate.

Auf dass er sich den Magen fülle.
Zurück bleibt nur die leere Hülle.

Fürs Eichhorn ist vorbei die Hölle.
der Uhl erbricht das Haargewölle.

Du kleiner Schelm, du “Aus-die-Maus”,
Wie ist dein Name? Eugen? Klaus?

“Frank-Walter.”

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