starb am 15. Februar 1988, also heute vor 23 Jahren. Er arbeitete bereits Mitte der 1940er Jahre als Musiker, bekannt wurde der Tenorsaxophonist und Arrangeur als einer der Four Brothers in Woody Hermans Second Herd (1948–49) neben Zoot Sims, Stan Getz und Serge Chaloff. Ende der 1940er Jahre war er bei Artie Shaw, danach in den kommenden Jahren vor allem als Studiomusiker tätig und nahm Alben als Bandleader auf. Über viele Jahre arbeitete er später als Co-leader eines Quintetts mit Zoot Sims.
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Jetzt erschienen. Alexandra Lehmler: No Blah Blah
Ihre Musik hat alle Attribute, die man gern dem “männlichen” Jazz zuschreibt: Souverän im Vortrag, komplex, dabei aber nicht unnötig verkompliziert. Mit deutlich spürbaren Wurzeln, dabei aber voll eigenen Ausdrucks. Kurz, aus dem Bauch kommende, gewachsene Musik, der man trotzdem … Weiterlesen
Sebastian Gille: Anthem
Und wieder eine spannende eigene Stimme. Eine mit eigenem Klang. Und eigener Botschaft. Bereits an den ersten Tönen spürt man, dass hier ein Saxophonist von besonders feiner Musikalität spielt. Einer, der den Tönen auffällig viele Schattierungen gibt. Seine Töne wirken … Weiterlesen
Musik mit Niveau und Groove I
In den letzten Wochen sind eine Reihe von Alben erschienen, die wir den anspruchsvollen Herrenzimmerlesern gerne empfehlen möchten. Mit dabei sind alte Bekannte wie Thomas Siffling und großartige Entdeckungen wie der schwedische Pianist Jacob Karlzon. Lassen Sie sich also durch … Weiterlesen
Bob Berg
wäre am heutigen 7. April 60 Jahre alt geworden. Der brilliante Saxophonist (*1951) lernte zunächst klassisches Piano und begann im Alter von 13 Jahren das Saxophonspiel. Er wurde Ende der 1960er Jahre professioneller Musiker, spielte bei Horace Silver, Cedar Walton, … Weiterlesen
Stan Getz und Astor Piazzola
1954 erlitt Stan Getz’ Karriere einen herben Einbruch, denn wegen eines drogenbedingten Raubs – er überfiel eine Apotheke - musste er ins Gefängnis. Danach zog er sich erst eine Weile in Europa zurück, bevor er sich 1961 mit einer neuen … Weiterlesen
Henning Sieverts – Four Tenors
»Henning Sieverts ist der Jazzbassist der Stunde« befand DIE ZEIT anlässlich der Veröffentlichung seiner CD ›Henning Sieverts Symmetry: Blackbird‹ (Pirouet), für die er am 5. Mai 2010 einen ›Echo Jazz‹ verliehen bekam. Das Herrenzimmer hat dieses großartige Album seinerzeit vorgestellt. … Weiterlesen
Al Cohn
Musik vom Feinsten.
Dave Liebman ist wahrlich ein Veteran des Jazz. Der vielseitige Saxophonist (*1946 in Brooklyn) hat mit Musikern wie Chet Baker, Miles Davis, Elvin Jones und Chick Corea gespielt und ist seit vielen Jahren auch in Europa sehr aktiv. Lieb Plays … Weiterlesen
Christian Weidner · The Inward Song
Vielfalt in der Geschlossenheit: Die Stücke dieser CD könnten unterschiedlicher nicht sein. Zart verhauchend, dann wieder kantig expressiv. Gemessen schreitend – untergründig rumorend. Aufgewühlt, drangvoll – und fast magisch fein geordnet. Es ist eine Musik, die nie vorhersehbar ist – … Weiterlesen
Alexander ‘Sandi‘ Kuhn: Being Different
Alexander´Sandi´Kuhn ist ohne Zweifel einer der innovativsten und herausstechendsten Saxophonisten der jüngeren deutschen Szene. Einer der vor Allem durch seinen Sound und seine doch schon sehr reife, immer mit Bodenhaftung versehenene Spielweise beeindruckt. Sein Album Being Different ist soeben bei Thomas Sifflings Label Personality Records erschienen.
Smokin’ Guns – Raucher sind die besseren Saxophonisten
Seit jeher ermahnen uns die Weisen dieses Planeten: „Erkenne, wer du bist und woher du kommst!“ Klar im Vorteil ist da, wer sich mit einer Minderheit identifizieren kann: Ein Migrations-Hintergrund, eine Sekten-Mitgliedschaft oder ein politischer Extremismus beschleunigen den individuellen Selbsterkennungs-Prozess … Weiterlesen
Science Fiction Theater – Pimp Town
Das ist eine wahrlich schräge Platte – kaum hört man die ersten Töne fühlt man sich ins legendäre Raumschiff Orion versetzt. Und in eben solchen Kulissen geht es dann weiter. SCIENCE FICTION THEATER, die Bande um den Zürcher Saxofonisten und … Weiterlesen
Tony Lakatos – Den Wurzeln ebenso verpflichtet wie dem Hier und Jetzt
Saxofonist Tony Lakatos hat sich bei Jazzfans in Europa und insbesondere in den USA zu einem der beliebtesten Protagonisten seines Instruments vorgearbeitet. Eigene Produktionen mit Randy Brecker, Terri Lyne Carrington, Billy Hart, Trilok Gurtu, Joanne Brackeen, Adam Nussbaum, George Mraz, … Weiterlesen
John Handy live at Monterey 1965
Das Monterey Jazzfestival ist auch 1965 ein Ereignis mit großen Namen, darunter Dizzy Gillespie, dessen damaliger Auftritt bis heute als CD erhältlich ist. Zusammen mit 4 jungen Musikern, alle erst Anfang 20, tritt auch Saxophonist John Handy auf, sie spielen nur … Weiterlesen
Robin Verheyen
Im April 2009 begeistert ein junger Saxophonist das Publikum in einem kleinen Jazzclub im belgischen Lüttich. Robin Verheyen heißt der Mann, er ist Mitte 20 und sieht eher aus wie ein braver Theologiestudent denn wie ein wilder Jazzer. Der Rhythmus … Weiterlesen
Funk vom feinsten: Bill Evans VANS JOINT
Seit Jahrzehnten ist Saxophonist Bill Evans eine feste Größe im Musikgeschehen. 1980 bis 1984 spielte er als Sideman bei Miles Davis, ab 1984 war er Mitglied im zweiten Mahavishnu Orchestra von John McLaughlin. In zwei Wochen (am 25.9.09) erscheint Evans … Weiterlesen
Jan Harbeck – traumhaftes Saxophon aus Skandinavien
Jan Harbeck ist ein dänischer Saxofonist, der mit seinem warmen, vollen Ton an Johnny Griffin oder Ben Webster oder Dexter Gordon erinnert – vielleicht kein Zufall, lebten doch sowohl Griffin als auch Webster als auch Gordon eine längere Zeit in … Weiterlesen
From Johnny Griffin with love
Johnny Griffin lernte ich 1997 auf einer Toilette kennen. Es war am Rande des jährlichen Jazzfestivals im belgischen Gouvy, Griffin wartete auf seinen Auftritt und hatte zur gleichen Zeit wie ich das gleiche Bedürfnis. So standen wir nebeneinander und erfüllten … Weiterlesen
Musik: Spannend und entspannend
“Jazz ist nicht tot. Er riecht nur etwas komisch”. Dieser Frank Zappa zugeschriebene Satz ist zwar ein netter Ausspruch, und zudem hatte er lange Zeit seine Berechtigung, aber man kann ihn nicht verallgemeinern. Wir stellen drei CDs vor, die zeigen, … Weiterlesen
Mark Wyand – Hidden Hill
Mark Wyand gilt mittlerweile als einer der bemerkenswertesten Tenorsaxophonisten der zeitgenössischen deutschen Jazzszene. Eine äußerst sensible, nicht selten meditative Handschrift prägt den Stil des 34-jährigen Musikers und Komponisten. Bereits auf seinem hoch gelobten SonyBMG-Debüt „Eye To Eye“ (2007) hatte der … Weiterlesen
Kenny Garrett featuring Pharoah Sanders: Sketches of MD
Natürlich steht MD für Miles Davis, und durch das ganze Album weht der Geist des Meisters. Aber von vorne: Wenn Kenny Garrett (*1960, nicht zu verwechseln mit Softlulle Kenny G.) auf einen der Saxophonaltmeister, nämlich Pharoah Sanders (*1940) trifft ist Explosivität angesagt. … Weiterlesen
Jazziges und Klassisches
Monsieur Dubois – Soul Integration With Joseph Bowie Hier blasen sie aus allen Kannen: “Eine schweißtreibende Mischung aus akustischem Jazz, tiefen Grooves und topaktuellen Elektroniks” urteilte die WAZ über den Erstling “Ruff”. Nun legen Monsieur Dubois noch einen höheren Gang … Weiterlesen
Melanchophon: Mark Wynand “Eye to Eye”
Die Jazzpolizei wirft Till Brönner ja gerne vor, er mache gar keinen Jazz. Seine Musik sei zu glatt und ohne Aggressivität. Brönner ficht der Vorwurf nicht weiter an. „Stress muss man sich nicht noch kaufen“ sagte er mir in einem … Weiterlesen


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