Panorama

Nicht Geist oder Genuß noch Gelassenheit – Gemischtes.

Zugfahren. Schwimmen. Sommerlich kleiden. Shoppen. Draußen feiern. Abends ausgehen. Sich in der Öffentlichkeit kritisch äußern.

Das ganze Unglück kommt doch daher, dass die Deutschen nicht zuhause bleiben können.

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Man hört, in der Nachbarschaft seiner Pflegefamilie seien Schweinswürstchen gegrillt worden.
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Fällt niemandem auf, dass die (verharmlosend gemeinte) Bezeichnung “Einzeltäter” das eigentlich Erschreckende ist?
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Man mag sich gar nicht ausmalen, was er angerichtet hätte, wenn er statt in Ochsenfurt in Schweinfurt untergebracht worden wäre!
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Es steht zu hoffen, dass China jetzt eine Reiswarnung für Deutschland erlässt.
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Danke für diesen guten Morgen,
danke für jeden neuen Tag.

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TV Tipp

Mittwoch, 13.07.2016, 23:35 – 00:30
arte

Das Jahrhundert des Georges Simenon
Dokumentation Frankreich 2013

Der Schriftsteller Georges Simenon war der Mann der 400 Bücher und 10.000 Frauen. Sein Leben und Schaffen wurde in zahlreichen Dokumentarfilmen und Porträts beleuchtet. Doch nie ging es darin um seine Weltsicht und sein Lebensgefühl. Was dachte er wirklich über Literatur und Politik? Wie stand er zu den Ereignissen seiner Zeit und wie erlebte er den Alltag der einfachen Leute, zu denen er sich zählte? Der Filmemacher Pierre Assouline lässt Simenon selbst Antworten auf diese Fragen geben.

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Wie es wirklich war.

Auch wenn das Herrenzimmer ein bekennend sportfreies Magazin ist – in diesem Fall muss es einmal von seiner konsequenten Linie abweichen. Denn die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Frankreich bei der Europameisterschaft hat nur oberflächlich mit Sport zu tun. Einer ungeheueren Verschwörung ist Herrenzimmerchef AWB auf die Spur gekommen. Lesen Sie das Ergebnis seiner Recherchen auf der Achse des Guten!

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Wussten Sie schon?

Unter Trypophobia verstehen Psychologen die Angst vor asymmetrischen Lochmustern.

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Wolfram Siebeck

ist tot. Immerhin, er brachte es auf 87 Jahre, und in den meisten dürfte es ihm vor allem genussmäßig ausgezeichnet gegangen sein. 2009 sprach ich mit Siebeck über sein “Kochbuch der verpönten Küche“.

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Warren Oates (* 5. Juli 1928 – † 3. April 1982)

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Meine heutige Kolumne auf der Achse des Guten: Ein Lob des Exzentrikers

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Zunächst krankheitsbedingt (Appendix OP und die Folgen), dann zeitbedingt: das Herrenzimmer hat eine längere Pause machen müssen. Aber damit ist jetzt Schluss. Ab morgen geht es wieder wie gewohnt weiter mit Geist, Genuss und Gelassenheit. Wer so lange nicht warten mag, findet auf DIE ACHSE DES GUTEN meine bisher erschienenen wöchentlichen Kolumnen.

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Moondog (26.5.1916 – 8.9.1999)

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Er ist wieder da.

(Bild: Andouillette, ein mit Därmen gefüllter Darm; französische Spezialtät)

Eben noch beim Abendessen, wenig später auf dem OP Tisch: mit einem Appendix im “fortgeschrittenen Stadium” ist nicht zu spaßen, zudem von ihm keinerlei “Entgegenkommen” im positiv gemeinten Sinne zu erwarten ist. Das Herrenzimmer war daher für knapp zwei Wochen zwangsgeschlossen, und nun muss noch nass durchgefeudelt sowie Staub gewischt werden. Dann geht es weiter. Mehr zum Thema in meiner Sonntagskolumne auf der Achse des Guten; auch diese musste aus Gründen einmal ausfallen.

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Tschernobyl heute vor 30 Jahren.

Die Bilder des Fotografen Gerd Ludwig in “Der lange Schatten von Tschernobyl” nehmen dem Betrachter den Atem. Sie bilden eine so ganz andere Art von Lost Place ab; kein zerfallendes Château in einem Ardennenwald, kein Industriegebäude aus einer vergangenen Zeit, dessen Zweck verloren ging, als man seine Erzeugnisse nicht mehr benötigte. Ludwigs Bilder, über einen zwei Jahrzehnte langen Zeitraum entstanden, nehmen mit in das Zentrum einer Katastrophe, deren Folgen bis in unsere Tage – und noch darüber hinaus – andauern. Wir haben das Buch vor einem Jahr vorgestellt und schieben die Rezension aus aktuellem Grund wieder nach vorne.

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Wir erinnern Sie.

21.4.1782: Die siamesischen Könige Rama I.und Lätta I. errichten feierlich die Cholesterinsäule von Botteram, das sie zur neuen Hauptstadt des Zweistrommeeres erheben. Von da an beginnt der Religionsunterricht erst bei Erdbeben ab Stärke 7,1. Der wohlhabende, dennoch leichtlebige Sanellameister Johann Doppelkopf verwendet trotz Verbot weiterhin Bohnenkaffee als Brotbelag und wird wegen Besitzes von Butterbrotpapier enthauptet. Ebenso ergeht es in Bremen der als Serienmörderin verurteilte Gesche Gottfried, die mittels Arsenstreichfett den Radierer Fidel Donum und dessen Beichtvater Papst Pius XII. vergiftet. Ihre weiteren Opfer Odilo Globocnik, Percy W. Bridgman, Billy Bitzer, Oltwig von Kamptz, Hippolyte Taine, Johann Georg Üblhör, François Athanase de Charette de la Contrie sowie der französische Marineoffizier Herbert Krepp kommen nur knapp mit dem Leben davon.

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Heute auf der Achse des Guten: Meine Sonntagskolumne “Das Antidepressivum”, diesmal über die Donalds, die die Welt bedeuten.

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Chano Domínguez (* 29. März 1960 in Cádiz)

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Zwei Menschen reichen sich die Hände
ein Pascha und ein Mutterherz.
In Gold und Pink strahlt das Ambiente
und sie denkt still: “Oh süßer Schmerz!”

Doch warum hat er schwarze Hosen
und schaut, als griffe er ins Klo?
Warum schenkt er ihr keine Rosen
und trägt am Bein nicht apricot?

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Wie Diskussionen mit Bessermenschen gehen.

Bösemensch: “Ohne Islam kein Islamismus.”
Frau G.: “Trottel.”

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Wir erinnern uns.

23.3.1120: Bruno von Beutelsbach, Abt des Klosters Hirsau und Barocktheologe, soll geschlossen werden. Er bittet Egbert, Graf von Ficquelmont, bei Kernstown in der Nähe von Winchester um Waffenstillstand. Nur 13 Tage später bricht nach dem Verbot breitkrempiger Hüte und langer Mäntel durch Minister Leopoldo de Gregorio der Madrider Pöbelaufstand aus. Damit ist er einer der erfolgreichsten Beutelschneider aller Zeiten.

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Leider unvermeidlich.

Als politisch interessierter Mensch lese ich viele Bücher und schaue Dokumentationen. Darunter Filme über Europa vor dem 1. Weltkrieg und Deutschland vor dem 2. Weltkrieg. Und ich erinnere mich, wie sehr mich die darin zu erkennende Sorglosigkeit der Bevölkerung irritierte.

Heute, nach dem Lesen von Diskussionen bei Facebook, von Einträgen durch Leute, deren Beschränktheit geradezu atemberaubend ist und von Äußerungen einschlägig bekannter PolitikerInnen sehe ich sehr viel klarer, wieso die Menschen damals sehenden Auges in den Untergang trabten.

Heute ist man viel besser informiert als vor 100 und 80 Jahren. Wer dennoch den Anteil des Islams an diesen Attentaten noch immer verschweigt, leugnet oder relativiert, ist für mich nichts anderes als ein Unterstützer und Sympathisant von Terroristen. So jemand gibt diesen Leuten geistigen Unterschlupf. So jemand ist aktiver Teil der dumpfen Masse, die dafür verantwortlich ist, dass nicht längst notwendige Maßnahmen gegen den Islam ergriffen wurden und werden. So jemand ist dafür verantwortlich, dass man die Ausbreitung des Islams noch immer nicht ganz massiv verhindert. Und mit so jemandem rede ich nicht mehr.

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Relevante Fakten nennen!

In Diskussionen um die Berichterstattung deutscher Medien geht es vor allem um die eine Frage “Welche Fakten zu nennen ist notwendig, damit Leser, Zuhörer und Zuschauer die Meldung in ihrer Gesamtheit verstehen und werten können?” Ist es nicht hetzerisch und rassistisch, Tag für Tag bei Berichten über Gewalttaten zu erwähnen, dass es sich bei den Tätern überwiegend um Zeugen Jehovas aus Island handelt? Ja mehr noch – ist es überhaupt nötig, solche Vorfälle zu berichten? Spielt das nicht den irrationalen Ängsten in der Bevölkerung in die Hände, wodurch diese unnötig verunsichert wird?

Wir sagen: Begleitumstände dürfen wirklich nur dann erwähnt werden, wenn sie unverzichtbar zum Verständnis einer Meldung gehören. So wie dieses vorbildliche Beispiel aus Spiegel Online:

Souverän wie der Spiegel auch das Portal MEEDIA. “In Live-Sendung: ZDF-Moderatorin Babette von Kienlin erlitt während AfD-Interview einen Schwächeanfall” titelt man dort.

Ganz falsch hingegen die Headline bei GALA: “Schwächeanfall während ZDF-Drehscheibe” oder STERN “ZDF-Moderatorin kippt in Live-Sendung um” . Was hat denn das für einen Informationsgehalt? Es will doch bei einem solchen Ereignis sofort jeder wissen, wieso, weshalb, warum eine gestandende Moderatorin so mirnichts dirnichts aus den Pumps purzelt! Und es war in diesem Fall doch wirklich so einfach zu erklären. Es genügten schlichte drei Buchstaben. Und wenn der Platz nicht reichte – warum hat man dann nicht ZDF weggelassen?

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Nach der Wahl ist vor der Wahl.

Ich gebe zurück an die Grämien.

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