Dummse Tünn, Schäfer’s Nas und Esser’s Häns, der Lange Tünn, Karate Jacky und Frisch’s Pitter, Abels Män, der Düres und Becker’s Schmal. Namen, die in Köln und über dessen Stadtgrenzen hinaus immer noch einen ganz bestimmten Klang haben. Denn dahinter … Weiterlesen →
Heute Abend bringt Arte eine neue Folge des Musikmagazins One Shot Not. In “One Shot Not” präsentieren Manu Katché und Alice Tumler jede Woche am späten Sonntagabend eine ausgelassene Mischung aus Pop, Rock, Blues und Jazz mit Stars und Entdeckungen … Weiterlesen →
Die schottische Insel Islay ist Heimat von acht traditionellen Whisky-Brennereien, die unter Kennern einen ausgezeichneten Ruf genießen. Ein Film zeigt, wie das schottische Nationalgetränk Leben und Arbeit der Menschen auf Islay bestimmt. Wer ihn bei der vorigen Ausstrahlung verpasst hat … Weiterlesen →
Eine unglaubliche Resonanz hat die kleine Streitschrift des Franzosen mit deutschen Wurzeln Stéphane Hessel Empört Euch! (Indigniez vous!) erfahren, inzwischen ist sie in 20 Sprachen übersetzt, und alleine in Frankreich hat die Auflage inzwischen 1,7 Millionen Stück erreicht. Das Herrenzimmer … Weiterlesen →
Glühbirnen, Nylonstrümpfe, Drucker, Mobiltelefone – bei den meisten dieser Produkte ist das Abnutzungsdatum bereits geplant. Die Verbraucher sollen veranlasst werden, lieber einen neuen Artikel zu kaufen, als den defekten reparieren zu lassen. Die bewusste Verkürzung der Lebensdauer eines Industrieerzeugnisses, um … Weiterlesen →
In bester Salzauer Projekttradition vereint dieses Konzert treue Freunde und Wegbegleiter der JazzBaltica-Geschichte. Es ist zugleich das erste Aufeinandertreffen von Nils Landgren und Michael Wollny in größerem Ensemble-Kontext. Eine deutsch-schwedische Crew der Extraklasse, eine neue Gruppenidee, mit der sich Nils … Weiterlesen →
Brot ist seit Jahrtausenden Sinnbild für Nahrung, für körperliche und seelische Kraft. “Unser täglich Brot gib uns heute” heißt es in einem Gebet nach Matthäus 6.11, das Millionen Christen beten. In dem Dokumentarfilm “Unser täglich Brot” lässt Regisseur Nikolaus Geyrhalter … Weiterlesen →
Sein Vorname ist Angus, was kaum jemand weiß, da er immer nur mit McGyver angesprochen wurde. Seine Frisur war die klassische Vokuhila, die er durch insgesamt 7 Staffeln trug. Die letzten 14 Folgen der Serie kommen Mitte Februar auf DVD … Weiterlesen →
Die Marx-Brüder diesmal als Kaufhaus-Detektive: grandiose Slapstick-Paraden im Konsum-Paradies und anarchistische Rede-Duelle mit einem betrügerischen Geschäftsführer. Ihr Auftritt im Kaufhaus war einer der letzten Filme des legendären Chaos-Komiker-Trios.
“Die Marx Brothers im Kaufhaus” ist eine turbulente Slapstick-Komödie, in der Groucho tanzt wie Fred Astaire und Harpo mit seinen eigenen Spiegelbildern ein Harfen-Trio spielt. Höhepunkt ist eine artistische Verfolgungsjagd durchs Kaufhaus, bei der die Annehmlichkeiten der modernen Warenwelt auf bizarre Art vorgeführt werden. Heute früh · Mi, 5. Jan · 08:40-10:00 · WDR
Themen: Panorama
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Rubriken: TV
Hader ist nun einmal eine Klasse für sich und kaum mit jemandem anderen aus seiner Zunft vergleichbar. Längst genießt er weit über die Grenzen Österreichs hinaus Kultstatus und breite Anerkennung bei Kollegen und Publikum.
In dem Fernsehfilm Ein halbes Leben spielt Hader den U-Bahn-Fahrer Ulrich Lenz, er hat vor 20 Jahren eine junge Frau vergewaltigt, sie anschließend umgebracht und alle Spuren beseitigt. Der Mord wurde nie aufgeklärt. Lenz blieb all die Jahre unbehelligt, niemand kam ihm auf die Schliche. Er konnte sich sogar eine neue Identität, ein neues Leben aufbauen. Er hat geheiratet und ist Vater geworden. Heute ist er ein fast spießiger Bürger: nett, unauffällig, zuvorkommend…
Ein halbes Leben ist wahrlich schwere Kost, Hader verkörpert den Lenz gespenstig realistisch und zeigt in diesem Film seine ganze Schauspielkunst. Unbedingt sehenswert, heute Abend ab 20.15 Uhr auf 3sat.
Auszeichnungen: 2009 Deutscher Fernsehpreis in den Kategorien Beste Regie(Nikolaus Leytner) und Bester Schauspieler Hauptrolle (Josef Hader). 2010 Adolf-Grimme-Preis in der Kategorie Fiktion. Außerdem zahlreichen Nominierungen für Preise.
«Ein halbes Leben» ist packend, emotional und dabei auch intellektuell, was ihn zu einem der besten Fernsehfilme der letzten zwei Jahrzehnte macht.(www.quotenmeter.de)
Themen: Panorama
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Rubriken: TV
Zweimal haben wir im Herrenzimmer Alben der brasilianischen Sängerin Céu vorgestellt, und zwar hier und hier.
Céu ist gerade mal 30 Jahre alt und wird von der Tropicália-Legende Caetano Veloso als “die Zukunft der brasilianischen Musik” bezeichnet. Die Handschrift Sängerin mit dem bürgerlichen Namen Maria do Céu Whitaker Poças ist unverkennbar: Sie überzeugt mit einer Mischung aus brasilianischen Rhythmen, Afro-Beats, dezenten Elektro-Elementen und jazzig-souligem Gesang. Nach ihrem 2005 erschienen Debütalbum “Céu” spricht die Kritik von “Nova Bossa Nova” und “Brasil Avantgarde”. Céu stürmt die Billboard World Music Charts, gewinnt einen “Latin Grammy” in der Kategorie “Best New Artist” und wird rund um den Globus gefeiert. Nur ein Jahr später erhält sie einen “Grammy” für das beste zeitgenössische Weltmusikalbum und 2008 zudem den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik.
15-jährig beschließt die Tochter eines renommierten Komponisten und Musikwissenschaftlers Sängerin zu werden. Schon in ihrem musikalischen Elternhaus erfährt Céu eine klassische Ausbildung, in der die brasilianische Moderne um Heitor Villa-Lobos im Mittelpunkt steht. Während des Studiums in New York entdeckt sie den Jazz Ella Fitzgeralds und Billy Holidays, doch auch der Hip-Hop von Lauryn Hill hat es Céu angetan. Zunächst im Samba-Funk beheimatet, widersteht sie allen kommerzträchtigen Elektro-Bossa-Versuchuchungen der großen Labels, um ihren ganz eigenen Stil zu entwickeln. Tatsächlich schlagen die Songs souverän eine Brücke von der Tradition zur Moderne, zwischen urbanen Sounds, Elektro-Pop und Brazil-Folk.
3sat zeigt kommende Nacht ein Konzert Céus von der “JazzBaltica 2010″. Di, 4. Jan · 02:05-03:05 Uhr.
Themen: Panorama
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Rubriken: Musik • TV
In “Die Marx Brothers im Zirkus” sorgt das anarchistische Trio Groucho-Chico-Harpo nicht nur in der Manege, sondern auch in einer Millionärsvilla für Chaos, rettet mit List und Frechheit einen Zirkus vor dem Ruin und nimmt sich zwischendurch immer wieder Zeit für ein paar hinreißende Musiknummern.
Stärker als in ihren anderen Filmen entsteht dabei der Witz auch visuell durch die Einstellungsfolgen der Kamera und durch Trickaufnahmen. Bemerkenswert ist “At the Circus” darüber hinaus als Parodie auf den Optimismus der Komödien von Frank Capra (wie z.B. “Mr. Deeds geht in die Stadt”), die den “Gutmensch”-New Deal unter der Präsidentschaft Roosevelts propagierten. Die Weltsicht der Gebrüder Marx ist dagegen eher skeptisch: Sie glauben nicht so recht an das Gute im Menschen.
Das WDR Fernsehen bringt diesen Klassiker unter den Filmkomödien zur Unzeit, nämlich morgen früh ab 7.20 Uhr. Da gilt es, die Programmieranleitung des TV-Recorders zu studieren.
Das Herrenzimmer über die Marx Brothers
Themen: Panorama
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Rubriken: TV
Unser Protagonist erblickt am 6. August 1961 das Licht der Welt. Aus seiner Adoleszenz ist bekannt, dass KARL ZÉRO sowohl eine Hippie- als auch eine Punk-Periode durchlebt. Anfang der Achtziger verdingt er sich als Zeichner für Comic-Bände, “Metal Hurlant”, “Rigolo” … Weiterlesen →
Themen: Geist • Menschen
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Rubriken: TV