8.2.2010 Erste Habanos Smokers Lounge in der Berliner Newton Bar eröffnet

In der legendären Newton Bar in Berlin wurde am vergangenen Freitag die erste Habanos Smokers Lounge in der Hauptstadt offiziell eröffnet. Fachhandelspartner der Lounge ist der Habanos Specialist „Cigarrenmagazin Unter den Linden“ von Matthias Martens und Uwe Zabach. Weiterlesen...

 

8.2.2010 Proben bei Prototyp

Am 18. Februar 2010 wird um 19 Uhr im Untergeschoss des Hamburger Prototyp Museums eine weitere Ausstellung eröffnet: PROBEN.

Bis zum 28. März 2010 zeigt PROBEN neunzehn Experimentalfahrzeuge im Maßstab 1:1, die an der Hochschule für bildende Künste Hamburg in den Jahren 1983 bis 2009 entworfen und realisiert wurden. Vom Monowheel bis hin zum motorisierten Tragflächenboot zeigen experimentelle Land-, Luft- und Wasserfahrzeuge „Freestyle Engineering“.

Mehr als 5.000 Besucher haben die Le Mans-Sonderausstellung 24|77 bei Prototyp bereits gesehen. Bis zum 28. März 2010 können Sie noch den Mythos des 24-Stunden-Klassikers erleben – nun auch mit Freitag-Führungen um 14 Uhr und 16 Uhr (OHNE ANMELDUNG; 13 EURO pro Person inkl. Eintritt).

http://www.prototyp-hamburg.de

 

8.12.2010 Whisky in der Feierabendlounge

Unser Bonnner Partner Feierabendlounge lädt ein zu einigen Veranstaltungen.

* Mittwoch, 24.02.2010, 19:00 Uhr:
Thema: Whisky & Käse

Wir verkosten 4 ausgesuchte Whiskys unseres Sortiments und reichen dazu eine Auswahl exklusiver Käsesorten - einfach ein Genuss!

* Mittwoch, 10.03.2010, 19:00 Uhr:
Thema: Die Welt der Blended Whiskys

4 verschiedene Blended bzw. Vatted Whiskys aus unserem Sortiment stehen heute auf dem Programm! Wir beweisen: es gibt wirklich gute Blends - jenseits von Johnny, Chivas & Co.

* Mittwoch, 24.03.2010, 19:00 Uhr
Thema: Inselwhisky & Lachs

Genießen Sie 4 Whiskys von den "Inseln" und kombinieren dies mit einer kleinen Auswahl feiner Räucherlachse!

Kostenbeitrag je Feierabend-Whiskylounge: 16,50 € je Person. Im Kostenbeitrag enthalten: Die 4 Whisky-Samples, die genannte Beilage & Weißbrot.´Darüber hinaus stehen Ihnen verschiedene alkoholische & nichtalkoholische Getränke (auch Pils & Kölsch vom Fass), diverse Weine und Speisen á la Carte bereit! Rechtzeitige Voranmeldung erwünscht - gerne par Mail an: genuss_(at)_feierabendlounge.de

Freitag, 05.03.2010, 19:00 Uhr:
Whisky for beginners

Unser Einstiegsseminar, speziell für Einsteiger und Interessierte:
Sie erhalten einen Vortrag über die Hintergründe und die Herstellung von Whisky und lernen die Vorgehensweise bei einer professionellen und ambitionierten Whisky-Verkostung kennen. Dazu unternehmen wir eine Reise durch die Schottischen Whiskyregionen und probieren 5 unterschiedliche Vertreter dieser Regionen. Hierzu reichen wir Weißbrot und Wasser zur Neutralisation. Dauer des Seminars: ca. 2 Stunden. Anschließend werden wir den Abend bei einem gemütlichen Zusammensein bei diversen Getränken und Speisen á la carte ausklingen lassen.

Kostenbeitrag je Person: 19,00 Euro
Adresse: Feierabendlounge im Valentino, Max-Franz-Straße 1 / Ecke Burgstraße, 53177 Bonn - Bad Godesberg. Parkmöglichkeiten: es gibt eine Reihe (i.d.R. ausreichend freie) Parkbuchten auf der Burgstraße in der Nähe!

Anmeldung und Vorkasse erforderlich! Bitte senden Sie möglichst umgehend eine Reservierungsanfrage per Mail an: genuss_(at)_feierabendlounge.de. Anschließend bestätigen Sie Ihre Reservierung bitte persönlich im Whisky-Outlet oder im Valentino!

 

8.2.2010 Wiesmann auf dem 80. Automobil-Salon in Genf 2010

Vom 4. bis zum 14. März blickt die automobile Welt nach Genf. Auch die Sportwagenmanufaktur Wiesmann ist in diesem Jahr wieder vor Ort. In Halle 1, Stand 1234 zeigen die Dülmener auf 160 qm die handgemachten Sportwagen.

Wiesmann auf dem Automobil-Salon Genf: Halle 1, Stand 1234

Wiesmann ist die führende Manufaktur für puristische Sportwagen in klassischem Design gepaart mit modernster Technik. Seit 1988 werden hierfür in der von Friedhelm und Martin Wiesmann gegründeten Manufaktur in Dülmen individuelle Sportwagen bis ins kleinste Detail von Hand gefertigt. Die hochwertige Ausstattung orientiert sich dabei an den persönlichen Wünschen der Kunden. Jeder Wiesmann Roadster und GT ist damit ein echtes Unikat und steht wie kein anderer Sportwagen für exklusiven Fahrspaß der Individualisten.

 

8.2.2010 Fett lass nach!

In jedem Frühjahr sind mindestens 40 Prozent der Bevölkerung "auf Diät". Unser Partner, Medizinjournalist Sven-David Müller, hat die besten Tipps zum Abnehmen zusammengestellt, damit die BRD nicht als Bundesrepublik Dickland endet. Wer diese Tipps dauerhaft umsetzt, kann auf eine Diät verzichten und nimmt "automagisch" ab.

Neben seinen 50 Tipps stellt Sven-David Müller noch einen besonders schmackhaften Käse vor, der ein Ernährungswunder ohne Fett aber mit viel Geschmack und gesundem Eiweiß ist. Weiterlesen...


5.2.2010 Lass mich dein Badewasser schlürfen

Das Kunstmuseum Ahlen zeigt vom 31.01. bis 25.04.2010 die große Sonderausstellung Intimacy! Baden in der Kunst mit Werken vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Über 150 Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Objekte, Fotografien und Installationen bilden einen spannungsreichen, thematisch ausgerichteten Parcours durch die wechselvolle Geschichte des Badens. Weiterlesen...


5.2.2010 Mehr als 400.000 Schönheitsoperationen allein im Jahr 2008

Schönheitsoperationen sind schon lange keine gesellschaftliche Randerscheinung mehr. Ob plastische Eingriffe nach einem Unfall oder ästhetische Operationen wie Brustvergrößerungen, Fettabsaugungen, Nasenkorrekturen oder Faceliftings: immer mehr Menschen geben sich mit ihrem Aussehen nicht zufrieden. Unser HZ-Partner, der Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal imedo sprach mit Dr. med. Lutz Kleinschmidt, Facharzt für plastisch-ästhetische Chirurgie.

 

5.2.2010 Frankreich auf der ProWein 2010

Mit 540 Ausstellern aus allen Regionen stellt Frankreich hinter Deutschland und Italien die drittgrößte Beteiligung zur ProWein 2010. Die meisten Produzenten, 90, kommen aus dem Bordelais. Rund 50 Aussteller kommen aus dem Burgund, die Produzenten aus dem Rhônetal kommen mit ebenso vielen Vertretern. Weiterlesen...

 

5.2.2010 Start frei für „ProWein goes city“

Während vom 21. bis 23. März die ProWein in den Düsseldorfer Messehallen für Fachbesucher aus aller Welt stattfindet, gibt es in der Stadt jede Menge genussreiche Abendevents zum Thema Wein und Spirituosen. Unter dem Motto „ProWein goes city“ beteiligen sich in diesem Jahr über 30 Restaurants, Hotels und Fachhändler an der gemeinsamen Initiative von Messe Düsseldorf und Destination Düsseldorf. Die Aktion findet mittlerweile im vierten Jahr parallel zur Leitmesse ProWein statt. Gastronomen und Fachhändler lassen sich jedes Jahr aufs Neue spannende Themen einfallen, mit denen sie ihre zahlreichen Gäste in und um Düsseldorf begeistern. Weinliebhaber haben in diesem Jahr die Wahl zwischen rund 50 Veranstaltungen. Neben Weinverkostungen, speziellen Weinmenüs und vinophilen  Partys, gibt es erstmals auch weinaffine Kulturveranstaltungen, zum Beispiel ein Theaterstück und ein Kino-Event zum Thema Wein.

Alle Angebote von „ProWein goes city“ starten bewusst nach Messeschluss. Damit können die aus aller Welt ausstellenden Winzer in die Aktion eingebunden werden und gemeinsam mit ihren Partnern aus Gastronomie und Handel interessante Angebote für alle Weinliebhaber entwickeln. Gleichzeitig bietet „ProWein goes city“ auch allen Messebesuchern eine willkommene Gelegenheit, ihren Messetag entspannt ausklingen zu lassen. 

Wann und wo die einzelnen Veranstaltungen von „ProWein goes city“ stattfinden, erfahren alle Interessierten ab Anfang März auf der Homepage der ProWein unter www.prowein.de.

 

5.2.2010 James Gavin nominiert

Die National Association for the Advancement of Colored People (NAACP) ist die älteste und größte Bürgerrechtsorganisation in den USA. Sie verteilt jährlich die NAACP IMAGE AWARDS, in diesem Jahr zum 41. Mal. Zu den Nominierten gehören in den verschiedenen Kategorien unter anderem Cuba Gooding Jr., Cicely Tyson, Bill Cosby, Alicia Keys, Wynton Marsalis, Rihanna und Whitney Huston. In der Kategorie Biography/Auto-Biography wurde James Gavin für sein Buch Stormy Weather über die Sängerin Lena Horne nominiert, wir haben über das Buch hier am 11. und 25. Januar berichtet. Die Gewinner der Image Awards werden am 26. Februar bekannt gegeben.

 

5.2.2010 Probieren geht über studieren

Vor Weihnachten verlosten wir hier im Herrenzimmer ein Probierpaket Deutscher Burgunder, gestiftet vom Deutschen Weininstitut. Dort gibt es aber jederzeit Probierpakete mit verschiedenen Schwerpunkten - Grüne Silvaner, Grauburgunder, ja sogar ein Paket mit Selterswasser und Wein. Zu finden auf der Website des DWI im Genießershop.

 

5.2.2010 Eric Legnini meets Till Brönner

Was für eine Zusammenkunft – Der humorvolle Italobelgier Eric Legnini, seinerseits ein Meister am Piano – trifft auf den charismatischen Deutschen Till Brönner, der als ein wahrer Zauberer an der Trompete – und jüngst auch als Sänger – tätig ist. Unterstützt werden die Beiden von Legninis Rhythmsection: Franck Agulhon am Schlagzeug und Thomas Bramerie am Kontrabass.

Kennen gelernt haben sich die Beiden bei den Aufnahmen zu Kyle Eastwoods aktueller CD, wo sie sich großartig verstanden und beschlossen es nicht nur bei diesem einen Treffen zu belassen. „Wir werden Sachen aus meiner CD Trippin’, aber auch Sachen von Till und den einen oder anderen Standard spielen“ so Legnini.

Der volle Terminkalender der beiden Vielbeschäftigten ließ nur vier Konzerte zu, aber diese werden zu einem einmaligen Erlebnis werden, soviel steht jetzt schon fest. Also sollte man den Vorverkauf nutzen und sich nicht darauf verlassen an der Abendkasse noch Restkarten zu bekommen, wenn es heißt: Eric Legnini meets Till Brönner! In nicht mal mehr zwei Wochen geht es los.

Die Termine: 17. Feb - Stuttgart, Bix | 18. Feb - Darmstadt, Centralstation | 19. Feb - Minden, Jazzclub | 20. Feb - Berlin, A-trane

 

4.2.2010 Kartenverlosung

Die Verband Deutscher Prädikatsweingüter VDP verlost 3x2 Karten für das Wettbewerbsprogramm der kommenden Berlinale. Unter allen Mails (Betreff: Kartenverlosung Berlinale: "Name der gewünschten Filmvorstellung"), die bis 07.02.2010, 24.00 h unter der folgenden Mailadresse:
f.schaetzle_(at)_vdp.de
eingegangen sind, werden 3x2 Karten für folgende Filmvorstellungen des Wettbewerbsprogramms im Berlinale-Palast verlost:
Freitag, 12.2. 19.15h „The Ghost Writer“
Samstag, 13.2. 19.15h „ Shutter Island“
Freitag, 19.2. 19.30h „The Killer Inside Me"

VDP bei Facebook

 

4.2.2010 Teurer Giacometti

Vor einigen Tagen haben wir über eine derzeit in Duisburg stattfindende Ausstellung mit Werken des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti berichtet. Nun hat eine Plastik aus dem Jahre 1961 einen neuen Preisrekord für Kunstwerke gebrochen. Die Bronzeplastik "L'Homme qui marche I", erzielte am Mittwochabend bei Sotheby's in London einen Erlös von 65 Millionen Pfund (rund 104,3 Millionen US-Dollar oder 74 Millionen Euro). Den bisherigen Rekord hatte ein Bild von Picasso im Jahr 2004 gehalten. Giacomettis Plastik aus dem Jahr 1961 ging nach kurzem Wettbewerb an einen anonymen Telefonbieter. Bisheriger Eigentümer war die Dresdner Bank.

 

4.2.2010 Du bluffst nur!

Den Begriff Pokerface kennt wohl jeder, gemeint ist damit ein Gesicht, das keine Miene verzieht, damit der Gegner daran nicht erkennen kann, welches Blatt der Spieler mit dem coolen Blick in der Hand hat.

Aber Pokerface war vorgestern. Nicht alleine am Gesicht kann ein erfahrener Pokerspieler erkennen, wie es um die Chancen seines Gegenüber steht. Auch jedes andere Körperteil kann vieles verraten - wenn man denn in der Lage ist, diese Signale richtig zu deuten. Weiterlesen...

 

4.2.2010 Wiesmann on Snow: Winterfahrtraining in St. Moritz

Gerade in diesen Wochen kann man sie allenthalben sehen - die Autofahrer, die die Nachteile ihrer Sommerreifen durch Vollgasgeben kompensieren wollen. Wer Pech hat steht hinter so jemandem an der Steigung, und hat ebenfalls verloren.

Feiner Puderschnee und abgesperrte Pisten vor einer atemberaubenden Winterlandschaft am Fuße der Berninagruppe. Was sich anhört wie die Beschreibung des nächsten Skiweltcups ist bei näherer Betrachtung der Traum aller Fans des instabilen Fahrzustandes und ein Wintererlebnis auf höchstem Niveau. Was im Alltag eher mit einem Eintrag aus dem Busgeldkatalog endet, konnte in St. Moritz von Wiesmann Kunden ausgiebig zelebriert werden.

Bei dem exklusiven Event „Wiesmann on Snow“ zirkelten Sportwagenliebhaber mit verschiedenen Wiesmann Modellen auf einem abgesperrten 60.000 qm großen Areal in der Nähe des Engadin Airport St. Moritz um die Wette. „Im Vordergrund des Events stand der Fahrspaß: Traumhafte Driftwinkel, die Soundkulisse der Boliden und der imposante Ausblick auf die Berge rund um das Gelände Cho d´Punt vermischte sich für die Teilnehmer zu einem einzigartigen Erlebnis“, so Geschäftsführer Friedhelm Wiesmann. In kleinen Schritten tasteten sich die Teilnehmer auf der 30 cm dicken Eisschicht an die Grenzen der Fahrphysik heran und überzeugten sich von der präzisen Fahrwerksabstimmung. Der unvergleichliche Sound der Motoren steigerte sich bei jedem wilden Drift bis zum Höhepunkt – Leidenschaft für individuellen Fahrspaß in einer neuen Dimension.

Nach den ausgiebigen Testfahrten auf den frei zur Verfügung gestellten Fahrzeugen konnten die Teilnehmer vier Tage lang den vollen Umfang des 5-Sterne Luxushotels Badrutt’s Palace in St. Moritz genießen und bei exquisitem Essen und entspannender Wellness die adrenalingeladenen Erlebnisse vom Tag ausklingen lassen. -> Bilder dazu

 

3.2.2010 Tour des Niveaux

Unsere Partner Loeven Sportwagentouren meldet:  Die Vorbereitungen zur "Tour des Niveaux" laufen auf Hochtouren. In diesem Jahr werden wieder zwei Versionen angeboten, für moderne sowie für historische Sportwagen. Das Teilnehmerfeld ist beschränkt auf fünf Paare, in der Regel gleichzusetzen mit maximal 5 Fahrzeugen. In jedem Fall kommen die Gäste täglich in den Genuss von zig Kilometern entlegener Bergstraßen, die im Juni noch sehr verlassen sind und sämtliche Vegetationsperioden bieten. Alle Informationen zu diesen exklusiven Events findet man hier.

 

3.2.2010 Nils Wülker über sich und seine Musik

Vor wenigen Tagen erschien das neue Album von Nils Wülker mit dem Titel 6. Es heißt so, weil es zum einen seine 6. CD ist, zum anderen, weil sechs Musiker mitmachen, darunter ein Gitarrist. Wir haben die CD vor einigen Tagen vorgestellt, nun hatte Nils noch Zeit, dem Herrenzimmer ein paar Fragen zu sich und seiner Musik zu beantworten. Weiterlesen...

 

3.2.2010 Ein geiler Italiener.

Nein, nicht Berlusconi. Aber ein gewisser Rinaldo Talamonti. Was haben er und Konstantin Wecker, Jutta Speidel, Heiner Lauterbach, Lisa Fitz, Sascha Hehn und Friedrich von Thun gemeinsam? Antwort: Sie waren Darsteller in den Filmen der Schulmädchen-Report Serie. Talamonti, heute Wirt in München, steht auch heute noch aufrecht dazu und erinnert sich gerne an die Zeit, als er das Klischee des kleinen geilen Italieners mit Mimik erfüllte. Das ist nun schon 40 Jahre her, 1970 wurde der erste Schulmädchenreport in die deutschen Kinos gebracht, insgesamt 13 Folgen wurden gedreht. Die Süddeutsche erinnert heute in ihrer Onlineausgabe an die legendären Filme, bei denen manchem Darsteller das Gemächt mit Klebeband festgemacht werden musste, damit sein flexibler Teil nicht ungehörig abstand. Zur SZ.

 

3.2.2010 Frank Lloyd Wright (1867-1959)

gilt als größter amerikanischer Architekt aller Zeiten; sein Werk läutete die Moderne ein und ist noch heute, ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod, äußerst einflussreich. TASCHENs dreibändige Monografie beinhaltet seine sämtlichen (etwa 1.100) Entwürfe, ob verwirklicht oder nicht. Band Zwei ist jetzt erschienen.

 

3.2.2010 Bibliothek und Textarchiv des Deutschen Filminstituts

sind wieder zugänglich, und zwar in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt/M. Für Nutzer aus Film und Wissenschaft ebenso wie für Privatpersonen bietet der neue Standort ideale Recherche- und Arbeitsbedingungen.

Die Fachbibliothek umfasst die Bestände des 1949 gegründeten Deutschen Filminstituts sowie der 1984 eröffneten Bibliothek des Deutschen Filmmuseums. Bei der Integration des Museums in das Institut im Jahr 2006 wurden Textarchiv und Bibliothek zu einer der bedeutendsten filmwissenschaftlichen Spezialbibliotheken in Deutschland zusammengelegt.

Die Bestände des Instituts umfassen rund 80.000 Publikationen zu Geschichte und Theorie des Films, zu Personen und Institutionen; zu einzelnen Filmen, Genres und Motiven; zur Filmwirtschaft und -technik sowie zu angrenzenden Sachgebieten sowie Filmromane und veröffentlichte Drehbücher. Historische Zensurkarten und Filmprogramme befinden sich im Textarchiv, das über die größten Bestände Europas verfügt und neben der Dokumentationsabteilung und der Zeitschriftensammlung auch vielfältige weitere Materialsammlungen umfasst.

Einzigartig ist der historische Bestand von Filmbüchern und Filmbroschüren ab dem Jahr 1897 sowie zur Vorgeschichte des Films. Die Bibliothek sammelt auch so genannte Graue Literatur: Publikationen, die nicht im Buchhandel erschienen sind wie Materialien zu Filmfestivals, Ausstellungskataloge oder Hochschulschriften. Zahlreiche Werke liegen wie die komplette Ausgabe des "Film-Kurier" oder die "History of Photography" auf Mikrofilm vor. Rund 140 laufende deutsche und internationale Filmzeitschriften, ein einmaliger Bestand an historischen Zeitschriften sowie Filme auf Video und DVD ergänzen den Bestand.

Bibliothek und Textarchiv des Deutschen Filminstituts - DIF e.V.
Deutsche Nationalbibliothek
Adickesallee 1, 60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069 - 961 220 - 430 / -410

www.museumsbibliotheken.frankfurt.de

 

2.2.2010 Bohnen, Schwein und Ente.

Eine besonders kräftige Mahlzeit, nicht zuletzt in der kalten Jahreszeit, ist das Cassoulet, der große Stolz der südfranzösischen Stadt Castelnaudary im Languedoc. Dir Urheberschaft für das Rezept wird auch von Carcassonne und Toulouse beansprucht, was uns aber egal sein kann. Mit Zutaten wie Schweinekamm, Speckschwarte, Schweinebauch und Entenconfit kann man das Cassoulet nicht gerade als Diätspeise bezeichnen, aber man muss auch mal auf ein Opfer verzichten können. Auf der deutschsprachigen Website der Region Languedoc-Roussillon haben wir das Rezept für Cassoulet gefunden, das wir natürlich gerne weiterreichen. -> Zum Rezept

 

2.2.2010 Ein neuer Partner

Sven-David Müller ist Medizinjournalist mit einer inzwischen kaum zu überschauenden Zahl von Buchpublikationen. Das Herrenzimmer freut sich, diesen ausgewiesenen Gesundheitsfachmann als neuen Partner begrüßen zu können. Bereits mehrfach haben wir Artikel von ihm in unserem Portal veröffentlicht und einige seiner Bücher vorgestellt. Fortan ist Sven-David Müller für Gesundheitsthemen im Herrenzimmer zuständig, so auch mit seinem neuen Beitrag über die Risiken, Nutzen und Gefahren des Fastens (siehe nächste Meldung). Profitieren Sie als Herrenzimmerleser(in) von seinem Wissen und seinen Erfahrungen!

 

2.2.2010 Fastenzeit, kranke Zeit

Es ist eben nicht gesundheitsförderlich, dem Organismus lebenswichtige Nahrungsinhaltsstoffe vorzuenthalten. Hungern, Fasten, Nulldiät oder Heilfasten schädigen den Organismus. Das ist insbesondere auf den Proteinmangel zurückzuführen, den der menschliche Körper durch den Abbau von Muskelprotein auszugleichen versucht. Dabei greift er auch den Herzmuskel an und das kann im schlimmsten Fall sogar tödlich enden. Vor diesem Hintergrund ist Fasten nur etwas für gesunde Menschen, die sich während der Fastenphase ärztlich überwachen lassen. Weiterlesen...


2.2.2010 Eisweinernte

Vor ein paar Wochen haben wir über den Beginn der Eisweinernte beim Weingut Peter Schreiber im Wonnegau berichtet. Der Ertrag fiel in diesem Jahr durch die lang anhaltenden Regenfälle im Herbst geringer aus als in den Vorjahren. Dennoch ist Peter Schreiber völlig zufrieden mit der Ernte. „Qualitativ wird der Eiswein 2009 deutlich besser als 2008“ so die Einschätzung des Winzers. Durch die stark reduzierte Menge ergab sich eine spürbare Anhebung der Oechslewerte. Wer einmal sehen möchte, wie so eine Eisweinlese vor sich geht, kann nun ein Video von Winzer Peter Schreiber bei Youtube sehen. Sie müssen fürs Ankucken auch nicht bei Eiseskälte morgens um 5 fit sein :-) -> Zum Video

 

1.2.2010 Vom Treter bis zum Fetisch

Wissen Sie, welch raffinierte Konstruktion die Schuhe des als Ötzi bekannt gewordenen Mannes besaßen, den man Anfang der 1990er Jahre am Hauslabjoch im Eis fand? Dass es zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert keinen Unterschied zwischen linken und rechten Schuhen gab? Worin der Unterschied zwischen einem Derby und einem Full-Brogue Derby besteht? Machen Sie sich schlau.

 

1.2.2010 Der einsame Löwe

Flensburg, 1. Februar 2010 (vdk) 65 Jahre stand der Idstedter Löwe einsam, verloren und fast vergessen auf seinem Sockel im Innenhof des Kopenhagener Zeughauses. Jetzt soll er dahin zurückkehren, wo seine Odyssee begann: nach Flensburg.

Der Idstedt-Löwe erinnert an den Sieg der dänischen Armee über Schleswig-Holstein in der Schlacht von Idstedt am 25. Juli 1850. Das Ergebnis dieses Sieges war, dass Flensburg weiterhin zu Dänemark gehörte. Nach ihrem Sieg ließen die Dänen die von dem Bildhauer H.W. Bissen geschaffene Bronzeskulptur 1862 auf dem Alten Friedhof von Flensburg aufstellen. Blick Richtung Süden, Richtung Preußen, Richtung Feindesland.

Zwei Jahre später war der Feind wieder da, besiegte Dänemark, besetzte Schleswig-Holstein und Nordschleswig und entführte den Löwen. Bis 1945 stand der Bronzekoloss auf dem Hof einer Berliner Kaserne. Dann ging es wieder nach Dänemark, in den Innenhof des Zeughausmuseums. 2009 fragte der Flensburger Stadtrat ganz offiziell in Dänemark an, ob der Löwe an seinen Originalstandplatz zurückkehren dürfe. Die dänische Regierung sagte ja, wollte die Skulptur aber nicht übergeben, ohne sie restauriert zu haben.

Im Laufe des Jahre 2010 soll der frisch polierte Löwe die Heimreise antreten. Das dänische Kulturministerium hat jetzt einen Wettbewerb ausgerufen. Gefragt sind Ideen, was den Platz füllen könnte, den der Löwe hinterlässt. Bis Ende März soll entschieden werden. Info: www.kum.dk/sw91452.asp.

 

1.2.2010 Zwei neue Preisrätsel

Im Februar gibt es gleich zwei Preisrätsel im Herrenzimmer. Zusammen mit dem DuMont Reiseverlag veranstaltet das Herrenzimmer in diesem Monat ein kleines Gewinnspiel, bei dem man ein Jahresabonnement des DuMont Reiseatlas gewinnen kann. Es gilt eine Frage richtig zu beantworten, klicken Sie auf das Banner und machen Sie mit!

Ebenfalls gewinnen kann man ein Exemplar des wunderschönen Buches Aber Simens, Schnee im August?! aus dem Schweizer Salis Verlag, das wir vor ein paar Tagen hier vorgestellt haben. Ein wahrer Kleinod für jeden Bibliophilen. Machen Sie mit, wenn Sie Bücher lieben!

 

1.2.2010 Lust und Laune

6 – das ist die Zahl der Alben von Nils Wülker, die Zahl der Musiker auf seinem neuesten Werk, der Titel des neuen Albums. Pragmatisch, prägnant und unprätentiös, unverkennbar Nils Wülkers Handschrift. Einerseits. Doch musikalisch dürfte „6” den Erwartungen des Feuilletons erst einmal diametral entgegenstehen. Wir stellen Album und Musiker vor.

 

31.1.2010 Der Mythos Laguiole

Vor zwei Jahren berichtete das Herrenzimmer in der Reihe "Dinge" bereits einmal über die legendären Laguiolemesser, die nicht nur in ihrer ursprünglichen Heimat in Zentralfrankreich hergestellt, sondern auch weltweit billig kopiert werden und somit einen guten und schlechten Ruf zugleich besitzen. Im Schweizer Luxusuhren-Magazin Tourbillon erschien in der Herbstausgabe eine weitere Story von Archi W. Bechlenberg über die Hirtenmesser, bei denen manche Versionen durchaus einige tausend Euro kosten können. Was hat es mit dem Mythos Laguiole auf sich, was ist echt, was ist falsch, was ist das Wahre, Erste, Einzige? Nicht ganz einfach zu beantworten. Oder doch? Weiterlesen...

 

31.1.2010 Das Herrenzimmer gratuliert!

"Die ersten 2 Nächte mit dem kleinen Vincent zu Hause waren durchaus durchwachsen. Wobei die 1. noch besser als die 2. Wir wollen hoffen dass der Kleine schnell seinen Schlafrhythmus findet :-) Hoffen darf man ja oder?"

Schreibt Thomas Siffling, der seit wenigen Tagen stolzer Vater eines kleinen Krakeelers ist. Diesen in den Schlaf zu spielen ist für einen Trompeter vielleicht nicht so ganz einfach, aber eventuell beherrscht der Meister ja auch leisere Instrumente. Der Name Vincent macht uns stutzig - hat da etwa Häuptling Sitting Küchenbull Vince Klink etwas mit zu tun? Dem Kind wäre es zu wünschen, einen besseren Paten kann man wohl nicht finden. Bei Vincent Klink logiert derzeit auch Wiglaf Droste und sammelt körperliche und geistige Kräfte für die im März wieder anlaufenden Lesungen, hier ein paar Termine:

Fr.

05.03.10

20:00

Greifswald, Lutherhof

Sa.

06.03.10

19:30

Rostock, Peter-Weiss-Haus

So.

14.03.10

20:00

Köln, WDR großes Sendesaal (mit Fritz Eckenga, Horst Evers, Jess Jochimsen)

Mo.

15.03.10

20:00

Düren, Komm

Di.

16.03.10

20:00

Siegen, Apolino (Apollo Theater)

Mi.

17.03.10

20:00

Giessen, Jokus

Sa.

20.03.10

20:30

Leipzig, Schaubühne Lindenfels (mit Rayk Wieland)

So.

21.03.10

20:00

Weimar, mon ami (mit Rayk Wieland)

Wiglaf verdanken wir nebenbei diesen schönen Fund aus der FAZ vom 23.1., in der Gastrokritiker Jürgen Dollase folgendermaßen schwadronierte: "Auf der Suche nach Ansatzpunkten für eine verbesserte Akzeptanz der regionalen und traditionellen Küche in Deutschland scheint es immer wieder ein fehlendendes Glied zu geben." Das macht sprachlich gar keinen und inhaltlich vielleicht einen Sinn, aber wir wollen Herrn Dollase dann doch nicht zu nahe treten.

 

31.1.2010 Guernsey lockt.

Bereits einige Male hat das Herrenzimmer über die britischen Kanalinseln berichtet, und da insbesondere über die Insel Guernsey sowie deren Satelliten Herm, Sark und Alderney. Hier kann man einen Bericht über eine kulinarische Spezialität Guernseys lesen, hier das romantische Guernsey kennen lernen und hier das (wasser)sportliche. 

Rechtzeitig vor Saisonbeginn hat das Tourismusbüro von Guernsey eine Broschüre über die Insel und die dortigen Urlaubsangebote veröffentlicht, die man auch online lesen kann - vielleicht findet man ja dort einige Anregungen für den nächsten Urlaub. -> Zur Broschüre online.

http://deutsch.visitguernsey.com/guernsey.aspx

 

30.1.2010 Céu im ZDF

Bereits zwei Alben der brasilianischen Sängerin Céu haben wir im Herrenzimmer vorgestellt, und zwar hier und hier. Gestern Abend konnte man im ZDF Magazin aspekte im Themenschwerpunkt Kultur in Brasilien unter anderem auch einen Bericht über die attraktive 27jährige sehen, deren Musik sich nicht um Samba und Boss Nova schert. Wer die - auch so interessante - Sendung über Brasilien verpasst hat und sich für die dortige Kulturszene sowie Céu (ab 24:30) interessiert, kann unter diesem Link aspekte online sehen.

 

30.1.2010 Frankreich - Übernachten im Luxus

Ländlich nahe bei Paris, westlich in Caen und Rouen und städtisch-mondän an der Côte d'Azur - wir stellen einige Herbergen vor, die - den passenden Geldbeutel vorausgesetzt - für Körper und Seele alles bieten, was ihnen gut tut. Folgen Sie uns zu einer Vinothérapie, in die Normandie und zu einem der schönsten Hotels der Welt in Cannes, das in Kürze frisch renoviert wiedereröffnet. Weiterlesen...

 

30.1.2010 Ein Schmöker.

Welch' ein wunderschönes Werk! Bücher wie dieses lassen die Vorstellung, es könne eines Tages das gedruckte Buch nicht mehr geben, alles werde elektronisch präsentiert, als schreckliche Vision erscheinen. Möge es dazu niemals kommen.

«Aber Simens, Schnee im August?» basiert auf der wahren Geschichte der Tessiner Familie Delmonico, die anfangs des 19. Jahrhunderts nach New York ausgewandert ist und bald nach ihrer Ankunft die exklusivsten Restaurants entlang des Broadways führte. Auf diesem Fundament und vor dem Hintergrund des boomenden New York des «Gilded Age» entsteht ein geistreicher, lustvoller und saftiger Schelmenroman, der soeben erschienen ist. Wir stellen den "Schmöker" vor.

BUCHVERNISSAGE

René Simmen "Aber Simens, Schnee im August?!"
Donnerstag, 4. Februar 2010, 17.00 bis 20.00 Uhr
Bodega Española, Münstergasse 18, 8001 Zürich (Weinkeller, schräg gegenüber dem Restaurant)

17.45 Uhr - Gespräch zwischen René Simmen und Carlo Bernasconi (Koch- und Cocktailbuchautor, Redaktor "Schweizer Buchhandel")
Davor und danach Apéro und Buchsignierung

 

29.1.2010 Robert Mapplethorpe

Noch nicht eröffnet, und schon gibt es Schlagzeilen: Der Direktor des Düsseldorfer NRW-Forum Kultur und Wirtschaft, Werner Lippert, ließ vorweg zwei Fotos aus der am 6. Februar in Düsseldorf beginnenden Ausstellung mit Arbeiten des Fotografen Robert Mapplethorpe entfernen: es handele sich bei diesen Bildern um Kinderpornografie. Auch ansonsten umweht die Ausstellung den Ruch des Verruchten - sie wird daher erst für Besucher ab 16 Jahren frei sein. Weiterlesen...

 

29.1.2010 Giacometti in Duisburg

Ab dem 31. Januar 2010 präsentiert die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum - Zentrum Internationaler Skulptur, Duisburg eine einzigartige Ausstellung zum Werk des Bildhauers Alberto Giacometti (1901-1966). Mit Unterstützung der Fondation Alberto et Annette Giacometti, Paris, dem wissenschaftlichen und organisatorischen Partner des Lehmbruck Museums, werden rund 120 Werke und Fotografien als Leihgaben internationaler Museen und Privatsammler in Duisburg vereint. Jede der Hauptleihgaben ist nahezu unverzichtbarer Baustein der Ausstellung rund um die "Frau auf dem Wagen", die erstmals als Schlüsselwerk der figurativen Neuorientierung des Bildhauers umfassend gewürdigt wird. Gezeigt werden über 30 Skulpturen, ebenso viele Gemälde und Grafiken, mehr als 40 originale Fotografien sowie Dokumente und Archivmaterial. Weiterlesen...

 

29.1.2010 John Martyn

Heute vor einem Jahr starb der große John Martyn im Alter von nur 60 Jahren an einer doppelseitigen Lungenentzündung. John Martyn war einer der einflussreichsten englischen Musiker, vor allem im Folkbereich, aber nicht nur. Er ließ die Grenzen zwischen Folk, Jazz, Rock und Blues verschwimmen. Die teilweise tragische Lebensgeschichte kann man in dem ihm gewidmeten Wikipediaartikel ein wenig kennen lernen. 

Bei Youtube findet man zahlreiche Clips, wir haben seinen wunderschönen Song Sweet Little Mistery ausgewählt, in einer Liveaufnahme von 1981, am Schlagzeug klöddert übrigens Phil Collins.

29.1.2010 Die Herrenrunde

Es erzählt sich eine Herrenrunde Geschichten aus ihrer Schulzeit. Der erfolgreiche junge Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer beneidet seine Freunde um den Spaß, den sie in der Schule hatten. Ihm selbst blieb solches versagt, da er von einem Hauslehrer erzogen wurde. Seine Freunde beschließen daraufhin, ihn als Schüler zu verkleiden und für ein paar Wochen eine „richtige“ Schule besuchen zu lassen, ein Gymnasium in der kleinen Stadt Babenberg.

So beginnt der Film Die Feuerzangenbowle, der eine Reihe von unvergesslichen Szenen enthält, mit Paul Henckels als Professor Bömmel ("Bah! Wat habt ihr für ene fiese Charakter!") oder mit Erich Ponto als Schnauz ("jeder nohr einen wänzigen Schlock!") Ganze Studentengenerationen treffen sich zu Feuerzangenbowlenaufführungen und sprechen die Dialoge nach. Die größte Feuerzangenbowle-Party mit über 10.000 Teilnehmern wird in Göttingen durchgeführt.

Bei allem Spaß darf aber auch nicht vergessen werden, dass der Film aus dem Jahre 1944 stammt - mehrere Darsteller der Schüler waren zum Zeitpunkt der Erstaufführung, heute vor 66 Jahren, bereits tot, als Soldaten gefallen.

Paul Henckels: Wat is'n Dampfmaschin?

Schlussszene mit Heinz Rüh(r)mann

 

 

28.1.2010 Willkommen im Schlaraffenland

Wem beim Stichwort Champagne nur das prickelnde Luxusgetränk in den Sinn kommt, der irrt gewaltig, denn die Region im Nordosten Frankreichs hält noch allerlei mehr Entdeckungen für Genießer bereit. Fruchtbare Böden und kreative Bewohner mit ausgeprägtem Regional- und Qualitätsbewusstsein machen aus dem Landstrich ein wahres Schlaraffenland und damit zu einem Geheimtipp für Feinschmecker mit Kulturinteresse. Ein winterlicher Reisebericht.

 

28.1.2010 Internationale Foodwelt bei der Paris Cookbook Fair 2010

Unter dem Motto: „Honour to those who cook with words“ findet vom 12. - 15. Februar 2010 in Paris die weltweit größte und wichtigste Koch- und Weinbuchmesse statt (www.cookbookfair.com). Initiiert und realisiert von Edouard Cointreau, umfasst diese drei große Bereiche: Buch – Wein – Event. Aussteller (Verleger, aber auch Buchhändler und Antiquare) aus über 40 Ländern präsentieren weit über 4.000 Buchtitel zum Thema Kochen und Genießen. Das Herrenzimmer wird vor Ort sein und berichten. Hier ein Vorgeschmack auf die Ereignisse rund um die Messe.

 

 

28.1.2010 Bald blüht es wieder

Zu den häufigsten Suchbegriffen der letzten drei Jahre, über die Leser im Frühjahr das Herrenzimmer finden, gehört "Keukenhof". Der Blumenpark in Holland erfreut sich Jahr für Jahr großer Beliebtheit, und natürlich möchten wir auch in 2010 die Chnace nicht verpassen, über den Keukenhof neue Leser zu gewinnen. Noch müssen Blumenfreunde den Februar und etwas vom März hinter sich bringen, aber eine Vorschau auf die Attraktionen dieses Jahres können wir bereits bieten. Weiterlesen...

 

27.1.2010 Noch immer Django

Das Internet ist zur Zeit voll mit Django Reinhardt, sein 100. Geburtstag jährte sich am 23. Januar, und wir haben mehrfach dazu berichtet. Auch sein langjähriger Weggefährte Stéphane Grappelli hatte Geburtstag, gestern wäre er 102 geworden, und trotz lebenslangem Rauchen wurde er immerhin 89. Bei Youtube kann man die Beiden in einem schönen Clip aus dem Jahr 1938 zusammen mit ihrem Quintette du Hot Club de France - Djangos Bruder Joseph Reinhardt und Roger Chaput als Rhythmusgitarristen sowie Louis Vola als Bassist -  sehen. Schauen Sie, mit welcher Meisterschaft Django seine Griffe auf der Gitarre meistert - er hatte nur noch zwei Finger zum Spielen verfügbar seit einer Brandkatastrophe, der er als Kind nur knapp entkam. Meister- und unnachahmlich. -> Zum Clip

 

27.1.2010 Kälte in einer einsamen Seele.

Der Winter in den Wäldern von Maine ist kalt und einsam. Bisher hat das Julius Winsome nicht gestört, er lebt schon lange allein, mit dreitausend Büchern und seinem treuen Gefährten, dem Pitbullterrier Hobbes. Als sein Hund eines Nachmittags offenbar absichtlich erschossen wird, bricht Julius’ Welt zusammen und Verlust und Einsamkeit machen ihn zum Mörder.

Auch wenn es Tote gibt - das Buch Winter in Maine von Gerard Donovan ist kein Kriminalroman, sondern eine tief gehende psychologische Studie, die den Leser nicht kalt lassen kann, denn der Sog der Sprache zieht ihn unvermeidlich in das Geschehen. Vielleicht besonders intensiv als Hörbuch. Wir stellen es vor.

 

 

27.1.2010 "Musik hat mir das Leben gerettet"

1943 wurde Coco Schumann verhaftet und ins Ghetto nach Theresienstadt gebracht. Dort waren Veranstaltungen mit swingender Musik aus Propagandazwecken ausdrücklich erlaubt. Schumann trat als Gitarrist und Schlagzeuger auf. Ein Jahr später brachte man ihn nach Auschwitz, anschließend nach Kaufering. Auf einem Todesmarsch in Richtung Innsbruck im April 1945 wurden er und seine Mithäftlinge von amerikanischen Soldaten befreit. Heute Abend bringt WDR3 eine Sendung über den heute 85-Jährigen ab 22.00 Uhr, die Sendung ist auch online als Stream zu hören.

 

27.1.2010 TEFAF on Paper bei TEFAF Maastricht

Die neue Sektion TEFAF on Paper bei TEFAF Maastricht, der weltweit einflussreichsten Kunst- und Antiquitätenmesse, hat sich als außergewöhnliche Attraktion für internationale Spezialisten der Zeichnungen Alter Meister und  der Moderne, Drucke in limitierter Auflage, Photographie, antiquarische Bücher und Manuskripte, Aquarelle und japanischen Drucke herausgestellt. Weiterlesen...

 

26.1.2010 Wie wäre es mit "April in Paris"?

Ganz neu aus dem Hause Dumont Reiseverlag gibt es, soeben ist die erste Ausgabe erschienen, den DuMont Bildatlas. Die Reihe beginnt in diesem Monat mit einem Parisheft, und unser Parisexperte hat ihn sich angesehen. Sein Urteil: Weiterlesen...

 

26.1.2010 Stephane Grappelli

Sie konnten fast zusammen Geburtstag feiern - Gitarrist Django Reinhardt (23. Januar) und Stéphane Grappelli (26. Januar). Der Geiger war zwei Jahre älter als Reinhardt, ihr Zusammentreffen der pure Zufall (Grappelli riss bei einem Auftritt eine Saite, er ging von der Bühne, um einen neue aufzuziehen und traf dort den entspannt herumlüngelnden Django), zusammen gründeten sie das Quintette du Hot Club de France, durch das der Gypsy Swing weltberühmt wurde. Grappelli, ein Gentleman mit feinen Manieren und Absolvent der Pariser Musikhochschule und Reinhardt, der das Leben nahm wie es kam und dem Freiheit über Disziplin ging waren ein explosives Paar, und oft genug hat es zwischen ihnen kräftig gekracht. Aber ihre Musik ist und bleibt unvergessen und ihre außerordentliche Qualität ist vielleicht auch zu einem nicht unwesentlichen Teil aus diesem schwierigen Verhältnis entstanden. Grappelli entwickelte sich in den 1950er und 1960er Jahren zum einflussreichsten Violinisten der Jazzszene und machte sein Instrument im Jazz hoffähig. Er starb 1997 im Alter von 89 Jahren und war bis zuletzt musikalisch aktiv.

Stephane Grappelli & Yehudi Menuhin "Jealousy"

 

26.1.2010 Was Arni kann, kann ich besser.

Sagt sich Hans-Robert Lichtenberg, den man eher durch seinen per Adoption erworbenen Namen Prinz Frédéric von Anhalt kennen könnte. Der Mann raucht gerne dicke Cigarren und erwarb sich Sympathien, weil er in Kader Loths Badewasser pinkelte. Damit diese exqusite Adelslinie nicht ausstirbt hat er mehrere Personen adoptiert, die fortan auch den Nachnamen Prinz von Anhalt tragen. Denn an leibliche Nachkommen, jedenfalls in Zusammenarbeit mit seiner Gattin Sza Sza Gabor, ist kaum zu denken, die Dame ist irgendwas in den 90ern.

Nun will er Gouverneur von Kalifornien werden, sein Wahlprogramm hat durchaus sympathische Züge. So will er traditionelle kalifornische Produkte wie Marihuana und Prostitution legalisieren (und besteuern), und auch Havannas sollen in seinem Beritt legal werden. Als Legitimation für seine Qualitäten führt er unter anderem einen Satz an, den der damalige Präsident Ronald Reagan zu ihm gesagt habe: "Fred, You know a lot about politics." Bekanntlich starb Reagan nicht lange danach an Demenz. Und so kann man jetzt den Prinzen auf dem Weg ins Gouverneursamt beobachten.

 

26.1.2010 And now for something very funny.

Das Bild ist grausig, als habe jemand alte 8 mm Filme aus dem Müll gezogen und mit Tesafilm repariert. Der Ton ist adäquat, immerhin, die deutschen Untertitel sind lesbar. Und dennoch: diese Doppel DVD gehört in die Sammlung jedes Liebhabers von britischem Humor, denn die darin enthaltenen Sketche stehen in ihrem bizarren Wahnwitz in Nichts denen des Monty Python Flying Circus nach. Kein Wunder: mit dabei sind John Cleese, Graham Chapman und als Statist Eric Idle. Außerdem der unbeschreibliche Marty Feldman und der ebenso irre Tim Brooke-Taylor. Die Rede ist von "At Last The 1948 Show", die BBC Sendung von 1967, die als unmittelbarer Vorläufer des MPFC angesehen werden kann. Leider sind von der Serie nur einige wenige Folgen erhalten geblieben und wie erwähnt in schlechter Qualität, denn sie wurden tatsächlich aus dem Müll gezogen und mit Tesafilm repariert, aber auch diese Relikte sind den Kaufpreis wert. 2 Interviews mit Tim Brooke-Taylor und Terry Jones runden das Geschehen ab. Als kleinen Appetitmacher findet man bei Youtube Marty Feldman, wie er John Cleese in den Wahnsinn treibt.

26.1.2010 Prototyp zeigt Schätze

Vom 5. bis 7. Februar 2010 präsentiert das AUTOMUSEUM PROTOTYP auf der Bremen Classic Motorshow am Stand 6E38 mit dem Alfa Romeo 8C 2900B Berlinetta Aerodinamica Le Mans von 1938 einen der Höhepunkte der aktuellen Le Mans-Sonderausstellung. Mit seinem eleganten Design und seiner Kraft von 220 PS fasziniert dieser einzigartige Wagen, der zu den teuersten Oldtimern der Welt zählt. Informationen zur Bremen Classic Motorshow finden Sie unter www.classicmotorshow.de.

Vom 10. bis 14. Februar 2010 zeigt PROTOTYP auf der Touristikmesse REISEN HAMBURG 2010 im Foyer Ost der Hamburger Messehallen den spektakulären, 600 PS starken Audi R8R-Le Mans-Prototyp und entführt die Besucher an die Strecke des legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Mehr Informationen zur REISEN HAMBURG 2010 finden Sie unter www.hamburg-messe.de/reisen/re_de/start_main.php.

Vom 12. bis 14. März 2010 ist PROTOTYP auf der RETRO CLASSICS in Stuttgart gleich mit zwei Fahrzeugen vertreten: dem Mathé MA-01 „Fetzenflieger“ von 1952 sowie dem Rometsch Porsche Spyder von 1954. Gehört der Fetzenflieger bereits zum PROTOTYP-Urgestein, so ist der Rometsch Porsche Spyder noch ein absoluter Neuling unter den Exponaten der PROTOTYP-Dauerausstellung, der gerade erst aus seinem Dornröschenschlaf erwacht ist und sich den Zuschauern erstmals präsentiert. Mehr Informationen zu diesem Fahrzeug erhalten Sie in einer unser nächsten Ausgaben von "Unsere Fahrzeuge im Fokus". Also: lassen Sie sich überraschen! Informationen zur RETRO CLASSICS finden Sie unter www.retroclassics.de.

Und Prototyp ist jetzt auch bei Facebook, hier zu finden.

 

26.1.2010 Le Mans Katalog

Das Herrenzimmer hat bereits einige Male über die derzeit bei PROTOTYP in Hamburg laufende Ausstellung über das 24 Stundenrennen von Le Mans berichtet. Lesenswert ist auch der Katalog. Auf mehr als 30 Seiten zeigen hochwertige Fotografien die ausgestellten Fahrzeuge. Technische Daten, Wissenswertes und Anekdoten zeugen von dem Abenteuer des härtesten Rennens der Welt.

Mit diesem Katalog können Sie die Faszination der 24 Stunden von Le Mans erleben, die diese Fahrzeuge in einer einzigartigen Zusammenstellung, die es so kein zweites Mal geben wird, seit eh und je auf die Menschen ausüben.

Kaufen Sie den Katalog im AUTOMUSEUM PROTOTYP oder bestellen Sie ihn per Mail unter info_(at)_prototyp-hamburg.de.

Der Preis beträgt 3,- Euro (zuzüglich Versand bei Onlinebestellung).

 

25.1.2010 Exquisit behütet

Ein echter, aus feinstem Toquilla-Stroh geknüpfter Panamahut  kann ein wahrer Luxus sein und leicht einen vierstelligen Europreis erreichen. Das ist zwar viel Geld, aber nicht zuviel wenn man bedenkt, dass jemand Fachkundiges daran wochenlang gearbeitet, sprich gewebt hat. Mit einem herkömmlichen Strohhut hat so ein Hut kaum etwas gemeinsam. Erkennen kann man einen hochwertigen Panamahut zum Beispiel daran, dass er sich zu einer Rolle formen und so in einer zylindrischen Büchse oder eine Holzschatulle verstauen lässt und beim Auspacken sofort wieder von selber seine Form einnimmt. Wer das einmal gemacht oder gesehen hat ist wirklich verblüfft.

Der Panamahut kommt nicht aus Panama, den Namen hat er sich nur angeeignet. Es gibt verschiedene Theorien, warum das so geschah, keine ist wirklich verbürgt. Hergestellt wird die Kopfbedeckung nämlich in Equador, Zentrum der Manufakturen sind die Städte Montecristi und Jipijapa (Manabí) und Cuenca (Azuay). In Cuenca sind die größten und bekanntesten Exporteure ansässig. Bei Merian Online können Sie mehr über den Hut, seine Geschichte und seine Herstellung lesen.

 

 

25.1.2010 James Gavin über Lena Horne

Am 11. Januar haben wir hier auf dieser Seite über das neue Buch meines Freundes James Gavin berichtet, eine Biografie der großen afroamerikanischen Sängerin Lena Horne. Es ist bisher nur auf Englisch erschienen, macht beim Lesen aber keine Probleme, soweit man  nur ein durchschnittliches Schulenglisch beherrscht.

Eigentlich wollte ich James für das Herrenzimmer zu seinem Buch und seiner Intention, über Lena Horne zu schreiben interviewen, aber er macht gerade einen verdienten Urlaub in Brasilien und hat zudem bereits soviele Interviews zu seinem Buch gegeben, dass wir ihm die Ruhe gönnen. Stattdessen verweisen wir gerne auf ein Interview, das James im amerikanischen TV gegeben hat und das man bei Youtube unter diesem Link finden kann.

James voriges Buch ist die Biografie von Chet Baker, und er hat uns neulich zum 80. Geburtstag des Trompeters einige Worte geschrieben, die man hier finden kann. Beide Bücher kann man über Amazon beziehen. Siehe auch unseren Link vom 11. Januar auf dieser Seite. (awb)

 

25.1.2010 Pioniere der modernen Kunst in der Hermitage Amsterdam

Auf die vielbeachtete Eröffnungsausstellung „Am Russischen Hof“ im neuen Hermitage-Gebäude folgt vom 6. März bis 17. September die nächste große Schau: Mit „Matisse bis Malewitsch: Pioniere der modernen Kunst“ wirft die Hermitage Amsterdam einen Blick auf die Meister der modernen Kunst. Zum ersten Mal werden die Höhepunkte der Sammlung des Muttermuseums im russischen St. Petersburg in den Niederlanden zu sehen sein.

Nach der Oktoberrevolution von 1917 wurden viele Arbeiten von Matisse, Braque und Picasso in der Hermitage St. Petersburg gelagert, sodass mit der Zeit eine beachtliche Kollektion entstanden ist. Vor allem private Sammler trugen Exemplare des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts zusammen, in der hauptsächlich französische Künstler vertreten sind. Den Grundstein legten die beiden prominenten russischen Sammler Morosow und Schtschukin. Der Fokus der Ausstellung richtet sich auf die historische Einbindung des Begriffs „Moderne“ und hinterfragt, inwieweit die berühmten Maler an dieser revolutionären Erneuerung in der Kunst mitwirkten.

„Matisse bis Malewitsch: Pioniere der modernen Kunst“
6. März bis 17. September 2010
Hermitage Amsterdam, Amstel 51, Amsterdam
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 17 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr
Weitere Informationen unter: www.hermitage.nl; www.hollandartcities.com

(Bild: Matisse, Stedelijk Museum Amsterdam)

 

25.1.2010 Natürlich süßen ohne Folgen für die Taille

In Deutschland ist Stevia wie in vielen anderen Ländern bisher nicht zugelassen. Noch immer konnten Wissenschaftler nicht alle gesundheitlichen Bedenken gegen das süße Kraut aus dem Urwald ausräumen. Die chemische Industrie stellt Süßstoffe aus Stevia inzwischen jedoch in großem Maßstab her. Es ist zu vermuten, dass Stevia als künstlicher Süßstoff auch bald in der Europäischen Union zugelassen wird. Am besten wäre es jedoch, nicht auf den Süßstoff Stevia zurückzugreifen, sondern einfach die Stevia-Blätter zum Süßen zu verwenden. Viele Zuckerfabriken haben schon Stevia Versuchsfelder und warten auf die Freigabe des süßen Krautes als Süßstoff.(SDM) -> Mehr über Stevia im Herrenzimmer

 

25.1.2010 Leben wir ohne Religionen besser?

Am kommenden Mittwoch, dem 27. Januar 2010, findet im Audimax der Universität Bayreuth eine in mehrerer Hinsicht ungewöhnliche Veranstaltung statt: Die "Akademie für politisch-institutionelle Konfliktsituationen" veranstaltet die "Dritte Bayreuther Debatte" zum Thema "Leben wir ohne Religionen besser?". Die Redner und Rednerinnen haben während dieser Debatte jeweils acht Minuten Zeit, kurz und pointiert für ihren Standpunkt zu streiten und das Publikum von ihrer Sichtweise zu überzeugen. Im Anschluss an die Debatte kann die Zuhörerschaft mit kritischen Fragen die Debattanten selbst zur Rede stellen.

So ungewöhnlich die Veranstaltungskonzeption ist, so ungewöhnlich ist auch die Zusammenstellung der Redner: Für die religionskritische Seite treten an: Dr. Michael Schmidt-Salomon (gbs-Vorstandssprecher, Philosoph), Mina Ahadi, (Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime) sowie Dr. Paul Schulz (Publizist und Ex-Pfarrer). Auf der Seite der Religionsverteidiger stehen ihnen gegenüber: Dr. Ludwig Schick (Erzbischof von Bamberg), Ayman Mazyek (Generalsekretär des Zentralrats der Muslime) sowie die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer.

Veranstaltungsort: Universität Bayreuth (Audimax), Universitätsstraße 30, 95447 Bayreuth. Einlass: 19.30 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr. Eintritt frei!

Weitere Informationen unter: http://konfliktsimulation.com/

Zur gleichen Frage stellen wir in den nächsten Tagen im Herrenzimmer zwei neu erschienene Bücher vor, Politik der Apokalypse von John Gray und Jenseits von Gut und Böse von Michael Schmidt-Salomon.

 

23.1.2010 Bon anniversaire, Django!

Dies ist er also, der 100. Geburtstag des Django Reinhardt. Allerorten wird gefeiert, in Paris im Espace Django Reinhardt nahe dem Puce de St. Ouen, in Samois, dem Ort, wo er mit nur 43 Jahren starb und natürlich in Liberchies, dem belgischen Geburtsort, wo heute Abend in der Kirche des Dorfes ein Konzert mit Philip Catherine stattfindet. Heute ist man stolz auf den Sohn des Ortes, dabei vergisst man gerne, dass zur Zeit von Djangos Geburt die Zigeuner nicht willkommen und mit ihrem Wohnwagen auf eine Wiese am Ortsrand verbannt worden waren. Immerhin - die Wirtin der Dorfkneipe half der jungen Mutter bei der Niederkunft und sorgte auch dafür, dass die Geburt des Babys in das Kirchenregister eingetragen wurde. Was Django zum Bürger von Liberchies machte. Das hätte auch alles anders kommen können.

Auch Spiegel Online erinnert heute an den großen Gitarristen, inklusive Musikclip. Und bei Arte Live Web kann man ein wunderbares Konzert von 14. Januar 2010 mit u. a. Angelo Debarre (guitare) Tchavolo Hassan (guitare) Ludovic Beie r(accordéon) Antonio Licusati (contrebasse) Marius Appostol (violon) Ioan Streba (Clarinette) Invités : Thomas Dutronc (guitare, voix) Rocky Gresset (guitare) David Reinhardt (guitare) sehen und hören. -> Zu Arte Live Web

 

22.1.2010 Ein Platz für Django

Anlässlich seines morgigen 100. Geburtstags hat die Stadt Paris dem großen Django Reinhardt einen Platz gewidmet. Er befindet sich an der Porte de Clignancourt (18e) und trägt ab sofort stolz den Namen Place Django Reinhardt. Die Feierlichkeiten wurden vom Pariser Bürgermeister Bertand Delanoë vorgenommen. Eine schöne Geste seitens der Stadt, in der der Gitarrist seine größten Erfolge feierte und wo er auf dem Höhepunkt seiner Karriere auf den vornehmen Champs Elysées eine Wohnung besaß. Das Viertel um die Place de Clignancourt ist bis heute auch ein Zentrum der Manouchekultur, und in manchen Kneipen und Bistros hört man wie seit Jahrzehnten die Musik, die die Erinnerung an Django Reinhardt lebendig hält. So zum Beispiel hier: espacedjangoreinhardt.com

 

22.1.2010 Alle wollen Jamie

Nein, nicht diesen hektischen Koch, der versucht, englisches Essen genießbar zu machen, sondern Jamie Cullum - dessen drei Termine der Deutschlandtour im Mai/Juni sind restlos ausverkauft. Aber: bei zwei Zusatzkonzerten besteht die Gelegenheit, den smarten Sänger live zu erleben: Am 18.08. in Hamburg, Stadtpark und am 21.08. in Bochum beim Zeltfestival.

Heute Abend um 19:30 Uhr:
The Voice: Jamie Cullum - der Pianist und Sänger, der von sich sagt: "Ich verprügle mein Klavier", RBB Kulturradio

 

22.1.2010 Kunst- und Antikbörse TEFAF Maastricht

Kunstwerke und Antiquitäten aus allen Epochen vom Altertum bis zum 21. Jahrhundert können Kunstinteressierte vom 12. bis 21. März in Maastricht bewundern und erwerben. Dann findet die 23. Auflage der TEFAF, einer der wichtigsten Kunst- und Antikbörsen der Welt, statt. Mehr als 250 Antiquare und Kunsthändler bieten über 30.000 Kunstwerke feil.

Bei den Stücken, auf welche die Veranstalter in diesem Jahr besonders stolz sind, handelt es sich um ein Porträt von George Washington aus dem Jahr 1822 (5 Mio. Euro), ein Bild von Willem de Kooning von 1982 (3,7 Mio. Euro), sowie ein lange Zeit verloren geglaubtes Kompendium aus dem 16. Jahrhundert, in dem zum ersten Mal Marco Polo namentlich genannt wird (2,5 Mio. Euro). Strenge Qualitäts- und Echtheitskontrollen vorab sorgen für ein hohes Maß an Sicherheit bei dem Handel mit derartigen Kostbarkeiten. Auch renommierte Museen kommen nach Maastricht, um ihre Sammlung zu vergrößern. Neu in diesem Jahr ist die Sektion „TEFAF auf Papier“, die sich komplett den Genres Zeichnung, Grafik, Fotografie und Buchdruck widmet. Weitere Informationen unter: www.tefaf.com (auf Englisch)

 

22.1.2010 Argentinische Rhythmen in historischer Kulisse

Die Stadt Nimwegen verwandelt sich vom 17. bis 21. März in das „Buenos Aires an der Waal“: dann hält der Tango Einzug in die älteste Stadt der Niederlande: Das Festival Dobleocho lockt Tanzwütige und Musikliebhaber mit Livemusik, Auftritten bekannter Duos und Tanzworkshops an die verschiedenen Veranstaltungsorte der Stadt. Zu diesen zählt der lichtüberflutete Waalsaal des Theaters Stadschouwburg sowie ein klassisches Spiegelzelt in der historischen Innenstadt. Hier wird vor Beginn des eigentlichen Festivals das 200jährige Bestehen der Republik Argentinien gefeiert. Höhepunkt der Jubiläumsfeier ist der Auftritt des Tangokünstlers Juan Carlos Caceres am 13. März. Auch dem Nachwuchs der südamerikanischen Tradition wird ein Podium geboten: Am 19. März können Musiker an einem internationalen Wettbewerb teilnehmen und Auftritte auf weiteren europäischen Tangofestivals gewinnen. Weitere Informationen unter: www.doble-ocho.com (auf Englisch)

 

22.1.2010 Gehe wir lecker Mittagesse!

Die Nationale Restaurantwoche ist das größte kulinarische Event der Niederlande und steht für Hochgenuss für kleines Geld. In 1250 Restaurants servieren die Köche ihren Gästen vom 1. bis 7. März ein Mittagessen mit drei Gängen für 20 Euro und ein 3-Gänge-Dinner für 25 Euro. Nach dem Essen geben die Gäste Bewertungen ab und wählen so den Gewinner der Nationalen Restaurantwoche. Während der letzten Auflage im Sommer 2009 speisten 165.582 Gäste in mehr als 1.100 Restaurants. Der glückliche Gewinner des Publikumspreises stand zügig fest: Restaurant Le Défi in Sprang-Capelle (Brabant) erzielte einen Bewertungsdurchschnitt von 9,5 auf der Skala von eins bis zehn und lag somit unangefochten an der Spitze.

Reservierungen werden ab Anfang Februar entgegengenommen.
Weitere Informationen unter: www.restaurantweek.nl  (auf Englisch)

 

21.1.2010 Der Karl und der Fidel

Nein, nicht Karl Marx, auch nicht Karl Lagerfeld. Sondern Karl Zéro. Eigentlich sieht er ganz harmlos aus, aber das täuscht gewaltig. Nach dem Erfolg seiner Satire über den französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac, die im Jahr 2007 mit dem renommierten französischen Filmpreis César ausgezeichnet wurde, und seiner im Herbst 2008 auf ARTE ausgestrahlten parodistischen Dokumentation "Being W" über den US-amerikanischen Präsidenten George W. Bush, schlüpft der französische Starkomiker Karl Zéro dieses Mal in die Haut des revolutionären Urgesteins Fidel Castro. Ein Film, für den es in Cuba sicher ein paar lange Jahre geben würde...

-> Das Herrenzimmer über Karl Zéro

 

21.1.2010 Unterwegs

sind Rupa & The April Fishes, deren neues Album wir hier vor kurzem vorgestellt haben, hier die kommenden Termine:

25.01.2010 Bochum, Bahnhof Langendreer
26.01.2010 Berlin, Glashaus
27.01.2010 Hamburg, Fabrik

 

21.1.2010 Casa caputti

Wie man der Website des von unserem Partner Stephan Görner (Scabal) ins Leben gerufenen AWS After World Smoke Frankfurt entnehmen kann, ist nach nicht einmal einem Jahr Lebensdauer die Frankfurter Casa del Habano geschlossen worden. Diese Entwicklung deutete sich wohl schon seit geraumer Zeit an, so durch die seit längerem abgeschaltete Website der Casa sowie den immer schütterer werdenden Vorrat an Cigarren und ist nun Fakt geworden. Ein paar Worte mehr zu dem Thema beim AWS.

 

21.1.2010 Mein lieber Watson!

Sollen wir nicht an einem Gewinnspiel teilnehmen? Gewinnen wir einen tollen Englandurlaub auf meinen Spuren. Auf einer viertägigen Reise nach London, Manchester und Liverpool besuchen wir einige der Hauptdrehorte des neuen Sherlock-Holmes-Films, und nehmen an exklusiven Führungen durch das Sherlock-Holmes-Museum und die St.-Pauls-Kathedrale teil. Zum Gewinnspiel.

Der actiongeladene Abenteuerkrimi „Sherlock Holmes“ unter der Regie des gefeierten Regisseurs Guy Ritchie ist bei Warner Bros. Pictures und Village Roadshow Pictures erschienen. Robert Downey Jr. schlüpft in die Rolle des legendären Detektivs, während Jude Law als sein getreuer Mitstreiter Watson – Doktor, Kriegsveteran und unersetzlicher Verbündeter von Sherlock Holmes – zu sehen ist. Mehr über das Gewinnspiel und Sherlock Holmes

 

21.1.2010 Neue Genuss-Oase für die Hauptstadt

In der legendären Newton Bar in Berlin eröffnet am 4. Februar die erste Habanos Smokers Lounge in der Hauptstadt. Diese Bar ist eine der führenden Cocktailbars von internationalem Standard und liegt mitten im Herzen von Berlin am Gendarmenmarkt. Business und Lifestyle, Tagträumer und Nachtschwärmer, Kenner und Genießer treffen sich hier, um den schönsten Teil des Tages in perfekter Umgebung stilvoll zu zelebrieren.

Besonderer Blickfang der Bar im unteren Teil ist das in Privatbesitz befindliche, weltweit größte Foto des Starfotografen Helmut Newton „Walking Women“. Der Meister persönlich war hier bis zu seinem Tode regelmäßig zu Gast. Das Interieur beeindruckt aber auch mit Wänden aus grünem Marmor und zwölffach lackiertem Holz, Fußböden aus geräucherter Mooreiche, Lampenschirmen aus Alabaster sowie einer beeindruckenden Blattgolddecke in der Lounge.

Zur perfekten Lagerung der edlen Habanos verfügt die Habanos Smokers Lounge über einen vollklimatisierten, begehbaren Humidor, in dem der Aficionado aus einem breiten Sortiment wählen kann. In Schließfächern aus feinstem Zedernholz können Cigarren auch aufbewahrt werden.

Das passende Getränk zur Habano empfehlen die Experten aus einer reichhaltigen Auswahl an klassischen und selbst kreierten Cocktails, Weinen und edlen Spirituosen.

Exklusiver Partner der Habanos Smokers Lounge ist das „Cigarrenmagazin unter den Linden“. Seit 2009 führt das Geschäft den exklusiven Titel eines Habanos Specialist, der für hohe Kompetenz, eine breite Auswahl und optimale Lagerung und Präsentation von Habanos steht.

Die offizielle Eröffnung des Clubs nehmen 5THAvenue-Geschäftsführer Heinrich Villiger, Matthias Martens vom Cigarrenmagazin und Barchef Jens Knochenhauer vor.

 

20.1.2010 Dreimal gedenken

kann man heute dreier großer Musiker. Gerry Mulligan starb am 20.1. 1996, Bassist Giovanni Tommaso wurde an diesem Tag 1941 geboren, und Jimmy Cobb wird heute 81. Mulligan, der Baritonsaxophonist, arrangierte die Musik zur epochemachenden Aufnahme "Birth of the Cool" mit Miles Davis und wurde vor allem durch sein Zusammenspiel mit Chet Baker berühmt. Auch der italienische Bassist Giovanni Tommaso ist durch sein Spiel mit Chet Baker bekannt geworden, er war später Mitglied des Quartetts von Enrico Rava und hat sich einen Namen als Filmkomponist gemacht. Ja, und Jimmy Cobb hat an der vielleicht wichtigsten Aufnahme teilgenommen, die es jemals im Jazz gab - Miles Davis' Kind of Blue, er ist der letzte verbliebene lebende Musiker, der bei dieser Session mitspielte (neben Miles Davis, Cannonball Adderley, John Coltrane, Bill Evans, Wynton Kelly und Paul Chambers). -> So What vom Album Kind of Blue

 

20.1.2010 Südafrika

steht im Mittelpunkt des 16. Film- und Kulturfestivals Africa Alive. Für aktuelle Tendenzen afrikanischer Kultur und Politik gilt das Festival als bundesweit bedeutendes Forum. Dabei stellen zahlreiche Künstler und Intellektuelle aus Afrika ihre Werke, Ideen und Visionen als Gäste vor. 

Film- und Rahmenprogramm – mit Lesung, Ausstellung, Konzerten, Kinder- und Schulprogramm sowie politischem Podium – widmen sich dem Land, das durch die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 im Blickfeld der Öffentlichkeit steht und ein vielfältiges kulturelles Schaffen bietet.

Da das Deutsche Filmmuseum, Frankfurt am Main bis 2011 wegen zeitgemäßer Erneuerung geschlossen ist, dient das Frankfurter Mal Seh’n Kino – neben dem Filmforum Höchst – als Festivalkino. Auch in Wiesbaden werden in der Caligari FilmBühne und dem Murnau-Filmtheater erstmals Africa Alive-Filme gezeigt.

Informationen finden Sie unter www.africa-alive.de



Am kommenden Wochenende ist es soweit, der 23. Januar ist der Tag, an dem der 100. Geburtstag des großen Jean Django Reinhardt gefeiert wird. Geboren wurde der später stilbildende Zigeunergitarrist in einem Wohnwagen am Rande des belgischen Dorfes Liberchies in der Nähe von Charleroi. Liberchies feiert das Ereignis an diesem Wochenende mit einem kleinen Festival, bei dem unter anderem Philip Catherine, Christophe Astolfi und Samy Daussat auftreten, und am 29. und 30. Mai wird es dann das große Djangofestival geben, bei dem das ganze Dorf ein einziger Jahrmarkt sein wird.

Auch das Radio feiert Django Reinhardt, so WDR3 am 23. Januar mit zwei Sendungen, eine ab 9.05 Uhr in der Reihe WDR3 Klassik sowie abends ab 22.00 Uhr. Den Sender kann man auch online unter www.wdr3.de als Stream empfangen.

 

19.1.2010 Kenny Clarke

Am 9. Januar haben wir hier auf dieser Seite an den Geburtstag von Kenny Clarke erinnert, der einer der größten Jazzschlagzeuger aller Zeiten war, vor allem im Bebop. WDR3 sendet heute Abend ab 22.00 Uhr Bebop's First Drummer - Porträt des afroamerikanischen Schlagzeugers Kenny "Klook" Clarke; wer außerhalb des WDR Sendegebietes wohnt kann es auch online hören über die Website des Senders. www.wdr3.de

 

19.1.2010 Eugen Egner

Eine Woche lang mit Henriette verreist gewesen. Nach der Rückkehr erfahren, daß wir in der Bretagne waren und nicht, wie ich irrtümlich annahm, in der Toskana. Wieso aber bekomme ich heute eine Ansichtskarte von uns aus Florenz? In Jeans Weindepot alle Reste ausgetrunken, nachdenklich.

Eugen Egner (dessen vielleicht einziger Fehler ist, den selben Nachnamen wie ein Unterhaltungshansel aus dem deutschen Fernsehen zu haben und somit gerne der Verwechslung anheim zu fallen) ist ein Meister des grotesken Humors, wie es sein Tagebuch eines Trinkers, aus dem obiges Zitat stammt, eindrucksvoll beweist. Seit mehr als 20 Jahren irrlichtert er als Literat herum und schuf Werke wie Glücklich ist, wer vergißt, daß er nicht zu retten ist, Das Blöken der Blumen oder Die Tagebücher des W. A. Mozart. Viele seiner früheren Bücher sind vergriffen, nicht zuletzt weil seine Verlage Haffmans und Semmel das Zeitliche segnete. Zweitausendeins hat sich einiger seiner Werke angenommen, darunter auch dem grandiosen Tagebuch eines Trinkers, das soeben als 2001-Taschenbuch neu aufgelegt wurde. Nicht zu vergessen sind natürlich seine grandiosen Zeichnungen, die ebenso grotesk sind wie die meisten seiner Texte. Musik macht Egner auch, in der Free Rock Band TseTse! Ob das vielleicht ein zweiter Fehler ist wissen wir nicht. http://www.eugenegner.com

19.1.2010 Was macht eigentlich Comical Ali?

Während Chemical Ali soeben zum dritten Mal zum Tode verurteilt wurde (der Vetter von Saddam Hussein hatte einen verheerenden Giftgasanschlag gegen Kurden mit mehr als 5000 Toten im Jahre 1988 zu verantworten), ist es still um seinen Vetter Comical Ali geworden, auch wenn Wikipedia sagt, er lebe heute in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Comical Ali? Das war doch dieser kleine Mann, der während des Irak-Krieges täglich über die Erfolge der irakischen Armee...richtig. Man sagte ihm damals eine große Zukunft nach dem Kriege voraus. Mohammed Saïd al-Sahhaf an der Hotline von Microsoft. "Fehler? Es gibt keine Fehler. Wir haben sie zurückgetrieben. Ich garantiere Ihnen, es gibt keine Fehler in unserer Software!" Die "taz" widmete dem Informationsminister gleich eine ganze Kolumnen-Serie. "Titanic" rief al-Sahhaf zu Gerhard Schröders neuem Informationsminister aus. "Wir werden die Arbeitslosen zerquetschen wie die Söhne einer räudigen Bergziege!" Hier kann man Alis schönste Sprüche noch einmal Revue passieren lassen. Und bei Youtube wird er natürlich auch angemessen gewürdigt.

 

19.1.2010 Stunk ums Bierchen

Belgien, das Land der Biere. Hunderte von Sorten werden dort gebraut und natürlich auch getrunken. Das Bier der Abtei von Westfleeteren ist sogar nur auf Bezugsschein erhältlich und wird nach einem strengen Ritual verteilt. Aber derzeit ist im Königreich ein Bierkampf ausgebrochen. Seit mehr als einer Woche blockieren Arbeiter die Werkszugänge des Inbev-Konzerns. Warum? Es geht um Sparpläne des Konzerns, die von den Arbeitern nicht hingenommen werden. Und nun wird das Bier im Lande knapp. Spiegel Online weiß mehr.

 

 

19.1.2010 Lob für deutschen Spätburgunder

Vor Weihnachten gab es im Herrenzimmer davon eine Kiste zu gewinnen, jetzt berichtet die New York Times über deutschen Spätburgunder. Der Autor der Online-Ausgabe (Nytimes.com), Eric Asimov, zeigte sich von den bis dato in den USA völlig unbekannten Qualitäten beigeistert.

“Deutschland produziert vorzügliche Pinot Noirs”, so Asimov. Einziges Problem aus seiner Sicht: Kaum jemand in den USA ist sich darüber bewusst. Bislang bieten nur wenige Weinhändler in den USA deutsche Spätburgunder an; wenn überhaupt, dann nur in sehr geringen Mengen, weiß der renommierte Weinjournalist.

Deutschland ist weltweit der drittgrößte Spätburgunder-Produzent. Insoweit sind ausreichende Mengen für den internationalen Handel verfügbar. Nytimes.com erreicht monatlich 14 Millionen Leser. Die Website der renommierten Tageszeitung zieht mehrheitlich wohlhabende und gebildete Leser an. -> Zum Artikel

 

19.1.2010 Neuer Weinkulturkalender jetzt online

Das Deutsche Weininstitut (DWI) stellt das Thema "Wein und Kultur" in den Mittelpunkt seiner diesjährigen Kommunikationsarbeit. Den Auftakt bildet ein neuer Weinkulturkalender im Web.

Er erleichtert ab sofort Weinfreunden und Touristen die Orientierung bei der Auswahl der zahlreichen wein­kulturellen Ereignisse, die alljährlich in den deutschen Weinregionen stattfinden. „Mit diesem Projekt starten wir eine Maßnahmenreihe rund um die Weinkultur, die im Laufe des Jahres noch durch weitere Aktionen ergänzt wird“, erläutert DWI-Geschäftsführerin Monika Reule.

Die neue Website www.weinkulturkalender.de stellt für jeden Monat – zunächst für das erste Halbjahr 2010 – ausgewählte weinkulturelle Top-Events aus verschiedenen Regionen vor. In den jeweiligen Einleitungs­texten erfahren die Leser auch wissenswertes über den jeweiligen Stand der Natur in den Weinbergen. Über den bereitstehenden Link auf www.veranstaltungen.deutscheweine.de kommt man zudem zu einer großen Online-Datenbank mit nahezu allen Weinfesten und -veranstaltungen in und auch außerhalb der 13 deutschen Weinbaugebiete.

 

18.1.2010 Kultfilme bei 2001

Der Buch, Musik- und Filmhändler 2001 bietet seit kurzem in einer eigenen Edition eine neue DVD-Reihe, große Klassiker ab 7,99 € je DVD. Mit dabei unter anderem "Außer Atem", "Die Feuerzangenbowle", "Django", "Die Blechtrommel" und "Citizen Kane". Somit sind nun kultige oder gar epochemachende Filme für recht kleines Geld verfügbar. Ebenfalls gestartet hat 2001 eine DVD Reihe mit Opern. Die bisher erschienenen Titel sind hier zu finden.

 

18.1.2010 Der Verlag Philipp von Zabern, Mainz und die Zeitschrift ANTIKE WELT zu Gast auf der „CMT – Die Urlaubsmesse“

Zum ersten Mal nehmen Verlag und Zeitschrift an einer Reisemesse teil und stellen dort anspruchsvolle Reise-Bildbände und die Zeitschrift ANTIKE WELT, die international führende Zeitschrift für Archäologie und Kulturgeschichte, vor.

Eine Lücke in punkto Reiseliteratur für anspruchsvoll Reisende, die mehr wissen wollen, schließt der Verlag mit seiner neuen Reihe „Kulturführer zur Archäologie und Geschichte“, die mit vier Neuerscheinungen am 30. März 2010 startet.
 
Die hauseigene Zeitschrift „ANTIKE WELT, Zeitschrift für Archäologie und Kulturgeschichte“ (erscheint bereits im 40. Jahrgang) bietet ihren Lesern in Kooperation mit Karawane Reisen GmbH im Jahr 2010 anspruchsvolle Reisen nach Algerien, Istanbul, Usbekistan & Tadschikistan, Zypern und Syrien an.
Diese Reisen zeichnen sich durch besondere Highlights aus – wie z.B. den Besuch einer archäologischen Grabung.

Besuchen Sie den Verlag Philipp von Zabern und die Zeitschrift ANTIKE WELT am Gemeinschaftsstand der Karawane Reisen GmbH in Halle 4, Stand 4B18.

http://cms.messe-stuttgart.de

http://www.zabern.de

18.1.2010 Kölner Passagen

Vom 18. bis zum 24. Januar findet in Köln die größte deutsche Designveranstaltung statt. Die PASSAGEN eröffnen wieder die internationale Design-Saison und entfalten im temporären Design-Mekka Köln die ganze Power der internationalen Szene und ihrer Protagonisten – als da sind: klassische Solitäre und junge Netzwerke, internationale Designer und Hersteller, Newcomer, Designinstitutionen, Hochschulen, Architekten, Händler und Vermittler.

Rund 190 Shows internationaler Designer und Hersteller entlang eines dicht gestaffelten Parcours durch das Kölner Stadtgebiet umfasst das Programm mittlerweile: ein wahres Who is Who der Design-Szene. Mit dabei die Ausstellung des von der Zeitschrift "Architektur&Wohnen" prämierten „A&W-Designer des Jahres“, die seit 1997 immer wieder für Aufsehen gesorgt hat, wie die regelrecht zum Kult gewordenen Shows von Alfredo Häberli 2009 im Kölnischen Kunstverein, die Inszenierung von Gaetano Pesce in der Christuskirche 2006 und die spektakulären Lichtinszenierungen von Ingo Maurer in der Deutzer Brücke. Website der Passagen.

 

16.1.2010 Marquis wird wiederholt

Falls Sie gestern Abend den von uns empfohlenen Film MARQUIS verpasst haben, ist Ihnen ein Filmspaß der ganz besonderen Art entgangen - aber das ist zu verschmerzen, der Film wird auf ARTE noch zweimal wiederholt, nämlich am 22.01.2010 um 03:00 und am 01.02.2010 um 01:05. Inspiriert von den Schriften de Sades schufen Henri Xhonneux und Roland Topor zum 200. Jahrestag der Französischen Revolution ein verstörend schönes Figurenspiel weit jenseits des guten Geschmacks. Entstanden ist eine erstaunlich homogene Figurenwelt, deren einfallsreiche visuelle Gestaltung absolut sehenswert ist. Auch die raffinierten Dialoge überzeugen durchaus. Die tiefsinnigen Gespräche zwischen Hund und Schwanz tragen einen herrlich grotesken Charme, der den Zuschauer nie vor den Kopf stößt, sondern allenfalls seine Lachmuskeln strapaziert. Sagt ARTE. Zu Recht.

 

16.1.2010 Stille Tage in Clichy

1970 wurde das Buch Stille Tage in Clichy von Henry Miller durch den dänischen Regisseur Jens Jørgen Thorsen in einer low budget Produktion verfilmt, worin der Miller-Charakter 'Carl' von Wayne Rodda gespielt wird. Der Film war damals eine Sensation und natürlich zugleich ein Skandal, denn er setzte Millers erotische Eskapaden in seiner Pariser Zeit als mittelloser Autor durchaus offensiv in Bilder um. Die Verfilmung hatte dann auch wegen ihrer freizügigen Darstellung massive Probleme und war in England und den USA lange Zeit verboten. In Deutschland konnte er nur geschnitten gezeigt werden. Und so ändern sich die Zeiten: morgen Abend zeigt 3Sat Stille Tage in Clichy in seinem TV Programm, Beginn ist um 23.25 Uhr. Ein sehenswertes Zeitdokument mit Musik von Country Joe McDonald.

 

15.1.2010 Ed Thigpen

ist am 13. Januar gestorben. Seit 1972 lebte der amerikanische Drummer in Kopenhagen und spielte bei unzähligen Sessions und Plattenaufnahmen mit. Er war mehrere Jahre Mitglied im Oscar Peterson Trio mit Peterson am Piano und Ray Brown am Bass. Ed wurde 79 Jahre alt. http://www.edthigpen.com/

Titoro - Ed Thigpen

 

15.1.2010 Kultur in NRW

Seit wenigen Minuten ist das neue Kulturportal des Landes NRW online, das unter http://www.kulturkenner.de/ fortan über kulturelle Ereignisse und Nordrhein-Westfalen berichtet - die aber durchaus nicht alleine für NRW von Interesse sind. Zu den Themen der Startausgabe gehören ein Ausstellungsbericht über Deutschen Impressionismus in Bielefeld, die Vorstellung der Fotoausstellung von Roger Melis in Aachen und eine Erinnerung an Keith Jarretts Köln Konzert („Pickel in Noten“, Wiglaf Droste), das vor 35 Jahren aufgenommen wurde. 

 

15.1.2010 Budapest, Kapstadt, Sardinien und die Schweiz intensiv erleben

Ungewöhnliche Reiseerlebnisse abseits der Touristenpfade, zuverlässige Reiseinfos für jedes Budget plus die wichtigsten Facts für deutschsprachige Traveller - das alles bieten die neuen Lonely Planet Bände Budapest, Kapstadt, Sardinien und Schweiz. Die Guides sind 1:1 das englische Original mit allen wichtigen Infos für Sightseeing, Aktivurlaub und Relaxen. Und die Bände Frankreich, Kroatien und Thailand liegen als komplett überarbeitete Neuauflagen vor. Das bedeutet bei Lonely Planet, dass mindestens 85 Prozent des Inhalts neu geschrieben wurde. http://www.lonelyplanet.de/

 

15.1.2010 Romy Schneider. Wien – Berlin – Paris

Die Ausstellung „Romy Schneider. Wien – Berlin – Paris“ dokumentiert die wechselhafte Karriere Romy Schneiders, die Ende der 1950er Jahre nicht mehr „Sissi“ sein wollte und in den 1970er Jahren als Star des französischen Kinos gefeiert wurde. Die Hommage, die auf einer Ausstellungsfläche von 450 qm zu sehen ist, thematisiert ebenso die Rollen- und Imagewechsel der Schauspielerin wie ihre Darstellung in den Medien. Bilder aus Film, Presse und Privatleben wurden nach wiederkehrenden Motiven gruppiert und mit Filmausschnitten kombiniert. Medieninstallationen zeigen das Wechselspiel zwischen Projektion und aktiver Selbstinszenierung. Ergänzend werden Plakate, Kostüme, Korrespondenzen und Fanartikel präsentiert. Zahlreiche Fotos von Romy Schneider, ihren Filmpartnern und ihrer Familie aus den 1950er und 1960er Jahren, bisher weitgehend unbekannt, stammen aus den Sammlungen der Deutschen Kinemathek. Zusätzlich werden Leihgaben von anderen Institutionen und Privatpersonen zu sehen sein, etwa von den Fotografen F. C. Gundlach und Robert Lebeck sowie aus dem persönlichen Archiv des Filmregisseurs Claude Sautet.

Bis 30. Mai 2010
Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Straße 2
D-10785 Berlin
http://www.deutsche-kinemathek.de/

 

15.1.2010 Eine schöne Anekdote.

Immer nochmal Chet Baker - nach unserer Erinnerungsseite zu seinem 80. Geburtstag am 23.12.09 kommen immer wieder Mails mit Infos, O-Tönen und Geschichten. Darunter auch diese wirklich hübsche Anekdote:

The trumpet player Jack Sheldon once asked Chet Baker what happened to his face (the deep furrows and wrinkles). Chet replied that they were "laugh lines." To which Sheldon responded, "Man, nothin's THAT funny."

Jack Sheldon (*1931), ein sehr begabter Musiker, wurde in Deutschland einem Fernsehpublikum durch die Serie Renn, Buddy, Renn! bekannt, in der er die Hauptrolle, den von Gangstern verfolgten Buddy Overstreet, spielte. Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht.

 

14.1.2010 Daisy Mooshammer

starb im Oktober 2006 im Alter von 13 Jahren in der Handtasche, in der ihr Herrchen sie oft getragen hatte, an einer Luftröhrenverengung. Ein trauriges Schicksal, das nur möglich wurde, weil Rudolf Mooshammer am 14. Januar 2005 - heute vor 5 Jahren - ermordet wurde. Der exzentrische Herrenausstatter hatte sich mit Perücke, Rolls Royce und Hundi ein Image aufgebaut, das ihn höchst medientauglich machte, und das Medienecho auf seinen gewaltsamen Tod war entsprechend groß. Moosi, wie er allgemein genannt wurde, hatte ein großherziges soziales Gewissen und vergass nie, aus welch ärmlichen Verhältnissen er stammte.

 

14.1.2010 Der Frankreichurlaub des Jahres

Besuchen Sie mit unserem Partner "Frankreich erleben" die schönsten Plätze Frankreichs. Treffen Sie Menschen, die Ihnen einen neuen Blick auf das Land ermöglichen. Lassen Sie sich von kundigen Studienreiseführern in Gegenden führen, die abseits der bekannten Touristenpfade liegen. Und lernen Sie Redakteure von Frankreich erleben kennen!

Reise 1
Normandie Impressioniste

Die Gärten der Normandie und die Impressionisten
9. - 18. Juni 2010
Eine Reise durch das einzigartige Licht der Normandie, das die Impressionisten an dieser Gegend so faszinierte. Besuchen Sie die Orte, wo Maler wie Renoir und Monet ihre Inspirationen empfingen. Spazieren Sie durch die berühmten Gärten und Parks der Normandie und besuchen Sie zahlreiche Museen, die anlässlich des Festivals Impressioniste 2010 viele Sonderausstellungen präsentieren.

Reise 2
Périgord kulinarisch

Genuss à la française
18. - 25. September 2010
Das Périgord wird in der ganzen Welt um den Reichtum seiner traditionellen Gastronomie beneidet: Schwarze Trüffel, Kastanien, feinstes Walnussöl, Gänse- und Entenprodukte und nicht zu vergessen die Bergerac-Weine, die auch unter Frankreichs Feinschmeckern einen ausgezeichneten Ruf genießen. Erleben Sie die einzigartigen kulinarischen Genüsse einer Region, die das Motto „Leben wie Gott in Frankreich“ entscheidend prägte.

Alle Details sowie die Preise finden Sie auf der Website www.frankreicherleben.de

 

14.1.2010 Der französische Film des Jahres.

In diesem französischen Film dürfte kaum "zuviel gequatscht" werden: Mit seiner provokativen und hypnotisierenden Anziehungskraft skandalisierte Serge Gainsbourg ganz Frankreich und verführte die begehrtesten Frauen, wie Juliette Gréco, Brigitte Bardot oder Jane Birkin. Brillant erzählt GAINSBOURG nicht nur die Lebensgeschichte eines großen Verführers, sondern blickt auch hinter die Maske der größten Musiklegende Frankreichs.

Frivol, eingängig und betörend - GAINSBOURG ist das lang erwartete, längst überfällige Biopic über einen exzentrischen Mann, seine Musik und das Leben als Getriebener seiner Sinne. Kinostart in Deutschland: 15. Juli 2010

Gainsbourg
Frankreich / USA 2009
Mit Éric Elmosnino, Lucy Gordon, Laetitia Casta, Doug Jones, Anna Mouglalis
Regie: Joann Sfar


14.1.2010 Grüne Woche ist ein Evergreen

Berlin, 13. Januar 2010 – Die Internationale Grüne Woche Berlin (IGW) feiert im Jahr 2010 ein besonderes Messejubiläum. Vom 15. bis 24. Januar lädt die weltgrößte Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau zum 75. Mal seit ihrer Premiere im Jahr 1926 in die Messehallen unter dem Berliner Funkturm ein. Keine andere internationale Verbrauchermesse fand häufiger in Deutschland statt als die Grüne Woche. 1.589 Aussteller aus 56 Ländern (2009: 1.600/56) zeigen eine einzigartige Leistungs- und Erlebnisschau aus allen Bereichen der Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und des Gartenbaus. Rund ein Drittel der Aussteller stammt aus dem Ausland. Die fünf neuen Bundesländer präsentieren sich zum 20. Mal auf der Grünen Woche. Die Brutto-Ausstellungsfläche beträgt wie beim Rekordniveau der letztjährigen Veranstaltung 115.000 Quadratmeter.

Im Jubiläumsjahr 2010 ist Ungarn das offizielle Partnerland. Über 400.000 Besucher werden insgesamt zur Grünen Woche 2010 erwartet, darunter etwa 100.000 Fachbesucher. Mehr als 300 Konferenzen, Tagungen und Seminare finden im Verlauf der zehntägigen Messe für die Fachwelt statt. Circa 150 nationale und internationale Spitzenpolitiker haben sich mit ihren Delegationen angesagt. Rund 5.000 Medienvertreter aus 75 Ländern, darunter die Repräsentanten des Weltverbandes der Agrarjournalisten mit seinen 40 assoziierten Mitgliedsstaaten, berichten in Wort, Bild und Ton von den Ereignissen in Berlin. -> Website der Grünen Woche

 

14.1.2010 Archiv Online

Sie wollen wissen, was an CDs, LPs oder EPs im Archiv des Jazzinstituts in Darmstadt lagern? Jetzt können Sie online recherchieren. Von den etwa 70.000 Tonträgern im Institut sind mittlerweile mehr als die Hälfte in einer Datenbank erfasst und seit kurzem auch online recherchierbar. Zusammen mit dem Jazz-Index, einer bibliographischen Datenbank zu Artikel in Büchern und Zeitschriften erlaubt die Tonträger-Datenbank den Besuchern eine optimale Vorbereitung auf ihre Recherche im Jazzinstitut. Sie können natürlich auch einfach nur neugierig suchen und feststellen, was Sie in Ihrer Sammlung haben und wir nicht, oder die Sammlung des Instituts eventuell gezielt ergänzen: Schenkungen sind immer willkommen. jazzinstitut.de

 

13.1.2010 17. Weinmesse Berlin im Rathaus Schöneberg

Vom 15. - 17. Januar 2010 findet im Rathaus Schöneberg zum 17. Mal die WEINmesse berlin statt. War die Messe am Anfang noch ein Geheimtipp für Weinenthusiasten, so ist sie mittlerweile zu einer der größten Verbrauchermessen für Wein in Europa aufgestiegen. 2009 fanden mehr als 15.000 Besucher in drei Tagen den Weg ins Rathaus Schöneberg  und verkosteten bei fast 300 Ausstellern mehr als 4.000 verschiedene Weine.  Auch im Jahr 2010 werden durch die Tore des Rathauses wieder  Weinliebhaber aus aller Welt strömen, um an 3 Tagen die edlen und ausgesuchten Gewächse der Aussteller zu verkosten. http://www.weinmesseberlin.de/

 

13.1.2010 Walton Ford in Berlin

Das Museum für Gegenwart - Hamburger Bahnhof zeigt vom 23. Januar - 24. Mai 2010 Aquarelle von Walton Ford, den wir vor einiger Zeit im Herrenzimmer vorgestellt haben. Der Künstler signiert sein Buch Pancha Tantra Schöne wilde Tiere mit mörderischen Absichten anlässlich dieser Ausstellung am Donnerstag, den 21. Januar 2010 von 18 bis 20 Uhr bei seinem Verlag TASCHEN / Friedrichstr. 180-184 / 10117 Berlin / Tel.: 030-25325991. -> Über die Ausstellung

 

13.1.2010 Chet Baker im O-Ton

Im Jahr 1985 führte der Journalist Gerard Rouy in Amiens ein langes Gespräch mit Chet, es war eine entspannte Stimmung, Chet auskunftsfreudig, man frühstückt hörbar und im Hintergrund läuten manchmal Glocken, vielleicht war es ein Sonntagmorgen. Gerard Rouy hat ein Buch über Chet Baker geschrieben, das aber leider nicht mehr erhältlich ist, man kann annehmen, dass das Gespräch in Amiens zur Vorbereitung auf das Buch diente. Peter, ein Chet Baker Fan und Sammler, hat uns einen Mitschnitt des Gespräches geschickt, aus dem wir einen etwa fünfminütigen Ausschnitt extrahiert haben, in dem Chet über Charlie Parker und Miles Davis spricht. Zu hören auf der Memorialseite zu seinem 80sten Geburtstag am 23.12.2009.

 

12.1.2010 Künstliches Kribbeln

Die Sendung Frontal 21 berichtet heute Abend nach 21.00 Uhr über eine Untersuchung an deutschem Sekt, die von TÜV-Prüfern im Auftrag der Sendung anhand von Stichproben vorgenommen wurde. Das Ergebnis: in zahlreichen Sektmarken soll künstlich zugefügte Kohlensäure entdeckt worden sein, was eine Deklaration als Sekt nicht erlaubt. Man bezieht sich dabei auf die EU-Verordnung 606/2009, in der es heißt: "Das Kohlendioxid [...] darf nur aus der alkoholischen Gärung [...] stammen." So enthalten laut dem Prüfbericht beispielsweise die Marken Mumm & Co dry 37% exogenes CO2, Schloss Munzingen trocken 59 % und Schwarze Mädchentraube sogar 80 %. Rotkäppchen trocken ist mit 32% exogenem CO2 versetzt. Der Verband Deutscher Sektkellereien weist die Kritik von Frontal 21 zurück und sagt, die Vermischung von natürlich entstandener Kohlesäure und künstlicher sei "technisch unvermeidbar", sehen kann man das alles heute Abend im ZDF. Prösterchen!

 

12.1.2010 Eric Rohmer

hat mit seinen Filmen sicherlich viel dazu beigetragen, dass Kinoliebhaber oft dem Vorurteil Ausdruck geben, in französischen Filmen werde "zuviel gequatscht". Immerhin, es waren zumeist schöne Frauen, die sich stundenlang in mehr oder weniger profanen Weisheiten und Reflexionen ergingen. Rohmer hat viel gefilmt, je älter er wurde um so intensiver. Nun ist er gestern mit (wahrscheinlich) 89 Jahren gestorben, einen Nachruf auf Rohmer, der zu den Gründervätern des neuen französischen Kinos gehörte, kann man bei Spiegel online finden.

 

12.1.2010 Wiesenhof.

Das klingt nach Idylle, nach klaren Bächen, saftigem Gras, Pusteblumen und glücklichen Hühnern. Dass dem keineswegs so ist hat ein Bericht von Report Mainz aufgedeckt, der gestern in der ARD zu sehen war und online abgerufen werden kann. Jedes dritte bei uns verspeiste Hähnchen kommt von Wiesenhof, und wie man in deren Betrieben zum Teil mit dem Geflügel umgeht ist mehr als ein Skandal. Der Wiesenhof-Konzern hat die Tierquälereien inzwischen eingeräumt und personelle Konsequenzen gezogen, was man wohl nicht getan hätte, wenn es diesen Bericht nicht gegeben hätte. Dass und wie Tiere, die für unsere Ernährung gezüchtet werden, auch anders gehalten werden können lässt sich zum Beispiel im Buch Gutes Fleisch von unseren Partnern Otto Gourmet und Port Culinaire nachlesen. Oder in diesem Text über Schweinefleisch aus Spanien. Und vielleicht auch ab sofort beherzigen beim Einkauf seines Fleisches. 

 

12.1.2009 Alt, ohne Leistung.

Erinnern Sie sich noch? Es gab einmal eine Zeit, da war man ständig damit beschäftigt, die überall in Zeitschriften beigelegten oder ungefragt mit der Post zugesandten AOL CDs wegzuwerfen. Aber nicht jeder entsorgte den Polycarbonatmüll, dank dieses Overkills hatte es AOL geschafft, Ende der 1990er Jahre 25 Millionen Mitglieder zu besitzen, die den Provider für ihren Internetzugang und die E-Mail Funktionen nutzten. Das war so einfach, dass sogar Boris "Bin ich schon drin?" Becker das hinbekam, jedenfalls im AOL Werbespot. Die Manager von AOL träumten von einer Internetwelt, in der eine einzige Plattform - nämlich AOL - alles bieten sollte, so dass die Surfer nirgendwo anders hinmussten, um sich zu amüsieren und zu informieren. Ein hirnrissiger Plan, der natürlich nicht aufging. Nun macht AOL Deutschland den Laden dicht, ebenso die Niederlassungen in Spanien und Schweden. Weltweit müssen 1200 Mitarbeiter gehen. Aus. Over. Legende.

 

12.1.2010 Schweizer Messer

Vor einiger Zeit haben wir hier im Herrenzimmer das schöne Buch über die Schweizer Offiziersmesser von Victorinox vorgestellt. Und auch die legendäre TV Serie McGyver war ein Thema bei unseren DVD Neuvorstellungen, der Held hat bekanntlich immer sein Schweizer Messer dabei. Wohl alle Welt ist darüber einig, dass sich die Schweizer Messer durch einen hohen Nützlichkeitsfaktor auszeichnen. Das Modell Giant von Wenger allerdings scheidet offenbar die Geister, über kaum ein Produkt findet man bei Amazon derart unterschiedliche Kundenbewertungen. Während die einen den Teleporter und die integrierten Dixi-Toilette loben, bemängeln andere den geringen Stauraum für Bierkästen und den fehlenden Fluxkonverter. Hier kann man sich selber ein Bild machen.

12.1.2010 Neue CDs

Einige neue CDs sind erschienen, die für unsere Leser interessant sein dürften, und für fast jeden Geschmack ist etwas dabei. Die ersten drei Alben stellen wir heute vor: das wären die Bopper vom Eric Ineke Jazzxpress, die Soulsängerin Kim Sanders mit ihrem abwechslungereichen Album "A Closer Look" und drei wahre Schwergewichte an ihren Instrumenten: Dean Brown, Dennis Chambers und Will Lee Live in Tokyo. Weiterlesen...

 

12.1.2010 Relaunch und neues Akustik-Gitarrenmodell bei Cassandra Elk

(Quelle) Pünktlich zum neuen Jahr ist der Relaunch der Webseite von Cassandra Elk Design an den Start gegangen. Unter http://www.cassandraelk.com stellt Stuart M. Bilcock mittlerweile seit über 10 Jahren als Musiker, Künstler und Designer professionelle Saiteninstrumente vor, die allesamt handgefertigt und individuelle gefertigt sind. Jetzt sind Layout und die Bedienbarkeit der Webseite stark verbessert worden, auch ist das Bild- und Informationsmaterial erheblich besser aufgearbeitet als bisher. In jedem Falle aber ist das Angebot insgesamt ein Augen- und Ohrenschmaus für den ambitionierten Amateur und den gestandenen Profi.

Gleichzeitig beginnt das neue Jahrzehnt bei Cassandra Elk mit einem ungewöhnlich gestalteten Gitarrenmodell, das Bilcock nach seiner Lebensgefährtin Claudia benannt hat. Ähnlich wie schon die Ruscha, eine Entwicklung, bei der noch Klaus Voormann mitwirkte, vermisst man hier auf den ersten Blick das klassische Schallloch in der Mitte. Elegant vom Design und klar und kräftig im Klang überzeugt das Instrument in allen Punkten. Gitarrenpuristen werden  diese Kreation zu schätzen wissen, verbindet sie doch hohe handwerkliche Qualität mit hervorragendem Klang und professionellen Studio- und Live-Fähigkeiten. Weitere Infos und Hörproben finden sich auf der Webseite.

 

11.1.2010 Habanos strafft das Sortiment.

Einst war man stolz auf die vielen verschiedenen Formate - nun wird die Produktion einer größeren Anzahl von Cigarren in Cuba eingestellt. Da wird man wohl dem allgemeinen Weltwirtschaftsgeschehen Tribut zollen müssen, Rauchverbote tun ihr Übriges. Insgesamt verschwinden 22 Vitolas vollständig vom Markt, bei weiteren 12 Produkten werden bestimmte Verpackungseinheiten gestrichen, hauptsächlich 50er Kabinettkisten. Betroffen sind unter anderem Marken wie Partagás, La Gloria Cubana, Punch, Vergueos, Quai d'Orsay, Hoyo de Monterrey und Rafael González. Der deutsche Importeur 5TH Avenue weist darauf hin, dass alle gestrichenen Cigarren vorläufig noch auf Lager bzw. im Handel vorrätig sind. Und wirklich große (im Sinne von großartig) Cigarren sind nicht darunter.

 

11.1.2010 Lena Horne

James Gavin, New Yorker Autor, ist vor allem durch seine kontrovers gesehene Biografie "Deep in a dream" über Chet Baker bekannt, darüner hinaus schreibt er Artikel in der New York Times und anderen rennomierten amerikanischen Zeitschriften und hat zahlreiche Liner Notes zu CD Veröffentlichungen geschrieben. Vor kurzem ist sein neues Buch erschienen: Stormy Weather: The Life of Lena Horne. Lena Horne, inzwischen 93 Jahre alt, ist in Europa vielleicht durch den Film Stormy Weather bekannt, auch hat sie längere Zeit in Paris gelebt. So ist das Buch auch für europäische Leser interessant, denn es erzählt nicht nur Lena Hornes Lebensgeschichte, sondern vor allem viel über das Amerika der 1920er Jahre bis heute, und das ist überaus spannend zu lesen. Vor allem der tägliche Rassismus selbst in liberalen Städten wie New York wird bei der Lektüre des Buches lebendig. So feierte der berühmte Cotton Club in New York zwar offiziell die afroamerikanische Kultur, aber als Gäste waren Schwarze nicht zugelassen, und auch die dort auftretenden Künstler mussten sich tägliche Diskriminierungen gefallen lassen. Lena Horne wuchs in diesem Umfeld auf, und an ihrer Lebensgeschichte kann man viel über das Amerika des 20. Jahrhunderts lernen. Das Buch ist auf englisch, mit mittleren Sprachkenntnissen aber problemlos zu verstehen und über Amazon für rund 18,- € zu bestellen. Sehr lesenswert!

Lena Horne - Stormy Weather (1943)

11.1.2010 Die neue Ausgabe von Du

ist soeben erschienen, das Titelthema ist Gibt es eine neue Suhrkamp-Kultur? Eine Themenauswahl des Heftes: Verlage – Ulla Unseld-Berkéwicz im Gespräch mit Julian Schütt / 60 Jahre Suhrkamp / Literatur – Peter Suhrkamp, Max Frisch / Bildergeschichte Die Suhrkamps / Der Regenbogenmann - Was wäre Suhrkamp ohne Willy Fleckhaus? / Musik – Charlotte Gainsbourg im Gespräch mit Albert Kuhn / Fotografie – Daniele Muscionico. Und vieles mehr.


Ausgabe Nr: 803
ISBN: 978-3-905852-21-9
Preis: Sfr. 20.-
Preis: Euro 15.-

10.1.2010 Gebrauchs- und Kultobjekte

Menschen schützen ihre Füße seit Tausenden von Jahren durch Schuhe. Diese haben im Laufe der Zeit vielfältige Formen und Funktionen angenommen. Daher ist die Geschichte der Schuhe auch eine Geschichte des menschlichen Erfindungsreichtums.

Schuhmoden spiegeln sowohl Kultur und Lebensgefühl als auch politische, soziale und wirtschaftliche Verhältnisse einer Epoche. Dass Schuhe dabei nicht immer praktisch sein müssen, zeigen modische Stilblüten und Schuhticks.

Die Ausstellung "Schuhtick. Von kalten Füßen und heißen Sohlen" im Übersee Museum Bremen dauert bis zum 28.3.2010. Anschließend wandert die Ausstellung weiter nach Mannheim. Rund 400 mehr oder weniger außergewöhnliche Treter kann man in dieser sehenswerten Schau bewundern. Weitere Informationen unter: schuhtick-ausstellung.de. Während der Ausstellung finden zahlreiche begleitende Veranstaltungen statt, so zum Beispiel am kommenden Di., 12.1., 19 Uhr: Prosecco-Führung für Frauen, Kosten 8,50 €, Anmeldung unter 0421 - 160 38 178

 

10.1.2010 Hassobjekte.

Kennen Sie das? Vor ihnen fährt ein Auto, auf dessen Rückfenster ein Aufkleber verkündet, dass Lea-Chantal und Luca-Leon unterwegs sind, und sie bedauern, dass zur standardmäßigen Ausstattung eines Autos keine Stingerraketen gehören? Oder sie greifen umgehend zum Kübel, wenn Sie das Wort Comedian hören oder lesen? Oder wenn Ihnen auf einer Party eine Schüssel Spiralnudelsalat entgegen grinst? Hassobjekte allesamt, die man nicht mehr sehen kann, die aber allgegenwärtig sind (mein Hassobjekt weht derzeit etwa jede halbe Stunde die Haustüre zu). Die Süddeutsche hat einige Galerien mit Hassobjekten ihrer Leser gesammelt - wetten, dass da auch da eine und andere von Ihnen dabei ist? Oder sogar alle? -> Zur SZ

 

9.1.2010 Klook

Kenny Clarke wurde heute vor 96 Jahren in Pittsburgh geboren, er war einer der einflussreichsten Schlagzeuger des BeBop sowie in späteren Jahren als der Schlagzeuger in Europa tätig, die Zahl seiner Aufnahmen ist kaum zu beziffern. Wenn man ihn einmal gehört hatte erkannte man ihn immer wieder, sein Spiel war innovativ und immer präzise. Im April 1949 wirkte Kenny Clarke an Sessions zum Miles Davis Album Birth of the Cool mit. Clarke war auch Gründungsmitglied des Modern Jazz Quartet. Ab 1956 lebte "Klook" in Frankreich, wo er in Paris mit tourenden US-Musikern musizierte, teilweise im Trio „The Bosses“ mit Bud Powell und Pierre Michelot. Auf Anregung des vor einigen Tagen in Köln verstorbenen Gigi Campi bildete er 1961 mit dem belgischen Pianisten Francy Boland ein Sextett, das später zur Bigband erweitert wurde und elf Jahre existierte (bis 1973), die Kenny Clarke/Francy Boland Big Band. Kenny Clarke starb am 26. Januar 1985 in seinem Haus in Paris an einem Herzinfarkt. Bei 2001 kann man derzeit für ganz kleines Geld (0,98 Cent) in einigen Filialen noch Restexemplare von Mike Hennesseys Kenny Clarke Biografie bekommen, die auf CD auch eine umfangreiche Diskografie enthält.

Bud Powell und Kenny Clarke: A Night In Tunisia

Bud Powell und Kenny Clarke - Get Happy 1959

9.1.2010 Bucky Pizzarelli

wird heute 84 Jahre alt. Bis heute ist der legendäre Swinggitarrist aktiv, seine musikalische Biografie nennt Namen wie Benny Goodman, Zoot Sims, Slam Stewart, Stéphane Grappelli und natürlich seine Söhne John und Martin Pizzarelli. Vor einiger Zeit stellten wir im Herrenzimmer das Album Pizzarelli Boys: Sunday at Pete's vor, warme, seelenvolle Intimität, wie wenn enge und vertraute Freunde sich zu einer spontanen Session zusammen setzen.

Lester Leaps In - Bucky Pizzarelli and Frank DiBussolo

 

9.1.2009 Soviel Schnee

Draußen vor dem Herrenzimmerfenster ist normalerweise ein Garten, aber derzeit könnte man sich auch in Sibirien wähnen. Soviel Schnee! Mancher jüngere Mitmensch, der bisher Schnee immer nur in Linienform gesehen hat, dürfte ihn noch nie so großflächig erlebt haben. Und es schneit munter weiter. Machen Sie das Beste draus - wenn Sie rechtzeitige Hamsterkäufe versäumt haben kann es auch mal ein Meerschweinchen tun. Wir wünschen allen Lesern des Herrenzimmers ein erholsames Wochenende, nehmen Sie auf längere Fahrten Wolldecken und heißen Tee mit, das Rote Kreuz kann nicht überall sein. Und lesen Sie mal wieder ein schönes Buch... Für die kommende Woche haben wir zahlreiche spannende Themen in Vorbereitung, freuen Sie sich drauf.

 

8.1.2010 Preiswerte Musikboxen.

Von membran gibt es seit geraumer Zeit die 10 CD Wallet Boxen, die zu unschlagbarem Preis erstklassige Musikaufnahmen bieten. So zum Beispiel die Chet Baker Box, in der sich nicht etwa obskure Privatmitschnitte minderer Qualität befinden, sondern Studioaufnahmen aus den 1950er Jahren, die für sehr viel mehr Geld in anderen Aufmachungen ebenfalls im Handel sind. Nun kündigt membran eine neue Serie dieser Boxen an, die entweder schon im Handel sind oder in den nächsten Tagen kommen werden. Außer einer Box mit Musik von Django Reinhardt sind es CD-Sammlungen aus dem Bereich der Klassik. Mit dabei sind Claude Debussy, Jascha Heifetz, Clara Haskil, Herbert von Karajan, Beniamino Gigli, Mario del Monaco, Fritz Wunderlich und der jung gestorbene Tenor Joseph Schmidt. 


7.1.2010 Gibt es ein Entkommen?

Viele leiden unter Fluchtschicksalen, nicht wenige aber auch deshalb, weil sie zwar wollten, aber nie wirklich die Kurve kratzen konnten. Dieser Häuptling ist zugegebenermaßen nicht von Familiendaddys oder Liebhaberinnen von Kaffeekränzchen geschrieben. Die freiheitsliebende Autorenschaft machte sich lieber Gedanken, wie man dem winterlichen Menscheneintopf in den Fußgängerzonen und ineinander verknäulten Verwandten entkommen könnte, denn alle Menschenansammlungen beherbergen explosive Zutaten und die Häuptlingsmacher sind gegen all die Medienlügen, dass die Mehrheit recht habe.

Gibt es kaum etwas Schöneres als das Entkommen, so kann das Ankommen geradezu wundervoll sein. Landet man irgendwo in der Natur, kann man sich ruhiges Glück völlig gratis und ohne jegliche Sozialisationsrisiken besorgen. Beim Zeichner Wolseley zeigt sich das virtuos indifferent. Wiglaf Droste hinterfragt und sinniert über die trügerische Wattierung besinnlicher Momente. Vincent Klink flüchtet sich in einen anderen Menschen. Wolfgang Abel kämpft mit Übelkeit wegen olfaktorischem Zimt-Glühwein-Terrorismus, James Hamilton-Paterson macht sich vom Acker und seilt sich zum Meeresgrund ab, dann folgt eine Seuchenwarnung, die uns den Irrsinn unserer Tage vor Augen hält, ach ja und so geht's grad saftig, freudig, bitter und süß weiter, spannende 128 Seiten lang.

Herausgegeben von Wiglaf Droste und Vincent Klink. Gleich bestellen?  128 Seiten, keine Werbung 14.90 (2,00 € Porto) Oder gleich billiger als Abo?  4 Ausgaben zu 54 € incl. Versand redaktion_(at)_haeuptling-eigener-herd.de

 

7.1.2010 Chano Pozo.

Der Name wird vielleicht nicht vielen etwas sagen, aber Luciano „Chano“ Pozo y Gonzales hatte gegen Ende der 1940er Jahre einen bedeutenden Anteil daran, dass afroacubanische Töne den Jazz eroberten. Durch Chano Pozos Conga- und Bongo-Spiel entdeckte 1947 Dizzy Gillespie die afrokubanischen Wurzeln des Jazz wieder für den Bebop, mit Stücken wie Cubana Be, Cubana Bop, Tin Tin Deo und Manteca, Kompositionen von Pozo). Am 2. Dezember 1948 wurde Pozo, der nicht gerade als stiller Mitbürger bekannt war (sondern ein berüchtigter Raufbold), in einem Café in Harlem von hinten erschossen. Heute vor 95 Jahren ist er in Havanna geboren.

Dizzy Gillespie Quintet - Tin Tin Deo

Chano Pozo Y Su Conjunto Con El Mago Del Tres 1947


7.1.2010 Was wäre die Welt ohne amerikanische Wissenschaftler?

Wir haben schon einige Male auf den Segen hingewiesen, der der Welt durch die Existenz amerikanischer Wissenschaftler zuteil wird, so auf dieser Seite zuletzt am 16. Dezember 2009. Und schon haben sie sich wieder verdient gemacht, diesmal mit der Erkenntnis, dass Handystrahlen bei Mäusen Alzheimer verhindern. Das ist schön und gar nicht hoch genug zu bewerten. Denn was bei Mäusen gilt gilt vielleicht auch bei Menschen? -> Der ganze Bericht.


7.1.2010 Jazz Standards

"Jazzmusiker müssen nicht immer neue Türen aufstoßen", sagt Keith Jarrett, "wenn auch in den Räumen großartige Musik vorhanden ist." Er spielt damit auf die Diskussion an, ob der Jazz nicht überwiegend von den sogenannten Jazz Standards weitergetragen wird, Stücken also, die seit Generationen von Jazz Musikern immer wieder neu interpretiert werden, oder ob es die ständige Erneuerung durch neue Kompositionen ist, die diese Musik vorantreibt. Während Jarrett mit seinem "Standard-Trio" die Qualität der alten Kompositionen immer wieder demonstriert lehnen andere Musiker das Spielen von "Summertime" oder "My Funny Valentine" rigoros ab. Bei Spiegel Online kann man dazu derzeit einen Artikel finden, und das Herrenzimmer hat vor mehr als zwei Jahren das Buch über Jazz Standards von Hans-Jürgen Schaal vorgestellt.

 

7.1.2010 Feierabend mit Geist, Genuss und Gelassenheit

Unser Partner, die Feierabendlounge, hat einen Termin anzukündigen, bei dem es um Whisky und Schokolade geht. Die Gäste verkosten 5 verschiedene Whiskys in Verbindung mit unterschiedlichen Schokoladen - und entdecken so neue Geschmackswelten. Sie erfahren einiges über Whisky und Schokolade und erleben einen entspannten und gemütlichen Abend unter netten Menschen. Kostenbeitrag: 19,90 € je Person. Rechtzeitige Voranmeldung & Vorkasse unbedingt erforderlich! Infos unter: www.feierabendlounge.de

Mittwoch, 27.01.2009, 19:30 Uhr
Whisky & Schokolade im Feierabendlounge - Whisky Outlet, Bonn-Bad Godesberg

 

6.1.2010 Wein-Präsentation in der Landesbank in Stuttgart

(DWI) Die Winzervereinigung Junges Schwaben lädt zur Präsentation ihrer Topselektion und weiterer Weine für den 24. Januar 2010 nach Stuttgart ein. Die Präsentation findet am Sonntag, den 24. Januar 2010, von 13:00 bis 19:00 Uhr im Forum der Landesbank Baden-Württemberg am Stuttgarter Hauptbahnhof statt. Der Eintrittspreis beträgt 10,00 €.

Die Winzer aus verschiedenen Regionen Württembergs zeigen dabei ihre Topselektion Junges Schwaben Weine sowie weitere aktuelle Weine aus ihrem Sortiment. Die fünf Topweine sollen die Individualität des Weinguts und zugleich die gemeinsame Weinphilosophie transportieren. So bietet das Weingut Kistenmacher-Hengerer einen Spätburgunder Rotwein, das Weingut Zipf eine Rotwein-Cuvée, das Weingut Wachtstetter einen sortenreinen Lemberger, das Weingut Bernhard Ellwanger einen Sauvignon Blanc und das Weingut Beurer einen Riesling an. Außerdem stellen regionale Produzenten hervorragender Lebensmittel ihre Erzeugnisse vor. Für kleine Gäste wird eine Kinderbetreuung eingerichtet.

Die Winzervereinigung Junges Schwaben verkörpert den Aufbruch des gesamten Anbaugebietes Württemberg. Die interessante Zusammenstellung von fünf aufstrebenden Winzern aus beinahe allen Regionen Württembergs und die ungewöhnlich offene Zusammenarbeit werden von der Öffentlichkeit mit großem Interesse wahrgenommen. Die fünf Winzer setzen sich besonders intensiv mit den Herkunftsbedingungen ihrer Weine, mit Böden, Lagen und Klimabedingungen auseinander.

Weitere Informationen finden Sie unter www.junges-schwaben.de

6.1.2010 Die ganze Nacht geöffnet

Paris schläft nie... Ob Sie Medikamente brauchen, Blumen verschenken möchten oder plötzlich vom Heißhunger befallen werden – Sie finden jederzeit, was Sie brauchen. Auch Unvorhergesehenes oder Verrücktes: vom  Computerreparaturdienst über Cybercafés, um mitten in der Nacht dringende Mails ans andere Ende der Welt zu schicken oder eine Fotokopie zu machen, bis hin zum nächtlichen Kosmetiksalon. Hier einige nützliche Adressen, gesammelt von OFFICE DU TOURISME ET DES CONGRES DE PARIS:

Au pied de cochon
(24/24) 6 rue Coquillière, Paris 1 e.
Milk Internet Hall 31 bd de Sébastopol, Paris 1 e. - www.milkinternethall.com
Supermarket (bis 4 Uhr früh) 1 rue Etienne-Marcel, Paris 1 e.
NewWorks
111 rue Réaumur, Paris 2 e. - www.newworks.net
La Maison d’Alsace - Choucroute Party (24/24) 39 av des Champs-Elysées
Le Grand Café (24/24) 4 bd des Capucines, Paris e9 e.
Pharmacie Européenne (24/24) 6 pl de Clichy, Paris 9 e.
Elyfleur (24/24) 82 av de Wagram, Paris 17 e. - Tel. +33 (0)1 47 66 87 19
Mic-Mac Boulangerie 123 bd Bessières, Paris 17 e.
Beati Corpus – Tel. +33 (0)1 48 74 33 16
Ordigood – Tel. +33 (0)6 22 42 84 77 - www.ordigood.com

Mehr Adressen und Infos über das Pariser Nachtleben? Dann laden Sie diese PDF Datei.

 

6.1.2010 Ein Gericht für die kalte Jahreszeit.

Mein erstes Aligot aß ich nicht in Frankreich, aber doch bei einem Franzosen, nämlich im Vieux Sinzig bei Jean-Marie Dumaine. Dieser Koch ist nicht zuletzt für seine Kräuterküche berühmt, und so war auch das Aligot nicht gelblich-weiß, sondern grün - er rührte nämlich auch Saft von Brennesseln dazu. Köstlich.

Das Aligot kommt aus dem Aubrac im Zentralmassiv und enthält naturgemäß Produkte der Gegend. Im Zentrum stehen Kartoffeln und Tomekäse, die Zubereitung ist einfach, das Ergebnis atemberaubend lecker. Auf der deutschsprachigen Website der Region Languedoc-Roussillon kann man das Rezept samt visueller Anleitung finden, ein Link, den wir nur zu gerne weiter geben.

 

6.1.2010 Kein Mekka für's Kostenbewusstsein.

Die Gesamtausgaben im Gesundheitswesen betrugen im Jahr 2007 253 Milliarden Euro und sind im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent gestiegen. Im Frühjahr 2008 hat die Medizinredaktion der imedo GmbH zum ersten Mal alle Zahlen und Fakten zu den Kosten im Gesundheitswesen in Deutschland zusammengefasst und als Gesundheits- kostenplakat herausgegeben. Weiterlesen...

 

 

6.1.2010 Mekka für den Herrn

Geo. F. Trumper will be moving its Jermyn Street branch this Spring, just round the corner to new premises, No. 1 Duke of York Street, just opposite St James’s Church. We hope to be up and running on Monday 22nd February 2010. The decision was made to ensure all of Trumper’s Jermyn Street customers could conveniently continue to enjoy their visits to Trumper’s while the original site is upgraded.

While the upgrade is taking place, Geo. F. Trumper will run a newly created retail space and barbershop from the new premises. Once the original parade on Jermyn Street has been developed and is again ready for business in 2012, Trumper’s will return to the Jermyn Street location, in larger, enhanced premises to ensure customers can enjoy the best of both worlds – the mix of traditional charm and expertise for which Trumper’s is celebrated and the indulgence of newly updated facilities.

1 Duke of York Street . Piccadilly
London SW1Y 6JP
020 7734 6553
-> Karte

-> Das Herrenzimmer über Geo F. Trumper

-> www.trumpers.com

 

6.1.2010 Mekka für Gourmets

Vom 25.2. bis 10.3.2010 findet das 14. Rheingau Gourmet & Wein Festival statt - 35 Michelinsterne, 65 Hauben, 420 Gault-Millau-Punkte, 83 Feinschmecker F und 72,5 Schlemmeratlas-Kochlöffel geben sich die Ehre, zusammen mit Weltklassewinzern. Mit dabei sind auch unsere Partner Port Culinaire und Otto-Gourmet. Statt findet das Festival im Hotel & Restaurant Kronenschlösschen in Eltville-Hattenheim. Das Herrenzimmer wird in den kommenden Wochen über dieses Ereignis mehrfach berichten. Das gesamte Programm können Sie hier online finden.

 

6.1.09 Mekka für Folkfans

Wenn vom 14.– 31.Januar 2010 das Festival Celtic Connections statt findet, wird die schottische Stadt Glasgow wieder zum Anziehungspunkt für Tausende von Folkfans aus aller Welt. Seit dort 1994 zum ersten Mal keltische Musik gespielt wurde, hat sich Celtic Connections längst zu einem der wichtigsten Folkfestivals der Welt entwickelt. Einer der Höhepunkte im kommenden Jahr ist der gemeinsame Auftritt der legendären Chieftains mit der mexikanischen Band Los Cenzontles und dem amerikanischen Gitarristen Ry Cooder. http://www.celticconnections.com

 

5.1.2010 Monet in Wuppertal

Noch bis zum 28. Februar kann man in Wuppertal die Claude Monet Ausstellung besuchen, über die wir seinerzeit anlässlich der Eröffnung im Oktober 2009 berichtet haben. Indem Monet anhand des Sujets seines Teiches im Garten von Giverny alle Dimensionen der Malerei gesprengt hat, ist es ihm gelungen, die Malerei aus der abbildhaften Eindeutigkeit des 19. Jahrhunderts zu befreien und die Türen zur Abstraktion, zum Absoluten und zu einer völlig neuen Kunst, die sich im 20. Jahrhundert entwickeln sollten, aufzustoßen. Darin liegt seine bedeutendste künstlerische Leistung, und deshalb nimmt in der Ausstellung das Spätwerk eine besondere Stellung ein. Wer außerhalb von Paris zahlreiche wichtige Werke Monets sehen möchte sollte die Wuppertaler Ausstellung nicht verpassen. http://www.monet-ausstellung.de

 

5.1.2010 Gewürze in Rosenheim

Gewürze bewegten die Welt. Für die spanischen Eroberer Amerikas waren sie das „grüne Gold“. Die Araber nannten sie den „Duft des Paradieses“. Nicht selten wurden sie mit Gold aufgewogen. Das Ziel der ersten Weltumsegelung durch  Ferdinand Magellan und Juan Sebastián el Cano war es, die Westroute über den Pazifik zu den Gewürzinseln in Südostasien zu finden. Pfeffer, Zimt, Muskat, Nelken, Chili und Vanille machten Händler und Seefahrer, die das Glück hatten,  lebendig in ihre Heimat zurückzukehren, zu steinreichen Leuten.

Liebhaber von Gewürzen können sich ein Ereignis vormerken. In der Ausstellung „Gewürze“ reisen die Besucher in die Zeit und Welt der Gewürzhändler, Eroberer, Naturforscher und der kulinarischen Köstlichkeiten des Erdballs. Sie erleben die Geschichte des Essens und der Entdeckungen und können die Welt der Gewürze riechen, schmecken, sehen, hören und ertasten. Wo? Lokschuppen Rosenheim 25.3.2010 – 10.10.2010

 

5.1.2010 Ein besonderer Tag

Anfang Januar jähren sich einige Tage, an denen großartige Künstler geboren wurden oder verstarben. Susannah McCorkle, die Sängerin des Great American Songbook, wurde am 4. Januar 1946 geboren, sie nahm sich 2001, von jahrelangen Depressionen zermürbt, in New York das Leben. Ebenfalls in New York starb am 6. Januar 1999 der Pianist Michel Petrucciani an einer Lungenentzündung, er wurde nur 37 Jahre alt. Und nicht weit von New York, in Englewood, New Jersey, starb am 6. Januar 1993 Dizzy Gillespie, der auch Nichtjazzfans durch seine immensen Backen bekannt ist. Er kam immerhin auf 76 Lebensjahre. Zur Erinnerung haben wir drei Clips der Künstler herausgesucht.

DIZZY GILLESPIE - Salt Peanuts

SUSANNAH McCORKLE - As Time Goes By

MICHEL PETRUCCIANI solo live

 

 

5.1.2010 Die psychedelische Schlange

Der amerikanische Autor und Regisseur Terry Gilliam formte mit dem erzbritischen Nonsense-Theater "Monty Python" einen ganz eigenen Stil der Film-Parodie: eine Mischung aus Phantasie, schwarzem Humor und Melancholie. Dabei erreichten seine Beiträge, meist in Form von Animationen, noch tiefer gehende, psychedelische Dimensionen als die seiner britischen Kollegen. Diese Dimensionen zeigen sich auch in Gilliams späteren Spielfilmen, zu denen unter anderem Brazil, 12 Monkeys und jetzt ganz neu The Imaginarium of Doctor Parnassus gehören. WDR5 widmet in seiner Sendung SCALA heute ab 12.00 Uhr der "Methode Gilliam" ein Feature, das auch im Internet bei www.wdr5.de gehört werden kann, wiederholt wird die Sendung dann noch einmal um 21.05 Uhr heute Abend.

Terry Gilliam: Selbstmörderische Blätter

http://www.parnassus-derfilm.de

 

 

4.1.2010 Whisky Wissen

Sueddeutsche.de und die Classic Malts Selection verlosen zur kalten Jahreszeit ganz besondere Whisky-Abfüllungen für genussvolle Stunden an langen Winterabenden. Die Vielfalt exquisiter schottischer Whiskies in einer Range vereint: Die Special Releases 2009.

Die Special Releases sind eine Serie stark limitierter Single Malt Whiskies, die aus bekannten oder bereits stillgelegten schottischen Whisky-Destillerien sorgfältig ausgewählt werden. Alle Abfüllungen sind „cask strength“, das heißt, sie wurden ohne Zusatz von Wasser direkt aus dem Fass in Flaschen abgefüllt. -> Zum Gewinnspiel

 

4.1.2010 Heino Jaeger

Beinahe hätten wir seinen Geburtstag verpasst - naja, wir haben ihn verpasst. Wie kann einer aber auch an Neujahr Geburtstag haben, an so einem Tag muss man doch soviel an so vieles denken...

72 wäre er diese Woche geworden, der geniale Schwadroneur, der in seinen - oft improvisierten - Sketchen und Monologen meist derart aus der Kurve geriet, dass ihn viele zu seiner Zeit ganz simpel nicht verstanden haben. 1997 ist er gestorben, wir haben vor einiger Zeit zwei seiner CDs vorgestellt und dank seinem Freund Knut Kiesewetter einige schöne Erinnerungen an "Dr. Jaeger" veröffentlicht.

 

4.1.2010 We want Miles

Falls es keine Verlängerung gibt wird die Pariser Cité de la Musique nur noch bis zum 17. Januar eine große Miles Davis Ausstellung zeigen, in der auf beeindruckende Weise der Bedeutung des Trompeters für die musikalische Welt (nicht alleine für den Jazz) Tribut gezollt wird. Zahlreiche Ausstellungsstücke, Filme, Dokumente und Musikvorführungen lassen die Jazzgeschichte von der Mitte der 1940er Jahre bis Beginn der 1990er Jahre lebendig werden. Wer noch die Gelegenheit findet sollte unbedingt nach Paris reisen und We want Miles besuchen. Eine vergleichbare Ausstellung hat es bis heute nicht gegeben und wird sie wohl auch kaum wieder. -> Website der Ausstellung

-> Link zum englisch-sprachigen Presseheft (PDF Datei)

 

4.1.2010 "Rock for Nature" geht auf die Grüne Woche

Berlin - Im Sommer 2008 strömten Zehntausende auf die abgemähten Felder bei Schwäbisch-Hall, um die Scorpions, Nena und Joe Cocker zu hören und über gutes und natürliches Essen ohne Gentechnik zu reden, und nun geht "Rock for nature" in kleinerer Ausgabe auf die Internationale Grüne Woche. Am 16. Januar 2010 spielen ab 18 Uhr im Hauptfoyer des Internationalen Congress Centrums Berlin mehrere Newcomer-Rockbands, darunter die Internationalen Contest-Winner 2008, Gloria Cycles aus England.

Bereits ab 12 Uhr geht es im Saal 3 mit "Talk for Nature" zur Sache über zukunftsfähige Landwirtschaft und "Slow-Food affines" Essen. Auf dem Podium sitzen dann unter anderem bekannte Köche wie Lea Linster und Tim Mälzer, Verbraucherpolitiker wie Christel Happach-Kasan (FDP), Gerd Müller (CSU) uns Friedrich Ostendorff (Grüne) sowie Vertreter von Umwelt- und Agrarverbänden.
Auf der ersten Ebene des ICC wird sich ein "Markt der Möglichkeiten" mit Produkten und Initiativen darbieten. Außerdem gibt es ein gentechnikfreies und ökologisches Catering von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall.

Gegen 20 Uhr wird Carlo Petrini, Gründer und Präsident von Slow Food, auf der Bühne im Foyer erstmals in Deutschland seine Thesen über "die Nahrung, die uns auffrisst" vortragen, die seit Wochen in Italien die Diskussion bestimmen.
Organisator von "Rock for Nature" ist die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall. Der Eintritt ist frei, dafür wird um eine Spende für ökologische und Anti-GenTec-Projekte in Indien gebeten. Unter anderem tagen gleichzeitig die EU-Agrarminister unterm gleichen Dach, so dass es insgesamt eine spannende Veranstaltung geben wird. Im Internet unter http://www.rockfornature.de

 

4.1.2010 Arturo Benedetti Michelangeli

Ein Windhauch im Konzertsaal? Japaner im Orchester? Ob ABM auftrat hing oft von Faktoren ab, auf die kein Mensch dieser Welt einen Einfluss hatte - außer ihm selbst. Der eigene Flügel musste es in jedem Falle sein, gepflegt von seinem eigenen Stimmer: Arturo Benedetti Michelangeli bereitete seine Auftritte mit höchster Akribie vor. Neben der Musik von Ravel und Debussy widmete er sich besonders ausgesuchten Werken der Wiener Klassik und Romantik. Viele seiner Interpretationen zeichneten sich durch großen farblichen Reichtum, klangliche Vollendung und strukturelle Klarheit aus. Am 4. Januar 1920 (nach anderen Quellen am 5.) ist der Virtuose im Brescia geboren, am 12. Juni 1995 starb er in Lugano. -> Kurze Dokumentation über ABM


4.1.2010 Berry.

Seitdem Carla Bruni ihre Mesalliance eingegangen ist und nur noch Ballerinas tragen darf und Charlotte Gainsbourg auf Rock abfährt wurde es dringend Zeit, dass in Frankreich eine neue Chanson-Ikone geschaffen wurde. Seit ein paar Monaten verzaubert nun die französische Sängerin Berry, die eigentlich Elise Pottier heißt und auf dem Cover ihres Albums Mademoiselle wie Audrey Tautou aussieht, auch deutsche Liebhaber des französischen Chansons. In Frankreich erschien Mademoiselle bereits 2008 und blieb für 42 Wochen in den französischen Charts, komponiert hat die Stücke des Albums die französische Jazz-Musikerlegende Manou, der Berrys Reime mit subtilen, eleganten Popmelodien vertonte. Und Karl Lagerfeld war von der Sängerin so hingerissen, dass er sie fotografiert hat - mit Zigarette.

Wir haben zwei kleine Entdeckungen gemacht: zum einen bei Radio France International ein deutschsprachiges Portrait der Sängerin, zum zweiten etwas ganz Besonderes: auf Berrys MySpace Seite findet sich in der Playlist ein Stück, das nicht auf ihrem Album enthalten ist und das durch Romy Schneider und Yves Montand weltberühmt wurde, La Chanson d'Hélène aus Claude Sautets Film Die Dinge des Lebens. Berry singt es zusammen mit Daniel Darc, und diese Aufnahme ist wirklich etwas Besonderes...

3.1.2010 Schnäppchen für Klassikliebhaber

Unter dem Titel The 99 Most Essential Masterpieces verkauft Amazon.de derzeit jeweils 99 MP3-Files bedeutender Komponisten zu unglaublichen Preisen. Folgende Compilations sind teilweise Amazon exklusiv erhältlich:


    * The 99 Most Essential Mozart Masterpieces z. Zt. für 1,99 EUR
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    * The 99 Most Essential Brahms Masterpieces (ab 19. Januar verfügbar)
    * The 99 Most Essential Chopin Masterpieces z. Zt. für 7,00 EUR

Gehen Sie hier zur Übersichtsseite der Essential Masterpieces

 

3.1.2010 Sting

fiel uns zuletzt positiv auf dem neu erschienenen Album Shape of my heart von Katia Labeque auf, das wir hier vor kurzem vorstellten. Von dieser Zusammenarbeit wünscht man sich mehr. Sein aktuelles Soloprojekt heißt "If on a Winter's Night", eine "akustische Meditation" über die verschiedenen Aspekte des Winters.

Beginnend mit traditioneller Musik von den britischen Inseln schlagen STING und seinen Gäste (u.a. Daniel Hope, Dominic Miller, Chris Botti) den Hörer mit einer Sammlung von Songs, Weihnachts- und Wiegenliedern durch die Jahrhunderte in ihren Bann - wie etwa The Snow it Melts the Soonest (traditionelle Ballade aus Newcastle), Soalin (traditioneller englischer "Bittgesang"), Gabriel´s Message (ein Weihnachtslied aus dem 14. Jahrhundert), ebenso wie mit zwei eigenen Kompositionen von STING – Lullaby for an Anxious Child und The Hounds of Winter. Gleichfalls auf diesem Album zu finden ist Hurdy Gurdy Man – eine musikalische Adaptation und englische Übersetzung (von Sting) von Der Leiermann aus Schuberts klassischem Winter-Liederzyklus Winterreise.

ARTE bringt heute Nachmittag um 17:55 Uhr "If on a Winter's Night ..." den Mitschnitt eines Konzertes aus der Kathedrale von Durham mit Sting und seinen 35 Musikern - da verspricht ein außergewöhnliches visuelles und akustisches Erlebnis.

 

3.1.2010 Frankreich erleben

Mit Beginn des neuen Jahres ist auch das Januar/Februarheft unseres Partners FRANKREICH ERLEBEN erschienen, das auf gewohnt informative und unterhaltsame Weise den Frankophilen im deutschsprachigen Ausland Nahrung bietet - diesmal unter anderem nacktes Fleisch aus Paris, Flüssiges aus Volvic, Scharfes aus dem Baskenland, Alkoholisches aus der terre brulée, Kulturelles von Überall sowie ein Heringsfilet aus Chantals Küche. Frankreich erleben findet man im Zeitschriftenhandel für gut angelegte 4,90€. Oder abonnieren Sie es gleich hier. Das komplette Inhaltsverzeichnis des aktuellen Heftes und das Titelbild finden Sie hier.

 

2.1.2010 Der nächste Geburtstag steht an.

Da wird es viel zu feiern geben in diesem Jahr: Einhundert Jahre wäre Django Reinhardt am 23. Januar 2010 alt geworden, geboren am Rande des kleinen belgischen Dorfes Liberchies. Hier ein erster Termin: Musiker und Freunde des Sinti-Jazz, des Gitarren-Swing, des legendären "Quintette du Hot Club de France" sind eingeladen zu Live-Musik und Multi-Media-Show; mit Fotos, Filmen und Kommentaren - auch von Zeitzeugen!

23. Januar 2010 - ab ca. 20:00 Uhr
Steinhäuser Hof
Rathausstr. 6
67433 Neustadt/Wstr.
Tel: 06321 489060
E-Mail: info_(at)_jazzclub-neustadt.de / www.jazzclub-neustadt.de
Eintritt: VVK: 10,-- € / 12,-- € Abendkasse



2.1.2010 Noch eine Erinnerung

Sehr viel Lob und Zuspruch hat es inzwischen zu unserer Chet Baker Geburtstagsseite vom 23.12. gegeben - an diesem Tag wäre der Trompeter 80 Jahre alt geworden. Auch wenn leider nicht alle zugesagten Beiträge gekommen sind wurde es eine runde Seite, auf der Chet nicht verklärt, aber angemessen gewürdigt wurde. Nachträglich kam nun vor einige Tagen noch ein kleiner Beitrag von Klaus Gottwald, Chet Baker Experte und Diskograf, eine Erinnerung an eine Begegnung 1964 auf dem Frankfurter Flughafen. Wir haben Klaus' Beitrag an die Seite angefügt, zur gefälligen Beachtung.

 

2.1.2010 Es hat gemundet?

Sie haben es sich kulinarisch gutgehen lassen? Von Kapaun bis Steinbeißer durfte edles Getier Ihren Feiertagstisch zieren? Das ist fein, so soll es sein. Dann haben Sie Ihren Geist und Magen ja derart verwöhnt, dass Ihnen ein alles andere als kulinarisch angehauchtes Thema zu Beginn des neuen Jahres auf den Herrenzimmertisch kommen darf: die englische Küche. Das Thema ist alt, gewiss, aber nichts desto trotz weiterhin virulent, zudem es dank Diana und Elton ein neues Nationalgericht gibt, und so hat es sich unser tapferer Gastrobeobachter Thomas C. Breuer - nach der griechischen und provencalischen Küche - nicht nehmen lassen, weitere Höllentöpfe dieser Welt zu öffnen. Keine Angst - der Lesehunger treibts schon rein.

 

31.12.09 Silvester überstehen.

 

"Mit ausreichend Salz, Mineralwasser und gegebenenfalls Magnesium und Zink geht es ohne Kopfschmerzen ins Jahr 2010. Nachdurst zu ertragen und den Rollmops am Neujahrstag gegen den Brummschäden zu essen ist nicht sinnvoll. Der Flüssigkeits- und Salzverlust lässt sich nur vermeiden, wenn bereits in der Silvesternacht viel Mineralwasser getrunken und ausreichend Salz aufgenommen wird. Anstatt Aspirin und Alka Seltzer besser vor der Silvesterparty und vor dem Schlafengehen je eine Magnesium-Brausetablette in reichlich stillem Mineralwasser aufgelöst trinken. Der Leber mit dem Spurenelement Zink noch einen Push für die verbesserte Alkoholverwertung zu geben, ist wohl zu spät. Anstatt Kopfschmerztabletten am Neujahrstag empfehle ich starken Kaffee mit Zitronensaft. Das schmeckt nicht - aber es wirkt gegen die Kopfschmerzen." (Sven-David Müller, Medizinjournalist)

Zusammengefasst - Die fünf besten Anti-Katertipps für Silvester:

1. Ausreichend Zink aufnehmen (täglich 15 bis 30 Milligramm Zinkhistidin aus der Apotheke)
2. Alkoholika niemals auf nüchternen Magen - schaffen Sie eine gute Grundlage (Vollkornbrot mit Harzer Käse oder Schinken, Rohkostsalat oder Gemüsesuppe)
3. Zwei bis drei Liter Mineralwasser trinken (Nach jedem alkoholhaltigen Drink ein großes Glas Mineralwasser)
4. Wer am Silvesterabend ausreichend Salzhaltiges isst, hat am Neujahrsmorgen keine dicken Kopf (Salziges Essen oder trinken - Rollmopps, Heringssalat, Salzstangen und Co.?
5. Magnesium kann dem Kater-Kopfschmerz vorbeugen?(vor dem Alkoholkonsum und vor dem Schlafengehen eine Magnesiumbrausetablette)

Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de bietet auch ein kostenloses Gesundheits-TV. Sehen Sie sie aktuelle Folge "Alkohol Kater an Silvester vorbeugen" (http://blog.imedo.de/gesundheits-tv-archiv/) - Medizinjournalist Sven-David Müller präsentiert die besten Tipps gegen den Silvester Kater.

In diesem Sinne: auf ein Neues im neuen Jahr. Ihr und euer awb